
Bei einem Verkehrsunfall an einer Grundschule in Rottenburg am Neckar sind am Dienstagvormittag drei zehnjährige Kinder leicht verletzt worden. Ein 47 Jahre alter Autofahrer kam nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen mit seinem BMW von der Weilerstraße ab und streifte einen als Unterrichtsraum genutzten Container. Der Mann selbst erlitt schwere Verletzungen. Bei einem vorläufigen Atemalkoholtest stellte die Polizei einen Wert von mehr als zwei Promille fest.
Der Unfall an einer Schule in Rottenburg ereignete sich am Dienstag, 29. September 2026, gegen 10.20 Uhr. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen verließ der BMW die Fahrbahn und streifte den Schulcontainer nach Angaben der Polizei heftig. Wenige Meter später kam das Auto zum Stehen. Wie und warum der Fahrer zuvor von der Straße abgekommen war, war zunächst Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
In dem betroffenen Unterrichtscontainer hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalls mehrere Grundschulkinder auf. Drei zehnjährige Kinder erlitten nach Angaben der Polizei durch umherfliegende Teile leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst rückte mit einem Großaufgebot an und versorgte die Verletzten vor Ort.
Zwei der drei verletzten Grundschüler wurden anschließend mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das dritte Kind konnte nach der medizinischen Versorgung seinen Eltern übergeben werden.
Darüber hinaus befanden sich nach Angaben des Polizeipräsidiums ein weiteres zehnjähriges Kind sowie sechs neunjährige Kinder in dem Container. Bei diesen sieben Kindern war keine medizinische Behandlung erforderlich. Damit waren nach den bisherigen offiziellen Angaben insgesamt zehn Kinder in dem betroffenen Unterrichtsraum, als das Auto den Container streifte.
Erste Berichte über eine höhere Zahl verletzter Schülerinnen und Schüler entsprechen damit nicht dem später von der Polizei veröffentlichten Stand. Offiziell bestätigt waren am Dienstagnachmittag drei leicht verletzte Kinder.
Auch der 47 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt. Die Polizei stuft seine Verletzungen als schwer ein. Er war allein in seinem BMW unterwegs und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Wegen der Verletzungen des Mannes war zunächst auch ein Rettungshubschrauber alarmiert worden. Dieser wurde letztlich jedoch nicht für den Transport benötigt. Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des 47-Jährigen veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Der genaue Ablauf des Unfalls war am Dienstagnachmittag weiterhin Gegenstand der verkehrspolizeilichen Ermittlungen. Gesicherte Angaben dazu, weshalb der Wagen die Fahrbahn verlassen hatte, lagen zunächst nicht vor.
Bei dem Fahrer führten die Beamten nach dem Unfall einen vorläufigen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab laut Polizeipräsidium Reutlingen eine Atemalkoholkonzentration von mehr als zwei Promille. Die Polizei ließ dem Mann anschließend eine Blutprobe entnehmen und beschlagnahmte seinen Führerschein.
Der gemessene Atemalkoholwert ist damit behördlich bestätigt. Die weiteren Untersuchungen und die Auswertung der Blutprobe bleiben davon zu unterscheiden. Welche rechtlichen Konsequenzen sich aus den Ermittlungen ergeben, war zunächst offen. Auch zum konkreten Einfluss des Alkohols auf den Unfallhergang veröffentlichte die Polizei zunächst keine abschließenden Erkenntnisse.
Der Unfall wird von der Verkehrspolizei untersucht. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie es dazu kam, dass der BMW von der Weilerstraße abkam und den Unterrichtscontainer traf.
Besondere Bedeutung erhält der Unfall durch den Umstand, dass der getroffene Container zum Unfallzeitpunkt tatsächlich als Unterrichtsraum genutzt wurde. Zehn Kinder befanden sich nach den Angaben der Polizei darin. Drei von ihnen wurden durch Teile verletzt, die infolge des Zusammenstoßes durch den Raum flogen.
Über Art und Umfang der Schäden am Container machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung keine näheren Angaben. Ebenso lagen zunächst keine offiziellen Informationen dazu vor, ob der betroffene Unterrichtsraum weiter genutzt werden kann.






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