
Marvel bringt eine bekannte Figur aus dem Avengers-Universum zurück. Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, startet die neue Serie „VisionQuest“ bei Disney+. Paul Bettany übernimmt erneut die Rolle des künstlichen Superhelden Vision, der nach den Ereignissen aus „WandaVision“ nach seiner Identität und seinem Platz in der Welt sucht. Auch James Spader kehrt als künstliche Intelligenz Ultron zurück. Die Produktion bildet den Abschluss einer zusammenhängenden Marvel-Trilogie, die 2021 begonnen hat. Für Zuschauer in Deutschland sind zunächst zwei Episoden angekündigt, weitere Folgen erscheinen bis November.
Mit VisionQuest auf Disney+ setzt Marvel Television eine Geschichte fort, die bereits seit mehreren Jahren Teil des Marvel Cinematic Universe ist. Der Streamingdienst hat den 14. Oktober 2026 als deutschen Veröffentlichungstermin bestätigt. Ein abweichender deutscher Serientitel ist nicht angekündigt. Die Produktion läuft unter dem Originaltitel „VisionQuest“.
Kurz vor dem Serienstart stellte Marvel das Projekt noch einmal auf der New York Comic Con vor. Bei einer Veranstaltung am 8. Oktober traten unter anderem Paul Bettany, James Spader, Showrunner Terry Matalas sowie die Darsteller Ruaridh Mollica und Emily Hampshire auf. Das Publikum erhielt dabei einen exklusiven Einblick in die Produktion. Außerdem wurde den Besuchern überraschend die erste Episode gezeigt.
Für Marvel ist die neue Produktion zugleich ein weiterer Schritt beim Ausbau seiner Seriengeschichten. Anders als bei einem Kinofilm können die acht Episoden ausführlicher auf Visions Identität, seine Vergangenheit und die Beziehungen zu anderen Figuren eingehen.
Disney+ hat für die erste Staffel von „VisionQuest“ insgesamt acht Episoden angekündigt. Allerdings werden nicht alle Folgen auf einmal veröffentlicht. Stattdessen kombiniert der Streamingdienst mehrere Doppelpremieren mit anschließenden wöchentlichen Einzelveröffentlichungen.
Zum Auftakt am 14. Oktober stehen die ersten beiden Episoden bereit. Am 21. Oktober folgen die Episoden drei und vier, am 28. Oktober die Folgen fünf und sechs. Anschließend erscheinen am 4. November die siebte und am 11. November die achte Folge. Mit dieser endet die angekündigte Staffel.
Damit erstreckt sich die Veröffentlichung über fünf Wochen. Wer die gesamte Geschichte ohne Unterbrechung ansehen möchte, kann dies nach dem angekündigten Staffelfinale am 11. November tun.
Die Serie erscheint exklusiv bei Disney+. Auch für den deutschen Markt ist dieser Streamingdienst als Anbieter bestätigt. Ein zusätzlicher Start im klassischen Fernsehen oder bei einem anderen Streaminganbieter ist nicht angekündigt.
Im Mittelpunkt steht eine neue Version von Vision, einem künstlich erschaffenen Wesen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Nach seiner Wiederherstellung hat er sich vor Menschen verborgen, die ihn für ihre eigenen Zwecke einsetzen wollten. Abgeschieden von der Außenwelt versucht er herauszufinden, wer er ist und welchen Sinn seine Existenz hat.
Dabei beschäftigt er sich mit verschiedenen künstlichen Intelligenzen, deren Programme Teil seiner eigenen technischen Ausstattung sind. Dazu gehören J.A.R.V.I.S., F.R.I.D.A.Y. und E.D.I.T.H. Eine besondere Rolle spielt Ultron, dessen frühere Geschichte eng mit der Entstehung von Vision verbunden ist.
Die zunächst zurückgezogene Existenz des Superhelden endet, als eine Belohnung für seine Ergreifung ausgesetzt wird. Vision muss fliehen und begegnet dabei dem jungen Thomas, der möglicherweise eine persönliche Verbindung zu seiner Vergangenheit besitzt. Gemeinsam geraten sie in eine Situation, in der Vision nicht nur äußeren Gefahren ausweichen, sondern auch mit widersprüchlichen Einflüssen innerhalb seiner eigenen Programmierung umgehen muss.
Die Geschichte verbindet damit klassische Science-Fiction-Elemente mit Fragen nach Erinnerung, Persönlichkeit und Selbstbestimmung. Ob Thomas tatsächlich die vermutete Verbindung zu Vision besitzt, gehört zu den offenen Punkten der angekündigten Handlung.
