
Eine italienische Region zwischen Adria, Alpen und historischen Städten steht heute Abend im Mittelpunkt des WDR-Programms. In der neuen Ausgabe von Wunderschön! reist Judith Rakers durch Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens. Die 90-minütige Reisereportage wird am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im WDR Fernsehen erstmals ausgestrahlt. Die Moderatorin erkundet eine Gegend, die landschaftlich und kulturell verschiedene Einflüsse miteinander verbindet. Dabei besucht sie Küstenlandschaften, abgelegene Bergdörfer und die Hafenstadt Triest.
Die neue Ausgabe trägt den Titel Friaul – Italiens schönste Überraschung und ist als Folge 370 der Reisereihe verzeichnet. Im Mittelpunkt steht Friaul-Julisch Venetien, eine autonome Region im äußersten Nordosten Italiens. Sie grenzt unter anderem an Österreich und Slowenien und reicht von den Alpen bis an die Adria.
Judith Rakers geht auf eine Reise, die unterschiedliche Seiten dieser Region miteinander verbindet. Neben bekannten Sehenswürdigkeiten stehen Landschaften, regionale Traditionen und Begegnungen mit Menschen im Vordergrund, deren Alltag durch die örtlichen Gegebenheiten geprägt ist.
Der Ausgangspunkt liegt an der Adriaküste. Anschließend führt die Reportage in die Bergwelt des Friauls und schließlich in die geschichtsträchtige Hafenstadt Triest. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Naturerlebnissen, kulturellen Besonderheiten und regionaler Küche.
Eine der ersten Stationen ist die Lagune von Marano an der Adriaküste. Dort erkundet Judith Rakers die Landschaft auf dem Rücken eines Pferdes. Das Gebiet ist von flachen Wasserflächen, kleinen Inseln und einer traditionellen Fischereikultur geprägt.
Die Lagunenlandschaft bildet einen deutlichen Gegensatz zu den Bergen, die weiter nördlich das Bild bestimmen. Hier führen die Reisewege durch eine Gegend mit steilen Felswänden, tiefen Schluchten und naturbelassenen Flusslandschaften.
In den Alpen begegnet Rakers Menschen, die beruflich eng mit der Natur verbunden sind. Dazu gehören Bergführer, Hirten und Menschen, die touristische Aktivitäten unter freiem Himmel ermöglichen.
Die Sendung zeigt damit nicht nur landschaftliche Attraktionen, sondern auch, welche Bedeutung die Bergwelt für das Leben und Arbeiten in der Region besitzt.
Eine weitere Station ist das Bergdorf Sauris. Der Ort ist besonders wegen seiner sprachlichen Geschichte bemerkenswert. Dort hat sich über viele Generationen eine deutschsprachige Tradition erhalten, die sich deutlich vom heutigen Standarddeutsch unterscheidet.
Judith Rakers beschäftigt sich während ihres Besuchs mit dieser Besonderheit. Sie macht damit einen Teil der kulturellen Vielfalt sichtbar, der Friaul-Julisch Venetien von zahlreichen anderen italienischen Urlaubsregionen unterscheidet.
Auch die regionale Küche erhält ihren Platz in der Reportage. Im Val Tramontina lernt die Moderatorin die Spezialität Pitina kennen. Dabei handelt es sich um eine traditionelle Fleischspezialität aus dem Berggebiet, die eng mit den örtlichen Methoden der Lebensmittelverarbeitung verbunden ist.
Die kulinarischen Einblicke ergänzen die Landschaftsaufnahmen und zeigen, wie regionale Traditionen bis heute gepflegt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist der Tagliamento. Der Fluss gehört zu den bemerkenswerten Naturlandschaften Norditaliens und ist für sein weitgehend naturnahes Flusssystem bekannt.
Auf einer Kanutour erlebt Judith Rakers die Landschaft aus einer anderen Perspektive. Der Tagliamento zeichnet sich durch ausgedehnte Kiesflächen, wechselnde Flussarme und eine dynamische Wasserführung aus.
Gerade diese Eigenschaften machen ihn zu einem besonderen Beispiel für Flusslandschaften, die nicht vollständig durch technische Eingriffe reguliert wurden.
Die Reportage verbindet das Naturerlebnis mit Eindrücken aus einer Region, in der Flüsse, Berge und Küsten auf vergleichsweise engem Raum zusammentreffen.
Zu den wichtigsten Stationen der Reise gehört Triest. Die Hafenstadt an der Adria liegt nahe der slowenischen Grenze und besitzt eine Geschichte, die weit über Italien hinausreicht.
Über lange Zeit war Triest der wichtigste Seehafen der Habsburgermonarchie. Diese Vergangenheit prägt das Stadtbild ebenso wie die kulturellen Traditionen. Neben repräsentativen Gebäuden spielt insbesondere die historische Kaffeehauskultur eine bedeutende Rolle.
Judith Rakers entdeckt die Stadt als Ort, an dem unterschiedliche europäische Einflüsse zusammenkommen. Handel, Wissenschaft und Literatur haben zur Entwicklung Triests beigetragen.
Damit bildet die Hafenstadt einen Kontrast zu den zuvor besuchten Naturregionen. Während an der Küste und in den Alpen vor allem Landschaften und traditionelle Lebensweisen im Mittelpunkt stehen, geht es in Triest stärker um Stadtgeschichte und kulturelle Begegnungen.
Die Reisereportage Friaul – Italiens schönste Überraschung wird am heutigen Sonntag, 25. Oktober 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr im WDR Fernsehen ausgestrahlt. Es handelt sich um eine neue Ausgabe aus dem Produktionsjahr 2026.
Die Moderation übernimmt Judith Rakers. Als Autor der Sendung wird Andreas Schlosser geführt, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Margit Höh.
Wunderschön! gehört seit 2008 zum Reiseangebot des WDR. Das Format stellt Urlaubsregionen vor und verbindet landschaftliche Eindrücke mit kulturellen, kulinarischen und persönlichen Begegnungen. Seit 2026 wird die Reihe als gemeinsames Projekt von WDR, MDR und SWR fortgeführt.
Mit der heutigen Ausgabe rückt Friaul-Julisch Venetien in den Mittelpunkt. Die Region steht für eine besondere Mischung aus alpinen Landschaften, Adria, sprachlicher Vielfalt und mitteleuropäischer Geschichte. Die Reise von Judith Rakers zeigt, wie unterschiedlich die Eindrücke innerhalb einer einzigen italienischen Region sein können.
Wer die Sendung am Sonntagabend verpasst, kann eine angekündigte Wiederholung am 1. November 2026 um 5:15 Uhr im WDR Fernsehen sehen. Die Reihe ist außerdem grundsätzlich in der ARD Mediathek vertreten. Ein konkreter Abrufzeitraum für die neue Friaul-Ausgabe ist nicht bestätigt.
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