
Bei einem schweren Verkehrsunfall im mittelhessischen Landkreis Gießen sind am Montagmorgen, 26. Oktober 2026, drei Pferde ums Leben gekommen. Auf der Landesstraße 3358 zwischen Lich und dem Pohlheimer Stadtteil Garbenteich stieß ein Transporter mit insgesamt fünf Pferden zusammen. Die Polizei sperrte die Verbindung anschließend vollständig. Zwei weitere Tiere konnten eingefangen und abtransportiert werden. Wie die Pferde auf die Fahrbahn gelangten, blieb zunächst ungeklärt.
Der Zusammenstoß ereignete sich in den frühen Morgenstunden auf dem Straßenabschnitt kurz hinter Lich. Die Landesstraße 3358 verbindet die Stadt mit Garbenteich, einem Stadtteil von Pohlheim. Beide Kommunen liegen im hessischen Landkreis Gießen. Der Transporter war auf der Landstraße unterwegs, als es zu der Kollision mit den fünf Pferden kam.
Drei Tiere erlitten dabei tödliche Verletzungen und starben noch am Unfallort. Der genaue Ablauf des Zusammenstoßes war am Montagmorgen nicht abschließend geklärt. Insbesondere gab es zunächst keine gesicherten Angaben dazu, wann der Fahrer die Tiere bemerkte und ob noch ein Ausweichmanöver möglich gewesen wäre.
Auch die Frage, wie lange sich die Pferde vor dem Unfall auf der Straße aufgehalten hatten, blieb zunächst unbeantwortet. Eine genaue Rekonstruktion der Ereignisse lag zunächst nicht vor.
Die beiden übrigen Pferde konnten nach dem Zusammenstoß eingefangen und von der Unfallstelle gebracht werden. Über ihren gesundheitlichen Zustand gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Während von zwei verletzten Tieren die Rede war, wurden die überlebenden Pferde an anderer Stelle als unverletzt beschrieben. Eine abschließende Bestätigung ihres Verletzungsstatus lag zunächst nicht vor.
Ob die Tiere tierärztlich versorgt werden mussten oder weitere Behandlungen benötigten, war zunächst ebenfalls nicht gesichert.
Auch zu möglichen Verletzungen von Menschen waren am frühen Montagmorgen keine unabhängig bestätigten Einzelheiten verfügbar. Zum Gesundheitszustand des Fahrers, zu den Beschädigungen am Transporter und zur Höhe des entstandenen Sachschadens lag zunächst keine vollständige behördliche Bilanz vor.
Nach dem Unfall sperrte die Polizei die L 3358 zwischen Lich und Pohlheim-Garbenteich vollständig. Die direkte Straßenverbindung war damit in beiden Fahrtrichtungen zunächst nicht nutzbar. Autofahrer mussten mit Einschränkungen rechnen und auf andere Verbindungen ausweichen.
Die betroffene Landesstraße ist eine wichtige Verbindung für den regionalen Verkehr. Sie verknüpft Lich mit Pohlheim und wird auch als überörtliche Ausweichstrecke genutzt. Bei einer früheren Baumaßnahme hatte der Landkreis Gießen die Straße ausdrücklich in eine Umleitungsführung einbezogen.
Für die aktuelle Sperrung nach dem Unfall bei Lich gab es zunächst allerdings keine bestätigte Angabe zu einer konkreten Umleitung. Auch ein verbindlicher Zeitpunkt für die Wiederfreigabe stand zunächst nicht fest.
Die Bergung der getöteten Tiere und die Aufnahme des Unfalls waren mit weiteren Arbeiten am Unfallort verbunden. Ob zusätzliche Maßnahmen an der Fahrbahn oder am beteiligten Fahrzeug erforderlich wurden, blieb zunächst offen.
Eine wesentliche offene Frage betrifft die Herkunft der fünf Pferde. Zunächst war nicht gesichert, ob sie zuvor auf einer Weide, auf einem Hof oder an einem anderen Ort untergebracht gewesen waren.
Ebenso gab es keine bestätigten Einzelheiten dazu, auf welchem Weg die Tiere die Fahrbahn erreichten. Ob sie unbeaufsichtigt unterwegs waren und ob es vor dem Zusammenstoß bereits Hinweise auf die Pferde im Straßenverkehr gab, blieb zunächst offen.
Aus dem bisherigen Unfallgeschehen lassen sich keine gesicherten Rückschlüsse auf ein mögliches Fehlverhalten des Fahrers oder anderer beteiligter Personen ziehen. Dafür müssten zunächst die tatsächlichen Umstände geklärt werden, unter denen die Tiere auf die Landstraße gelangten und es anschließend zur Kollision kam.
Für den Umgang mit Pferden und anderen größeren Haustieren im öffentlichen Straßenverkehr gibt es besondere gesetzliche Vorschriften. Nach Paragraf 28 der Straßenverkehrsordnung müssen Haus- und Stalltiere, die den Verkehr gefährden können, grundsätzlich von der Straße ferngehalten werden. Werden solche Tiere auf öffentlichen Straßen geführt, gelten Anforderungen an ihre Begleitung und die Beleuchtung.
Diese allgemeinen Regeln lassen allerdings keine Aussage darüber zu, welche Umstände bei dem Zusammenstoß nahe Lich eine Rolle spielten. Insbesondere war zunächst nicht geklärt, wie die Pferde ihren bisherigen Aufenthaltsort verlassen konnten und welche Vorkehrungen dort bestanden.
Der Unfall macht zugleich deutlich, welche schwerwiegenden Folgen eine Kollision zwischen einem Kraftfahrzeug und großen Tieren haben kann. Neben der Gefährdung der Tiere können solche Zusammenstöße auch erhebliche Risiken für Menschen mit sich bringen. Ob und in welchem Umfang Menschen bei diesem Unfall tatsächlich betroffen waren, war zunächst nicht abschließend bestätigt.
Die unmittelbaren Folgen des Zusammenstoßes standen am Montagmorgen dagegen fest: Drei Pferde starben, zwei weitere konnten von der Fahrbahn gebracht werden. Die Landesstraße zwischen Lich und Garbenteich blieb nach dem Unfall zunächst gesperrt. Die genaue Ursache der Kollision war weiterhin offen.
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