Zornige Ameise Brand: Kult-Lokal an der Bevertalsperre erneut abgebrannt

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Das Kult-Lokal Zornige Ameise an der Bevertalsperre in Hückeswagen ist erneut abgebrannt. Am 12. Mai 2026 wurde die Feuerwehr um 13:39 Uhr alarmiert – und erlebte, wie das traditionsreiche Ausfluglokal erneut in Flammen aufging. Rund 50 Feuerwehrleute kämpften gegen das Feuer, doch das Gebäude war nicht mehr zu retten.

Zornige Ameise Brand: Zweiter Großeinsatz der Feuerwehr in Hückeswagen

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr Hückeswagen an der Bevertalsperre eintrafen, stand die Holzfassade des Restaurants laut Medienberichten bereits in Flammen. Der Wind erschwerte die Löscharbeiten erheblich und fachte das Feuer weiter an. Die gesamte Feuerwehr Hückeswagen wurde mobilisiert, zusätzlich rückte die Feuerwehr Wipperfürth an. Insgesamt sollen rund 50 Einsatzkräfte vor Ort gewesen sein.

Trotz des massiven Einsatzes konnte das Gebäude nicht gerettet werden. Den Feuerwehrleuten gelang es jedoch laut Angaben der Stadt Hückeswagen, die Ausbreitung der Flammen auf den direkt angrenzenden Wald zu verhindern – eine wichtige Erfolg im Hinblick auf die Lage direkt am Naturschutzgebiet. Die Brandursache war zunächst unklar, Ermittlungen wurden eingeleitet.

Wegen auslaufender Flüssigkeiten aus dem brennenden Gebäude setzte der Wupperverband vorsorglich eine Ölsperre auf der Bever. Anwohner in der Umgebung wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bereits 2024 hatte die Zornige Ameise gebrannt: Das Kult-Lokal kämpfte sich zurück

Es war nicht der erste Brand an der Zornigen Ameise. Bereits im November 2024 soll ein rund 60 Quadratmeter großer Anbau des Ausflugslokals in Flammen gestanden haben. Damals waren laut Medienberichten ebenfalls rund 50 Kräfte aus vier Feuerwehreinheiten im Einsatz. Die Brandursache blieb auch damals ungeklärt.

Nach dem ersten Brand soll das Lokal unter neuer Betreibung modernisiert worden sein und befand sich auf dem Weg zur Wiedereröffnung – umso schmerzhafter ist das erneute Feuer für alle, die das Lokal kennen und schätzen. Ähnlich dramatisch verlief zuletzt auch der Großbrand am Flughafen Hahn, bei dem 240 Feuerwehrleute im Einsatz waren – ein Zeichen dafür, welche Herausforderungen solche Großbrände für Rettungskräfte darstellen.

Geschichte: So wurde die Zornige Ameise zum Kult-Lokal an der Bevertalsperre

Die Zornige Ameise blickt auf eine jahrzehntelange Geschichte zurück. Der Wuppertaler Heinrich Ravenstein soll das Lokal laut Überlieferung im Jahr 1951 als kleinen Kiosk für Badegäste an der Bevertalsperre eröffnet haben. Im Laufe der Zeit baute er es zu einer richtigen Gaststätte aus. Den ungewöhnlichen Namen verdankt das Lokal dem Temperament des Wirts: Ein Gast soll einst gesagt haben, er tobe wie eine zornige Ameise.

Im Bergischen Land genießt die Zornige Ameise seit Jahrzehnten Kult-Status. Das Lokal direkt am Ufer der Bevertalsperre gilt als beliebter Motorradtreff und Ausflugsziel für Besucher aus der gesamten Region. Der Verlust des Gebäudes trifft daher nicht nur die unmittelbaren Betreiber, sondern auch eine treue Fangemeinde, die das Lokal über Generationen hinweg schätzte.

Was jetzt wird: Zukunft der Zornigen Ameise nach dem Brand

Nach dem erneuten Brand ist die Zukunft des Kult-Lokals völlig offen. Ob und wann ein Wiederaufbau an der Bevertalsperre möglich sein wird, war unmittelbar nach dem Brand nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Die Gemeinde Hückeswagen und viele Fans des Lokals hoffen auf einen Neustart – doch der Weg dahin dürfte lang sein.

Der Zornigen Ameise ist es einmal gelungen, nach einem Brand wieder aufzustehen. Ob die Traditionsadresse an der Bevertalsperre erneut zu neuem Leben erwacht, bleibt abzuwarten.

Quellen: Stadt Hückeswagen, Rheinische Post/RGA, Radio Berg, Oberberg-Aktuell, News-on-Tour

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