Zug kollidiert bei Mildstedt mit Auto: Fahrer leicht verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Regionalexpress bei Mildstedt im Kreis Nordfriesland ist am Mittwochmorgen ein Mann leicht verletzt worden. Die rund 30 Fahrgäste im Zug sowie der Lokführer blieben nach Angaben der Polizei unverletzt. Der Unfall ereignete sich an einem unbeschrankten Bahnübergang und führte am Vormittag zu einer Sperrung der Bahnstrecke zwischen Jübek und Husum.

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Nach den bisher bekannten Angaben geschah die Kollision am Mittwoch, 9. September 2026, gegen 7.30 Uhr. Der betroffene Regionalexpress war von Jübek in Richtung Husum unterwegs. Das Auto befand sich an einem kleinen unbeschrankten Bahnübergang im Bereich Mildstedt, als es zum Zusammenstoß mit dem Zug kam. Zu den genauen Umständen, die unmittelbar zu der Kollision führten, lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.

Autofahrer bei Unfall leicht verletzt

Der Fahrer des Autos erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. Hinweise auf weitere Verletzte gab es zunächst nicht. Im Regionalexpress befanden sich den bisherigen Angaben zufolge etwa 30 Reisende. Sowohl sie als auch der Lokführer blieben unverletzt. Die Fahrgäste wurden nach dem Unfall aus dem Zug gebracht.

Damit blieb der Zusammenstoß nach dem zunächst bekannten Stand ohne schwere Personenschäden. Über eine mögliche Behandlung des Autofahrers im Krankenhaus sowie über Art und Umfang seiner Verletzungen lagen zunächst keine weitergehenden bestätigten Angaben vor.

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Der Unfallort befindet sich im Bereich des Hübbrüchwegs bei Mildstedt. Dort verläuft die Bahnstrecke, die Husum über Jübek mit Schleswig und weiter mit Kiel verbindet. Nach den Angaben zum Unfall handelte es sich um einen unbeschrankten Bahnübergang. Die genaue Abfolge unmittelbar vor dem Zusammenstoß war zunächst offen. Eine Schuldzuweisung lässt sich aus den bislang veröffentlichten Angaben nicht ableiten.

Bahnstrecke zwischen Jübek und Husum gesperrt

Nach der Kollision wurde der betreffende Streckenabschnitt zwischen Jübek und Husum für den Bahnverkehr gesperrt. Dadurch kam es am Mittwochvormittag zu Zugausfällen und Verspätungen. Noch gegen 9.30 Uhr liefen die Arbeiten an der Unfallstelle. Zu diesem Zeitpunkt befand sich auch ein Notfallmanager der Bahn vor Ort und die Strecke war weiterhin nicht freigegeben.

Eine konkrete Uhrzeit für die Wiederaufnahme des Zugverkehrs wurde zunächst nicht veröffentlicht. Im weiteren Verlauf des Vormittags führte die nordbahn für die Linie RE 74 jedoch keine unfallbedingte aktuelle Störung mehr auf. Daraus ergibt sich, dass die Sperrung anschließend aufgehoben worden sein muss. Eine offiziell bestätigte minutengenaue Freigabezeit lag zunächst nicht vor.

Die Linie RE 74 verbindet Kiel über Rendsburg und Schleswig mit Husum. Der Abschnitt Jübek bis Husum gehört zum westlichen Teil dieser Verbindung. Eine Sperrung dort unterbricht entsprechend die direkte Zugverbindung in Richtung Husum.

Kein gesonderter Ersatzverkehr zum Unfall bestätigt

Für die unmittelbaren Folgen des Unfalls war zunächst kein gesonderter Schienenersatzverkehr offiziell ausgewiesen. Reisende mussten während der Sperrung mit Ausfällen und Verspätungen rechnen und sollten die aktuellen Verbindungsauskünfte beachten. Die nordbahn verweist für kurzfristige Änderungen unter anderem auf die Fahrplanauskünfte von NAH.SH und der Deutschen Bahn.

Davon zu unterscheiden sind bereits vorher geplante Einschränkungen auf der RE 74. Wegen Instandhaltungsarbeiten der DB InfraGO sind vom 8. bis 10. September abends, nachts und frühmorgens auf verschiedenen Abschnitten zwischen Kiel, Rendsburg und Husum Zugausfälle vorgesehen. In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag betrifft dies die RE 74 ab 21 Uhr. Für diese geplanten Ausfälle hat die nordbahn Ersatzbusse angekündigt. Diese Bauarbeiten stehen nicht im Zusammenhang mit dem Unfall vom Mittwochmorgen.

Für Fahrgäste ist diese Unterscheidung relevant: Die morgendlichen Beeinträchtigungen entstanden durch die Kollision bei Mildstedt, während weitere Einschränkungen am Abend bereits unabhängig davon im Fahrplan vorgesehen waren.

Ermittlungen zum Unfallhergang

Die Polizei nahm nach dem Zusammenstoß Ermittlungen auf. Bestätigt ist bislang, dass sich die Kollision ereignete, als das Auto den unbeschrankten Bahnübergang überquerte und der Regionalexpress auf der Strecke von Jübek nach Husum unterwegs war. Wie genau es zu der Situation kam, war zunächst nicht geklärt.

Angaben dazu, ob technische Faktoren, Sichtverhältnisse oder andere Umstände eine Rolle spielten, lagen zunächst nicht vor. Auch zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine gesicherten Informationen. Entsprechend lässt sich aus dem bisherigen Ermittlungsstand keine Verantwortung für den Zusammenstoß ableiten.

Offizielle weitergehende Angaben der Feuerwehr zum Umfang ihres Einsatzes waren zunächst nicht veröffentlicht. Fest steht dagegen, dass die Einsatzmaßnahmen und die Untersuchung an der Unfallstelle den Bahnverkehr über mehrere Stunden beeinträchtigten.

Der Unfall bei Mildstedt hatte damit vor allem Auswirkungen auf den morgendlichen Regionalverkehr zwischen Jübek und Husum. Trotz der Kollision blieb es nach dem zunächst bekannten Stand bei einem leicht verletzten Autofahrer. Die Fahrgäste und der Lokführer des Regionalexpresses blieben unverletzt.

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