Baugebiet südlich Berdel in Wolbeck verzögert sich weiter

Münster legt fest, wie der sogenannte Bauturbo angewendet wird. Ziel sind schnellere Genehmigungen und mehr Wohnraum.
Foto: Caroline Muffert

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Die Planungen für ein neues Wohngebiet südlich der Straße Berdel im Münsteraner Stadtteil Wolbeck werden sich länger hinziehen als ursprünglich erwartet. Nach aktuellem Stand der Stadtverwaltung ist mit den nächsten wichtigen Schritten im Bebauungsplanverfahren erst in den kommenden Jahren zu rechnen.

Auf der Fläche am östlichen Rand von Wolbeck soll ein neues Wohnquartier entstehen. Vorgesehen sind dort bis zu 300 Wohneinheiten sowie eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppen. Das Projekt gehört zu den größeren Wohnbauvorhaben im Südosten der Stadt.

Veröffentlichung der Bauleitpläne frühestens Ende 2026

Nach Angaben der Verwaltung wird derzeit davon ausgegangen, dass die Bauleitpläne für das Gebiet frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027 öffentlich ausgelegt werden können. Mit dieser Planoffenlage beginnt die formale Beteiligung der Öffentlichkeit im weiteren Verfahren.

Erst danach kann der Bebauungsplan politisch abgeschlossen werden. Der Satzungsbeschluss durch den Rat der Stadt Münster wird nach derzeitiger Einschätzung in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 erwartet.

Städtebaulicher Entwurf bereits 2021 vorgestellt

Der städtebauliche Entwurf für das geplante Wohngebiet war bereits im November 2021 im Rahmen einer Informationsveranstaltung präsentiert worden. Seitdem laufen innerhalb der Verwaltung die weiteren Planungsschritte.

Mit dem Baugebiet soll zusätzlicher Wohnraum im Südosten Münsters geschaffen werden. Neben den Wohnungen ist auch Infrastruktur für Familien vorgesehen, darunter eine Kindertagesstätte.

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