Ein umstrittenes Wärme-Contracting-Modell der LEG ist nach Angaben des MieterInnenschutzvereins Münster gestoppt worden. Der Verein stellte den Verhandlungserfolg beim „Wärme Contracting Gipfel“ der Bundestagsfraktion Die Linke vor.
Nach Darstellung des Vereins war das gemeinsame Vorgehen der betroffenen Mieterinnen und Mieter entscheidend. Auch zwei Mietervereine sowie Dr. Max Fuhrmann vom Deutschen Mieterbund NRW seien in die Abstimmung eingebunden gewesen.
Thomas Marczinkowski, Vorstandssprecher des MieterInnenschutzvereins Münster, berichtete beim Gipfel über die Verhandlungen mit der LEG. Laut Mitteilung hätten die Beteiligten auf Mieterseite Informationen gebündelt und fachlich abgestimmt verhandelt.
Dabei seien aus Sicht der Mieter mehrere Probleme des geplanten Wärme-Contracting-Modells deutlich geworden. Genannt werden stark abweichende Ist-Verbräuche sowie fehlende belastbare Daten. Diese Punkte hätten nach Angaben des Vereins eine zentrale Rolle in den Gesprächen gespielt.
Als Reaktion auf die Verhandlungen habe die LEG angekündigt, statt des bisherigen Modells Luft-Wasser-Wärmepumpen einzubauen. Die Investition soll laut MieterInnenschutzverein über eine Modernisierungsumlage finanziert werden.
Genannt wird eine Umlage von 0,50 Euro pro Quadratmeter. Ob sich die Umstellung für die Mieterinnen und Mieter auch finanziell bewährt, soll sich nach Angaben des Vereins mit den kommenden Nebenkostenabrechnungen zeigen.
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