Leichenteile im Dortmund-Ems-Kanal entdeckt: Ermittler prüfen Zusammenhang

Leichenteile im Dortmund-Ems-Kanal bei Rheine entdeckt. Polizei prüft möglichen Zusammenhang mit Fund an der Schleuse Venhaus.
Foto: Markus Spiske

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Rheine. Mehrere Leichenteile im Dortmund-Ems-Kanal haben am Sonntag einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Die menschlichen Überreste trieben nach bisherigen Erkenntnissen in weißen Müllsäcken im Wasser. Wer die verstorbene Person ist, steht bislang nicht fest. Die Ermittler schließen ein Gewaltverbrechen derzeit nicht aus.

Leichenteile im Dortmund-Ems-Kanal: Feuerwehr und Spezialisten im Einsatz

Nachdem der Fund gemeldet worden war, rückten Einsatzkräfte mit zwei Booten sowie Tauchern an, um den betroffenen Abschnitt des Kanals sorgfältig abzusuchen. Ziel war es, mögliche weitere Überreste zu bergen und die genaue Lage der Fundstelle zu dokumentieren. Währenddessen sperrte die Polizei den Bereich ab, damit Kriminalpolizei und Wasserschutzpolizei Spuren sichern konnten.

Die Kreispolizeibehörde Steinfurt teilte mit, dass derzeit weder Angaben zur Identität noch zur Todesursache gemacht werden können. Ob die Leichenteile auf ein Tötungsdelikt hindeuten, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Ein Fremdverschulden wird nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen.

Weitere Entdeckung an der Schleuse Venhaus

Unabhängig von der aktuellen Berichterstattung wurde bereits am Samstag an der Schleuse Venhaus bei Spelle, die ebenfalls am Dortmund-Ems-Kanal liegt und zur sogenannten Schleusentreppe Rheine gehört, ein weiterer Fund gemacht. Auch dort wurden Leichenteile entdeckt. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sicherten die Stelle und zogen Spezialisten hinzu.

Ob zwischen den Funden in Rheine und an der Schleuse Venhaus ein Zusammenhang besteht, ist derzeit offen. Beide Orte liegen am selben Kanalabschnitt, was entsprechende Prüfungen nahelegt. Eine offizielle Bestätigung für eine Verbindung gibt es bislang jedoch nicht.

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