Nach Bombenfund in Hoffeld können Anwohner zurück in ihre Häuser

Nach Bombenfund in Hoffeld können Anwohner zurück in ihre Häuser
Foto: Markus Spiske

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In Stuttgart-Hoffeld ist am Sonntag eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Für den Einsatz musste ein Sperrbereich eingerichtet werden. Rund 1.000 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser vorübergehend verlassen. Betroffen war auch eine Senioreneinrichtung mit etwa 250 Bewohnerinnen und Bewohnern. Wie Stadt Stuttgart, Feuerwehr und Polizei mitteilen, konnte der Blindgänger am frühen Nachmittag unschädlich gemacht werden.

Evakuierung in Stuttgart-Hoffeld betraf auch Senioreneinrichtung

Die Weltkriegsbombe Stuttgart-Hoffeld war zuvor bei Sondierungsarbeiten in einem Waldgebiet entdeckt worden. Danach bereiteten die Einsatzkräfte die Evakuierung im betroffenen Bereich vor. Nach Angaben der Behörden mussten rund 1.000 Menschen den Sperrbereich verlassen. Unter ihnen waren auch etwa 250 Personen aus einer Senioreneinrichtung.

Ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Betreuten Wohnen kam vorübergehend bei Angehörigen, Freunden oder Bekannten unter. Für weitere Betroffene wurde eine Notunterkunft in der Sport- und Versammlungshalle Degerloch eingerichtet. Rund 40 Personen nutzten dieses Angebot und wurden dort betreut. Damit stand für die Evakuierung Stuttgart-Hoffeld neben privaten Unterkünften auch eine zentrale Ausweichmöglichkeit bereit.

Pflegebedürftige wurden in andere Einrichtungen gebracht

Besonders aufwendig war der Transport von Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden 74 Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtung sowie sieben weitere pflegebedürftige Personen aus privaten Haushalten mit Krankentransportwagen des Bevölkerungsschutzes in andere Einrichtungen verlegt.

Die Behörden beschreiben den Ablauf als geordnet. Gegen 11:15 Uhr war der Sperrbereich vollständig geräumt. Erst danach begann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der eigentlichen Arbeit an dem Blindgänger Stuttgart-Hoffeld. Gegen 13:15 Uhr stand dann fest, dass die Bombenentschärfung Stuttgart-Hoffeld erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Im Anschluss wurden die Absperrungen aufgehoben.

Mehr als 250 Kräfte bei dem Einsatz in Hoffeld beteiligt

An dem Einsatz waren nach Behördenangaben mehr als 250 haupt- und ehrenamtliche Kräfte beteiligt. Dazu zählten Polizei, Feuerwehr und weitere Organisationen des Bevölkerungsschutzes. Auch das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst waren eingebunden. Hinzu kamen Mitarbeitende der Landeshauptstadt Stuttgart.

Die Seniorinnen und Senioren sollten im Laufe des Nachmittags in ihre Einrichtung zurückkehren. Das gesamte Einsatzgeschehen sollte voraussichtlich gegen 17 Uhr beendet sein. Stadt, Polizei und Feuerwehr informierten während des Tages fortlaufend über soziale Netzwerke, einen Liveticker auf der Website der Feuerwehr sowie über ein Bürgertelefon. Damit endete die Evakuierung Stuttgart-Hoffeld nach mehreren Stunden ohne Zwischenfälle.

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