Auto fährt in Reisebüro: Hoher Schaden in Werdohls Innenstadt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Auto ist am Samstagabend, 24. Oktober 2026, in der Innenstadt von Werdohl im Märkischen Kreis in ein Reisebüro gefahren. Der 54 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Das Gebäude wurde jedoch so schwer beschädigt, dass die Polizei eine Einsturzgefahr zunächst nicht ausschließen konnte. Das Technische Hilfswerk musste zur Sicherung anrücken. Die Polizei schätzt allein den Schaden am Gebäude auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich. Die Ursache für den Unfall in Werdohl ist weiterhin ungeklärt.

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Autofahrer verliert auf dem Nordheller Weg die Kontrolle

Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis ereignete sich der Unfall gegen 20:37 Uhr. Der Autofahrer kam aus Richtung Lüdenscheid und war auf dem Nordheller Weg, der Landesstraße 655, in Richtung Bahnhofstraße unterwegs.

Auf Höhe der Bahnhofstraße 16 verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr laut Polizei ungebremst in die Schaufensterfront des Reisebüros.

Bei dem Fahrzeug handelte es sich nach Informationen des WDR um einen VW Caddy. Durch den Aufprall wurden auch der Eingangsbereich und eine massive Mauer beschädigt. Im Inneren des Geschäfts gingen Teile der Einrichtung zu Bruch. Aufnahmen vom Unfallort zeigen erhebliche Schäden an der Front des Gebäudes.

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Fahrer leicht verletzt: Totalschaden am Auto

Der 54-jährige Werdohler erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn mit einem Rettungswagen in die Stadtklinik Werdohl, wo er ambulant behandelt werden sollte.

Am Auto entstand nach offiziellen Angaben ein Totalschaden. Der WDR berichtete, dass ein Abschleppunternehmen das beschädigte Fahrzeug anschließend vom Unfallort abtransportierte.

Ob sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes Menschen im Reisebüro aufhielten, blieb zunächst offen. Die Polizei machte in ihrer Mitteilung keine Angaben zu weiteren Verletzten. Gesichert ist damit zunächst die leichte Verletzung des Autofahrers.

Technisches Hilfswerk muss beschädigtes Gebäude sichern

Besonders schwerwiegend waren die Folgen des Aufpralls für das Gebäude. Die Schäden waren nach Einschätzung der Polizei so erheblich, dass eine Einsturzgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte.

Deshalb übernahm das Technische Hilfswerk die Sicherung des betroffenen Gebäudebereichs. Nach einem Bericht des regionalen Nachrichtenportals Lokalstimme wurde ein Baufachberater des THW Dortmund hinzugezogen, um die Schäden zu beurteilen.

Anschließend führten Einsatzkräfte des THW Altena Abstützarbeiten durch. Die Helfer aus Altena waren dem Bericht zufolge mit zwölf Einsatzkräften vor Ort. Hinzu kamen acht Kräfte aus Lüdenscheid.

Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags. Der beschädigte Bereich wurde nach Angaben des regionalen Nachrichtenportals schließlich gesichert und verschlossen.

Ob damit sämtliche Gebäudeteile wieder uneingeschränkt genutzt werden konnten, ging aus den bisherigen Informationen nicht hervor.

Gebäudeschaden liegt im sechsstelligen Bereich

Die Polizei bezifferte den Gebäudeschaden am Sonntagmorgen auf einen Betrag im unteren sechsstelligen Eurobereich. Damit dürfte sich der Schaden auf mindestens 100.000 Euro belaufen. Eine genauere Summe wurde zunächst nicht genannt.

Bei der angegebenen Höhe handelt es sich um eine vorläufige Schätzung. Welche Kosten insbesondere durch die beschädigte Fassade, die Gebäudesicherung und die Wiederherstellung der Geschäftsräume entstehen, war zunächst nicht näher aufgeschlüsselt.

Eine konkrete Schadenssumme für das Fahrzeug nannte die Polizei ebenfalls nicht. Fest steht lediglich, dass der Wagen einen Totalschaden erlitt.

Reiseclub Werdohl will Kunden weiter betreuen

Betroffen ist der Reiseclub Werdohl an der Bahnhofstraße 16. Das Unternehmen bietet Reiseberatung sowie die Buchung unterschiedlicher Urlaubsangebote an.

Der Inhaber erklärte gegenüber dem WDR, dass das Geschäft erheblich beschädigt worden sei und die Aufräumarbeiten voraussichtlich mehrere Wochen dauern würden. Zugleich könne die Kundenbetreuung von zu Hause aus fortgesetzt werden.

Damit soll die Beratung auch ohne die regulär nutzbaren Geschäftsräume weiter möglich sein. Auf seiner Internetseite bietet der Reiseclub Werdohl unter anderem telefonische Beratung sowie die Kontaktaufnahme per E-Mail und WhatsApp an.

Wann die Räume an der Bahnhofstraße wieder für Kunden zugänglich sein werden, blieb zunächst unklar. Ein verbindlicher Termin für die Wiederöffnung war nicht bekannt.

Unfallursache weiterhin ungeklärt

Warum der 54-Jährige am Samstagabend die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ist weiterhin nicht geklärt. Die Polizei machte in ihrer Mitteilung vom Sonntagmorgen keine Angaben zu einer konkreten Ursache.

Auch zu möglichen Straßensperrungen infolge des Unfalls lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Unklar blieb insbesondere, ob auf dem Nordheller Weg oder im Bereich der Bahnhofstraße weiterhin Einschränkungen bestanden.

Der Unfall hinterließ damit vor allem erhebliche Schäden an einem Geschäftshaus in der Werdohler Innenstadt. Während der Fahrer lediglich leichte Verletzungen erlitt, waren umfangreiche Sicherungsmaßnahmen am Gebäude notwendig. Die weiteren Folgen für die Nutzung der Geschäftsräume waren zunächst noch nicht abschließend geklärt.

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