
Mit Verlorene Seelen setzt Das Erste am Donnerstagabend seine Krimireihe aus Passau fort. Der neue Film wird am heutigen 10. September 2026 um 20:15 Uhr erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Es handelt sich um den zehnten Film der Reihe Ein Krimi aus Passau. Im Mittelpunkt stehen erneut die frühere Polizistin Frederike Bader und der österreichische Privatermittler Ferdinand Zankl, gespielt von Marie Leuenberger und Michael Ostrowski.
Der deutsche Fernsehkrimi aus dem Jahr 2026 ist für eine Laufzeit von rund 90 Minuten eingeplant. Im Programm des Ersten läuft er von 20:15 bis 21:45 Uhr. In der Nacht zum Freitag ist zudem eine Wiederholung ab 1:00 Uhr vorgesehen. Die ARD führt Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau als Folge 10 der Reihe. Eine gesonderte Staffelnummer wird in den offiziellen Angaben nicht ausgewiesen.
Ausgangspunkt der Handlung ist ein Ausflugsschiff einer Passauer Reederei. Die Queen Danubia liegt im Industriehafen, wird nachts jedoch immer wieder zum Schauplatz von Einbrüchen. Ferdinand Zankl soll herausfinden, was hinter den Vorfällen steckt, und übernimmt die Überwachung des Schiffes.
Während seines Einsatzes stürzt der Privatermittler und glaubt anschließend, eine Leiche im Wasser der Donau entdeckt zu haben. Der Körper verschwindet jedoch wieder unter der Wasseroberfläche. Frederike Bader misst seiner Beobachtung zunächst keine größere Bedeutung bei. Die Situation verändert sich, als bekannt wird, dass der Wiener Kapitän Hans Lindegger verschwunden ist. Er führte ein Transportschiff, das in unmittelbarer Nähe vor Anker liegt.
Auch Lindeggers Neffe Lenny gerät in den Mittelpunkt der Geschichte. Er vermisst seinen Onkel seit der Nacht, in der es erneut zu einem Einbruch auf der Queen Danubia gekommen ist. Hinzu kommt der ältere Fischer Thade Gutsmiedel, der vom gegenüberliegenden Donauufer aus offenbar mehr von den Vorgängen mitbekommen haben könnte. Wie die Zusammenhänge tatsächlich aussehen, lässt der Film zunächst offen.
Marie Leuenberger spielt erneut Frederike Bader, Michael Ostrowski ist als Ferdinand Zankl zu sehen. Nadja Sabersky gehört als Mia Bader ebenfalls zur Stammbesetzung. Wieder dabei sind zudem Xenia Tiling als Kriminalhauptkommissarin Hermine Grill, Stefan Rudolf als Kriminaloberrat Mohn, Bettina Mittendorfer als Roswitha Hertel und Marco Eschrich als Kriminalhauptkommissar Piontek.
Zu den wichtigen Episodenrollen von Verlorene Seelen gehören Simon Morzé als Lenny Lindegger, Michael Roll als Fischer Thade Gutsmiedel und Martin Weinek als Hans Lindegger. Außerdem wirken unter anderem Alina Danko, Wolfgang Haas, Andrei Viorel Tacu, Rico Strempel und Constanze Lindner mit. Die ausführliche Besetzung nennt darüber hinaus Georgiana-Alina Nicolae, Dennis Scheuermann und Hans-Maria Darnov.
Damit verbindet der zehnte Film erneut den festen Kern der Passauer Reihe mit mehreren Figuren, die speziell für diesen Fall eingeführt werden. Ein angekündigter Ausstieg aus der Stammbesetzung oder ein dauerhafter Neuzugang ist für diesen Film nicht ausgewiesen.
Regie bei Verlorene Seelen führte Daniel Rübesam. Das Drehbuch stammt von Michael Vershinin, der bereits an zahlreichen Filmen der Reihe beteiligt war. Für die Kamera war Roland Stuprich verantwortlich, die Musik stammt von David Reichelt und David Schoch. Produziert wurde der Film von Hager Moss Film im Auftrag von ARD Degeto Film und Bayerischem Rundfunk. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Claudia Luzius für den BR und Katja Kirchen für ARD Degeto Film.
Gedreht wurde vom 9. Oktober bis 9. Dezember 2025. In diesem Zeitraum entstanden der zehnte und der unmittelbar anschließende elfte Film der Reihe hintereinander. Als Drehorte nennt der BR Passau sowie München und Umgebung. Damit bleibt die niederbayerische Dreiflüssestadt auch beim neuen Fall der zentrale Schauplatz, während Teile der Produktion wie schon bei früheren Folgen außerhalb Passaus realisiert wurden.
Verlorene Seelen markiert den zehnten Film von Ein Krimi aus Passau. Die Reihe startete 2020 und verbindet klassische Kriminalfälle mit der fortlaufenden Geschichte um Frederike Bader, ihre Tochter Mia und Ferdinand Zankl. Eine gesonderte Bezeichnung als Jubiläumsfolge verwendet der Sender für den zehnten Film nicht.
Lange müssen Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Fortsetzung nicht warten. Bereits am Donnerstag, 17. September 2026, folgt um 20:15 Uhr der elfte Film Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau. Auch dieser entstand unter der Regie von Daniel Rübesam.
Die Reihe ging mit einer starken Reichweite in die aktuelle Fortsetzung. Der vorherige Film Bis auf den Knochen. Ein Krimi aus Passau wurde am 25. September 2025 erstmals im Ersten ausgestrahlt. Nach Daten der AGF Videoforschung sahen damals 5,17 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 23,1 Prozent. Damit war der Film die meistgesehene Primetime-Sendung des Abends. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 7,3 Prozent.
Für Verlorene Seelen können naturgemäß erst nach der Erstausstrahlung am Donnerstagabend belastbare Zuschauerzahlen vorliegen. Ob der zehnte Film an die Werte seines Vorgängers anknüpfen kann, zeigt sich damit frühestens am Freitag.
Wer den Film nicht zur linearen Sendezeit sehen möchte, kann ihn bereits in der ARD Mediathek abrufen. Der BR hatte die beiden neuen Passau-Krimis ab Montag, 7. September 2026, für die Mediathek angekündigt. Für Verlorene Seelen weist die ARD aktuell eine Verfügbarkeit bis zum 7. September 2027 um 20:14 Uhr aus. Angeboten werden unter anderem Untertitel und Audiodeskription.
Im klassischen Fernsehprogramm beginnt die Erstausstrahlung am heutigen Donnerstag um 20:15 Uhr im Ersten. Direkt danach folgt um 21:45 Uhr das politische Magazin Monitor.
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