Verdacht auf illegales Rennen: Drei Verletzte bei Unfall auf der A42

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Bei einem Verkehrsunfall auf der A42 bei Gelsenkirchen sind am Mittwochabend drei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei steht eine 18-jährige Autofahrerin im Verdacht, zuvor an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beteiligt gewesen zu sein. Nach einem weiteren beteiligten Wagen wird gesucht.

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Der Unfall ereignete sich gegen 21 Uhr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Duisburg. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler sollen die 18-Jährige mit einem Renault und der Fahrer oder die Fahrerin eines dunklen Kleinwagens Fahrzeuge über den Standstreifen überholt haben.

Renault kollidiert auf der A42 mit Opel

Im weiteren Verlauf stieß der Renault mit dem Opel eines 69-Jährigen zusammen, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. In dem Opel saß außerdem eine 53-jährige Beifahrerin. Der dunkle Kleinwagen setzte seine Fahrt fort und entfernte sich vom Unfallort.

Ein 21 Jahre alter BMW-Fahrer, der auf dem rechten Fahrstreifen folgte, konnte dem Unfall nach Polizeiangaben nicht mehr vollständig ausweichen und berührte den Renault. Zusätzlich wurde der Skoda eines 24-Jährigen durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.

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Der 69-jährige Opel-Fahrer und seine 53-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen und wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Auch die 18-jährige Renault-Fahrerin wurde leicht verletzt und noch an der Unfallstelle medizinisch versorgt.

Polizei ermittelt wegen möglichen verbotenen Rennens

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Münster sicherte am Abend die Spuren auf der A42. Für die weiteren Ermittlungen stellten die Beamten sowohl den Renault als auch den Opel sicher.

Ob tatsächlich ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen stattgefunden hat und welche Rolle der bislang unbekannte dunkle Kleinwagen dabei spielte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Wegen der Unfallaufnahme blieb die A42 ab der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Bismarck in Richtung Duisburg bis etwa 3.40 Uhr am Donnerstagmorgen gesperrt.

Die Polizei sucht weitere Zeugen des Geschehens. Auch der Fahrer oder die Fahrerin des geflüchteten dunklen Kleinwagens wird gebeten, sich bei der Polizei Münster unter der Telefonnummer 0251 275-0 zu melden.

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