Paul Bettany gehört bereits seit den frühen Jahren des Marvel Cinematic Universe zur Besetzung. Zunächst lieh er dem digitalen Assistenten J.A.R.V.I.S. seine Stimme. In „Avengers: Age of Ultron“ aus dem Jahr 2015 übernahm er erstmals die Rolle des körperlich existierenden Vision.
Mit „VisionQuest“ erhält diese Figur nun eine eigene Serie. Anders als in früheren Geschichten steht nicht die Zusammenarbeit mit den Avengers im Mittelpunkt, sondern die Entwicklung des künstlichen Wesens selbst.
James Spader kehrt als Ultron zurück. Er verkörperte die Figur bereits im Avengers-Film von 2015. In der neuen Produktion ist Ultron als Bestandteil von Visions innerer Programmierung vorgesehen und wird damit erneut zu einem zentralen Gegenüber des Superhelden.
Weitere bestätigte Darsteller sind Ruaridh Mollica als Thomas, James D’Arcy als J.A.R.V.I.S., Orla Brady als F.R.I.D.A.Y. und Emily Hampshire als E.D.I.T.H. Zur Besetzung gehören außerdem Todd Stashwick, T’Nia Miller, Lauren Morais, Diane Morgan, Polly Frame, Henry Lewis und Jonathan Sayer.
Die neue Serie ist eng mit zwei früheren Marvel-Produktionen verbunden. Den Anfang bildete 2021 „WandaVision“ mit Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff und Paul Bettany als Vision. Die Serie verband eine ungewöhnliche Fernsehinszenierung mit den persönlichen Konflikten der beiden Marvel-Figuren.
Im Jahr 2024 folgte „Agatha All Along“. Darin rückte die von Kathryn Hahn gespielte Hexe Agatha Harkness in den Mittelpunkt. Die Serie griff Figuren und Ereignisse aus „WandaVision“ auf und entwickelte insbesondere die Geschichte rund um die Familie Maximoff weiter.
„VisionQuest“ bildet nun den dritten und abschließenden Teil dieses Serienverbunds. Marvel hat die neue Produktion ausdrücklich als Abschluss der Trilogie bezeichnet. Für Zuschauer, die beide Vorgängerserien kennen, ergeben sich dadurch zusätzliche Verbindungen zwischen den Figuren und ihren bisherigen Entwicklungen.
Auch ohne umfassende Kenntnisse der früheren Marvel-Serien ist die Ausgangslage nachvollziehbar: Ein künstlich geschaffenes Wesen versucht, seine eigene Persönlichkeit zu verstehen, während verschiedene Einflüsse um die Kontrolle über seine Zukunft konkurrieren. Die älteren Produktionen erklären allerdings wichtige Hintergründe seiner Entstehung.
Die kreative Leitung liegt bei Terry Matalas, der unter anderem durch seine Arbeit an „Star Trek: Picard“ bekannt wurde. Für „VisionQuest“ entwickelte er die Fernsehfassung und fungiert als Showrunner. Er gehört auch zu den Regisseuren der Serie.
Weitere Regieaufgaben übernahmen Christopher J. Byrne, Gandja Monteiro und Vincenzo Natali. Am Drehbuch arbeiteten neben Matalas unter anderem Cindy Appel, Christopher Monfette, Nicole Falsetti und Matthew Okumura.
Zu den ausführenden Produzenten zählen Marvel-Studios-Chef Kevin Feige, Louis D’Esposito, Brad Winderbaum und Mary Livanos. Ebenfalls beteiligt ist Jac Schaeffer, die bereits für „WandaVision“ und „Agatha All Along“ eine maßgebliche kreative Rolle übernahm. Damit besteht auch hinter der Kamera eine Verbindung zwischen den drei Serien.
„VisionQuest“ startet zunächst mit einer achtteiligen ersten Staffel. Marvel führt die Produktion als Abschluss der bisherigen Trilogie. Eine zweite Staffel wurde bislang nicht offiziell angekündigt.
Die Vorgänger „WandaVision“ und „Agatha All Along“ sind bereits vollständig veröffentlicht und bei Disney+ verfügbar. Sie bilden den erzählerischen Hintergrund für die neue Serie, ohne dass „VisionQuest“ als weitere Staffel einer der beiden Produktionen erscheint.
Der angekündigte Abschluss bezieht sich auf die zusammenhängende Seriengeschichte. Eine generelle Beendigung aller künftigen Auftritte von Vision innerhalb des Marvel Cinematic Universe wurde damit nicht erklärt.
Für den aktuellen Streamingkalender stehen zunächst die acht neuen Folgen im Mittelpunkt. Am 14. Oktober beginnt die Veröffentlichung, am 11. November soll die erste Staffel vollständig verfügbar sein.
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