Nach Messerangriff in Dülmen: 46-Jähriger kommt in Untersuchungshaft

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Dülmen/Münster. Nach einem Messerangriff in Dülmen ist ein 46-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann seinen 48-jährigen Bruder am Mittwoch, 6. Mai, bei einer familiären Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt haben. Am Donnerstag wurde der Tatverdächtige am Amtsgericht Münster einem Haftrichter vorgeführt.

Vorwurf: versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung

Der Haftrichter ordnete am Donnerstag, 7. Mai, Untersuchungshaft gegen den 46-Jährigen an. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Die Vorführung fand nach Angaben von Staatsanwaltschaft Münster und Polizei Münster gegen 13.30 Uhr am Amtsgericht Münster statt.

Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Tatverdächtige seinen Bruder im Verlauf einer familiären Auseinandersetzung mit einem Messer angegriffen haben soll.

Mordkommission ermittelt nach familiärer Auseinandersetzung

Bereits am Mittwoch hatte die Polizei Münster nach dem Vorfall eine Mordkommission eingerichtet. Hintergrund ist die lebensgefährliche Verletzung des 48-Jährigen. Der Angriff soll sich in Dülmen ereignet haben.

Zu den genauen Hintergründen der Auseinandersetzung machten Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Auch zum aktuellen Gesundheitszustand des Verletzten lagen in der aktuellen Mitteilung keine neuen Informationen vor.

Ermittlungen dauern weiter an

Der 46-jährige Tatverdächtige besitzt die syrische Staatsangehörigkeit. Nach der Entscheidung des Haftrichters befindet er sich nun in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

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