Freiburg und Lörrach: Dauerregen und Orkanböen am Sonntag

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Für Freiburg, Lörrach und weite Teile des Schwarzwaldes steht ein stürmischer und regnerischer Sonntag bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt für den 25. Oktober 2026 vor ergiebigem Dauerregen und orkanartigen Böen in den Hochlagen. Besonders im Schwarzwald können bis Sonntagabend Niederschlagsmengen von rund 80 Litern pro Quadratmeter zusammenkommen. Auf exponierten Gipfeln werden Orkanböen um 120 km/h erwartet. Die höchsten Warnstufen gelten allerdings nicht flächendeckend für die Städte Freiburg und Lörrach, sondern ausdrücklich für bestimmte Höhenlagen.

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Unwetterwarnungen für Freiburg und Lörrach gelten ab 800 Metern

Der DWD hat für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald einschließlich der Stadt Freiburg sowie für die Landkreise Emmendingen und Lörrach eine amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen herausgegeben. Sie entspricht der Warnstufe 3 von 4 und gilt ausschließlich für Gebiete oberhalb von 800 Metern.

Die Warnung beginnt am Samstag, 24. Oktober, um 21 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) und endet voraussichtlich am Sonntag um 18 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Erwartet werden in den betroffenen Höhenlagen 40 bis 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. In besonders regenreichen Staulagen können es rund 80 Liter werden.

Für die tiefer gelegenen Bereiche derselben Warngebiete gilt eine amtliche Warnung vor Dauerregen der Stufe 2, also eine markante Wetterwarnung. Hier rechnet der DWD mit 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter. Die Warnung umfasst denselben Zeitraum bis Sonntagabend. Damit betrifft der anhaltende Regen auch die Stadtgebiete Freiburg, Lörrach und Emmendingen, jedoch nicht überall mit der höchsten ausgewiesenen Regenwarnstufe.

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Orkanartige Böen in den höchsten Schwarzwaldlagen

Neben dem Regen ist der Wind das zweite wesentliche Wetterereignis. Für die drei südlichen Schwarzwald-Warngebiete besteht eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen der Stufe 3. Sie gilt oberhalb von 1.000 Metern von Sonntag, 00 Uhr MESZ, bis 18 Uhr MEZ.

Bereits ab Samstag, 20 Uhr MESZ, greifen in Lagen oberhalb von 600 Metern markante Wetterwarnungen der Stufe 2 vor schweren Sturmböen. Diese gelten ebenfalls bis Sonntag, 18 Uhr MEZ. Für niedrigere Höhenbereiche sind zusätzliche Warnungen vor Sturmböen beziehungsweise Windböen ausgewiesen. Dort gilt nicht pauschal die Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen.

Nach der regionalen DWD-Prognose vom Samstagnachmittag werden am Sonntag verbreitet Windböen um 60 km/h erwartet. Im Bergland können Sturmböen um 85 km/h auftreten. In den höchsten Schwarzwaldlagen sind noch stärkere Böen möglich, an besonders exponierten Stellen rechnet der Wetterdienst mit Orkanböen um 120 km/h.

Freiburg, Lörrach und Emmendingen mit Regen am Sonntag

In Freiburg selbst fällt der Sonntag voraussichtlich nass und windig aus. Die Bergwettervorhersage des Deutschen Alpenvereins nennt für Freiburg eine Höchsttemperatur um 15 Grad. Der DWD erwartet im Breisgau regional bis zu 17 Grad. Im Laufe des Tages soll der Regen zunächst anhalten und später nach Südosten abziehen.

Auch für Lörrach ist wiederholt Regen vorhergesagt. Das Stadtgebiet liegt deutlich niedriger als die besonders betroffenen Schwarzwaldgipfel. Dennoch gilt dort die allgemeine Dauerregenwarnung. Im höher gelegenen Teil des Landkreises Lörrach kommen dagegen die Unwetterwarnungen hinzu. Entsprechend unterschiedlich fällt die amtliche Einstufung innerhalb desselben Kreises aus.

Für Emmendingen ergibt sich eine vergleichbare Situation. Während für die tieferen Bereiche die markante Dauerregenwarnung maßgeblich ist, sind die Hochlagen des Landkreises von den strengeren Warnungen erfasst. Der Wetterdienst unterscheidet damit ausdrücklich zwischen den Höhenbereichen und nicht allein nach Kreisgrenzen.

Eine Besonderheit gibt es auch in Freiburg: Der Schauinsland erreicht 1.248 Meter und liegt teilweise auf Freiburger Stadtgebiet. Deshalb kann eine Warnung für hohe Lagen des gemeinsamen Warngebietes Breisgau-Hochschwarzwald und Freiburg durchaus Bereiche innerhalb der Stadtgrenzen betreffen, ohne dass sie für die gesamte Innenstadt gilt.

Feldberg mit Orkanböen und kräftigem Niederschlag

Besonders ausgeprägt ist die Wetterlage auf dem Feldberg. In der DWD-Stationsvorhersage werden für Sonntagfrüh Temperaturen um minus 1 Grad und kräftiger Schneefall angegeben. Für den späteren Sonntag nennt die Vorhersage etwa 6 Grad, kräftige Regenschauer und Orkanböen.

Die Wetterentwicklung am Feldberg unterscheidet sich damit deutlich von der im wärmeren Breisgau. Während dort überwiegend Regen zu erwarten ist, können in den höchsten Lagen zunächst auch winterliche Niederschläge auftreten. Gleichzeitig trifft der kräftige Südwestwind die exponierten Gipfel besonders stark.

DWD weist auf mögliche Überflutungen hin

Mit den amtlichen Dauerregenwarnungen verbindet der Wetterdienst Hinweise auf mögliche Auswirkungen. In den hoch gelegenen Unwettergebieten besteht laut DWD Gefahr durch überflutete Straßen und Unterführungen, Überschwemmungen an gewässernahen Gebäuden und mögliche Erdrutsche. Für die niedriger eingestuften Gebiete werden vereinzelte Überflutungen von Straßen und Unterführungen genannt.

Der DWD empfiehlt, überflutete und gefährdete Bereiche zu meiden und mögliche Behinderungen im Straßenverkehr einzuplanen. Bei einer drohenden Überflutung von Kellern soll man diese verlassen. Außerdem verweist der Wetterdienst auf die Informationen der Hochwasserzentralen. Diese Angaben beschreiben mögliche Folgen der vorhergesagten Niederschläge, nicht bereits eingetretene Schäden.

Wetterberuhigung am Sonntagabend erwartet

Die Regenfälle sollen nach der DWD-Vorhersage im Laufe des Sonntagnachmittags und am Abend südostwärts abziehen. Dahinter sind erste Auflockerungen möglich. Gleichzeitig soll der Wind in Baden-Württemberg zum Abend hin nachlassen.

Für die Nacht zum Montag rechnet der Wetterdienst mit weiter abklingendem Regen. In exponierten Schwarzwaldlagen bleiben jedoch stärkere Böen möglich. Am Montag sind auf Schwarzwaldgipfeln weiterhin stürmische Böen zu erwarten, bevor für Dienstag eine insgesamt freundlichere und trockenere Wetterlage vorhergesagt wird.

In der Nacht zum Sonntag endet außerdem die Sommerzeit. Am 25. Oktober werden die Uhren um 3 Uhr MESZ auf 2 Uhr MEZ zurückgestellt. Für die zeitliche Einordnung der Warnungen bedeutet das, dass die Nacht eine Stunde länger dauert. Die genannten Warnungsenden am Sonntagabend beziehen sich bereits auf die Winterzeit.

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