Unfallserie auf A3 und A66 bei Limburg und Wiesbaden

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Mehrere Unfälle legen A3 und A66 binnen Stunden lahm

Mehrere Verkehrsunfälle haben auf der A3 und der A66 in Hessen innerhalb kurzer Zeit zu Verletzten, Vollsperrungen und langen Staus geführt. Besonders gravierend waren die Folgen am frühen Freitagmorgen, 11. September 2026, auf der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd. Dort fuhr ein 24 Jahre alter Autofahrer auf einen Sattelzug auf. Sein Wagen geriet dabei teilweise unter den Auflieger. Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Bereits am Donnerstagnachmittag hatte es in derselben Region mehrere weitere Unfälle gegeben.

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24-Jähriger fährt auf A3 unter Sattelauflieger

Der Unfall auf der A3 ereignete sich nach Angaben der Polizeiautobahnstation Wiesbaden am Freitag gegen 5.28 Uhr. Betroffen war die Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Bad Camberg und Limburg-Süd. Der Pkw des 24-Jährigen fuhr auf einen Sattelzug auf und verkeilte sich zunächst unter dessen Auflieger.

Rettungskräfte versorgten den Autofahrer, anschließend wurde er mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Nähere Angaben zur Art seiner Verletzungen machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung nicht. Angaben einzelner Medien, wonach der Mann schwer verletzt worden sei, gingen damit über die Formulierung der offiziellen Erstmeldung hinaus. Der Sachschaden wurde von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A3 in Richtung Köln vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung dauerte nach Polizeiangaben rund eineinhalb Stunden. Im morgendlichen Berufsverkehr entstand dadurch ein Rückstau von etwa zehn Kilometern. Gegen 7 Uhr waren nach der ersten Polizeimeldung wieder zwei Fahrstreifen befahrbar. Spätere Verkehrsdaten wiesen zunächst noch auf eine gesperrte Spur und mehrere Kilometer Stau hin. Gegen 8.17 Uhr wurde die Strecke wieder als vollständig frei gemeldet.

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Drei weitere Unfälle bereits am Donnerstagnachmittag

Die Ereignisse vom Freitagmorgen folgten auf eine Serie von drei Verkehrsunfällen am späten Donnerstagnachmittag, 10. September. Dabei waren sowohl die A66 als auch die A3 betroffen. Die Polizeiautobahnstation Westhessen meldete mehrere Verletzte und wiederholte Vollsperrungen.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der A66. Nach Angaben der Polizei verlor der Fahrer eines Nissan Qashqai wegen eines geplatzten Reifens die Kontrolle über seinen Wagen. Das Auto prallte gegen die Mittelschutzplanke und landete anschließend auf dem Dach. In der Folge kollidierten vier weitere Fahrzeuge miteinander.

Der Fahrer des Nissan sowie ein weiterer Autofahrer wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Weil die beteiligten Fahrzeuge sämtliche drei Fahrstreifen blockierten, musste die A66 in Richtung Frankfurt bei Erbenheim vollständig gesperrt werden. Rund eineinhalb Stunden später konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Motorradfahrer schwer verletzt

Nur etwa zehn Minuten später kam es zu einem weiteren Unfall. Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer aus Wiesbaden fuhr nach Darstellung der Polizei beim Rechtsüberholen auf einen Pkw mit Anhänger auf und stürzte. Die Polizei bezeichnete das Überholmanöver als verbotswidrig.

Der Motorradfahrer erlitt schwere, nach Polizeiangaben aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Während seiner Versorgung und der anschließenden Bergungsarbeiten wurden erneut alle drei Fahrstreifen gesperrt. Die Vollsperrung dauerte etwa eine Stunde. Dahinter bildete sich ein rund zehn Kilometer langer Stau. Auch in der Gegenrichtung kam es zu einem Rückstau von fast fünf Kilometern.

Damit ist auch eine verbreitete Zusammenfassung der Ereignisse zu korrigieren: Sowohl das Auto, das auf dem Dach landete, als auch der verletzte Motorradfahrer gehören zu Unfällen auf der A66, nicht zur A3. Die zeitliche Nähe und die gemeinsame Polizeimeldung hatten mehrere Ereignisse auf beiden Autobahnen zusammengeführt.

Weiterer Unfall auf A3 bei Bad Camberg

Etwa eine Stunde nach den beiden Unfällen auf der A66 folgte ein weiterer Zusammenstoß auf der A3 bei Bad Camberg. Zwei Autos fuhren nach Polizeiangaben gleichzeitig von einer Rastanlage auf die Autobahn. Dabei kam es zu Kollisionen mit zwei Fahrzeugen im fließenden Verkehr.

Ein Fahrer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der beteiligten Fahrzeuge und von Trümmerteilen auf der Fahrbahn musste auch dieser Abschnitt vollständig gesperrt werden. Nach etwa einer Stunde wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Rund um die Rastanlage kam es währenddessen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Vier Unfälle innerhalb weniger Stunden

Damit ergibt sich für den Zeitraum vom späten Donnerstagnachmittag bis zum frühen Freitagmorgen eine Abfolge von insgesamt vier offiziell dokumentierten Unfällen auf A3 und A66. Am Donnerstag wurden auf der A66 zwei Menschen leicht verletzt und ein Motorradfahrer schwer verletzt. Beim anschließenden Unfall auf der A3 kam ein weiterer Leichtverletzter hinzu. Am Freitagmorgen wurde der 24-jährige Autofahrer nach dem Auffahrunfall auf den Sattelzug per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Mehrfach waren komplette Richtungsfahrbahnen gesperrt. Die von der Polizei genannten Vollsperrungen dauerten je nach Unfall zwischen rund einer Stunde und eineinhalb Stunden. Besonders im Berufsverkehr am Freitagmorgen führte die Sperrung zwischen Bad Camberg und Limburg-Süd zu erheblichen Behinderungen.

Eine Fortsetzung dieser konkreten Unfallserie am Samstag, 12. September, war in den geprüften behördlichen Angaben zunächst nicht dokumentiert. Die zeitlich zusammengehörenden Ereignisse konzentrieren sich damit auf den 10. und 11. September 2026.

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