
Auf der Waldschlößchenbrücke in Dresden sind am Donnerstagmorgen, 5. November 2026, drei Fahrzeuge zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei wurden dabei zwei Menschen verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr bei dichtem Nebel und glatten Straßenverhältnissen. Die wichtige Elbquerung musste zunächst vollständig gesperrt werden. Im morgendlichen Berufsverkehr entstanden erhebliche Behinderungen. Nachdem zunächst einzelne Fahrspuren wieder freigegeben worden waren, meldete die Polizei Sachsen die Brücke am Vormittag wieder als frei.
Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr auf der Waldschlößchenbrücke, die den südlichen und nördlichen Teil Dresdens über die Elbe miteinander verbindet. Drei Fahrzeuge waren an dem Zusammenstoß beteiligt. Nach ersten Polizeiangaben erlitten zwei Menschen Verletzungen. Wie schwer diese waren, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch zu Alter und Geschlecht der Verletzten lagen zunächst keine näheren Informationen vor.
Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei rückten am Donnerstagmorgen zur Unfallstelle aus. Einzelheiten zum Ablauf des Zusammenstoßes waren zunächst nicht bekannt. Insbesondere blieb offen, in welchen Fahrtrichtungen die beteiligten Fahrzeuge unterwegs waren und wie es zur Kollision kam. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Der Unfall auf der Waldschlößchenbrücke ereignete sich zu einer Zeit, in der zahlreiche Menschen auf dem Weg zur Arbeit waren. Die notwendigen Absperrungen beeinträchtigten deshalb nicht nur den Verkehr auf der Brücke selbst, sondern auch die Zufahrtsstraßen.
Unmittelbar nach dem Unfall war die Elbquerung in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar. Für Autofahrer bedeutete dies, dass sie auf andere Verbindungen ausweichen mussten. Der Verkehrswarndienst der Polizei empfahl ortskundigen Verkehrsteilnehmern, den betroffenen Bereich großräumig zu umfahren.
Im weiteren Verlauf des Morgens entspannte sich die Situation schrittweise. Zunächst konnte der Verkehr in Richtung Dresdner Neustadt wieder auf einer Fahrspur rollen. Die Gegenrichtung zur Altstadt blieb vorerst gesperrt. Auf den Zufahrten bildeten sich längere Staus. Betroffen waren insbesondere das Käthe-Kollwitz-Ufer und die Fetscherstraße.
In den Verkehrswarnmeldungen der Polizei Sachsen vom Donnerstag, Stand 9:10 Uhr, wurde die Waldschlößchenbrücke schließlich wieder als frei gemeldet. Damit war die zuvor bestehende unfallbedingte Sperrung aufgehoben. Zu welchem genauen Zeitpunkt sämtliche Fahrspuren freigegeben worden waren, ging aus der Meldung nicht hervor.
Die Freigabe bedeutete allerdings nicht zwangsläufig, dass sich die zuvor entstandenen Verkehrsstaus unmittelbar vollständig aufgelöst hatten. Über das weitere Ausmaß möglicher Verzögerungen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Der Zusammenstoß ereignete sich bei ungünstigen Witterungsbedingungen. Den ersten Angaben zufolge herrschten im Bereich der Waldschlößchenbrücke dichter Nebel und Glätte. Ob und in welchem Umfang diese Bedingungen zum Unfall beitrugen, war zunächst nicht geklärt. Eine abschließende Unfallursache wurde nicht bekannt gegeben.
Der Deutsche Wetterdienst hatte für Sachsen am Donnerstagmorgen eine Wetterlage mit regionalem Frost und Nebel beschrieben. Nach dem um 7 Uhr veröffentlichten Warnlagebericht beeinflusste ein ausgedehntes Hochdruckgebiet das Wetter. Dabei gelangte kühle und zeitweise feuchte Luft in die Region. Für den Vormittag wurde örtlich leichter Frost erwartet.
Auch für die folgenden Nächte rechneten die Meteorologen mit frostigen Temperaturen. Regional waren bis zu minus drei Grad möglich. Zudem konnten sich Nebelfelder mit Sichtweiten von teilweise weniger als 150 Metern bilden. Diese Prognosen bezogen sich auf größere Teile Sachsens und erlaubten keine genaue Aussage über die Sichtweite oder Fahrbahntemperatur an der Unfallstelle.
Gerade bei niedrigen Temperaturen können örtlich unterschiedliche Straßenverhältnisse auftreten. Die tatsächliche Beschaffenheit der Fahrbahn zum Zeitpunkt des Unfalls wurde zunächst nicht näher beschrieben. Deshalb ließ sich aus den Wetterangaben allein nicht ableiten, ob die Fahrzeuge wegen mangelnder Sicht, glatter Fahrbahn oder aus anderen Gründen zusammenstießen.
Die Waldschlößchenbrücke gehört zu den wichtigen Straßenverbindungen innerhalb der sächsischen Landeshauptstadt. Das im August 2013 eröffnete Bauwerk führt den Verkehr über die Elbe und verbindet die Dresdner Altstadtseite mit der Neustadtseite. Auf der nördlichen Seite schließt sich der Waldschlößchentunnel an, während im Süden unter anderem die Fetscherstraße und das Käthe-Kollwitz-Ufer wichtige Verbindungen bilden.
Eine Sperrung der Brücke wirkt sich deshalb auf mehrere Straßen im angrenzenden Stadtgebiet aus. Autofahrer, die normalerweise diese Elbquerung benutzen, müssen bei einer Unterbrechung andere Brücken oder Straßenverbindungen wählen. Dadurch können auch außerhalb des unmittelbaren Unfallbereichs zusätzliche Verkehrsbelastungen entstehen.
Die Auswirkungen zeigten sich am Donnerstagmorgen insbesondere an den südlichen Zufahrten. Die Staus auf der Fetscherstraße und am Käthe-Kollwitz-Ufer verdeutlichten, dass die Einschränkungen nicht auf den eigentlichen Unfallort begrenzt blieben. Mit der späteren Freigabe der Brücke stand die Verbindung wieder zur Verfügung.
Unabhängig vom Unfall stehen in Dresden bereits die nächsten Einschränkungen für den Verkehr über die Elbe bevor. Ab Freitag, 6. November 2026, um 21 Uhr, soll die Loschwitzer Brücke, bekannt als Blaues Wunder, erneut für Kraftfahrzeuge vollständig gesperrt werden. Die Sperrung ist bis Montag, 9. November, um 4 Uhr vorgesehen.
Hintergrund sind laufende Sanierungsarbeiten an der historischen Brücke. Nach Angaben der Dresdner Verkehrsbetriebe werden der Korrosionsschutz erneuert und Stahlbauteile instand gesetzt. Die Arbeiten erfordern an mehreren Wochenenden im November eine Unterbrechung des Autoverkehrs. Fußgänger und Radfahrer dürfen die Brücke weiterhin benutzen.
Während dieser Bauarbeiten wird der Kraftfahrzeugverkehr großräumig über die Waldschlößchenbrücke umgeleitet. Auch mehrere Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe fahren dann auf veränderten Strecken. Die nächste planmäßige Sperrung am Blauen Wunder beginnt damit erst am Freitagabend und steht nicht im Zusammenhang mit dem Unfall vom Donnerstagmorgen.
Für den Unfall selbst blieb zunächst offen, wie genau die drei Fahrzeuge miteinander kollidierten. Bestätigt waren zwei Verletzte, die zeitweiligen Verkehrssperrungen und die anschließende Freigabe der Waldschlößchenbrücke.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu