
Das Sequel zum Kultfilm von 2006 ist ein Kinophänomen: The Devil Wears Prada 2 hat nach zwei Kinowochen weltweit 433 Millionen Dollar eingespielt und bleibt weiterhin auf Platz eins der nordamerikanischen Kinocharts. Der Film startete am 1. Mai 2026 und übertraf bereits im Eröffnungswochenende sämtliche Erwartungen. Mit Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt kehren alle wichtigen Stars des Originals zurück.
Am ersten Wochenende spielte The Devil Wears Prada 2 allein in den USA 77 Millionen Dollar ein und erreichte weltweit 234 Millionen Dollar. Das ist das drittbeste US-Debüt des Jahres 2026 und das erfolgreichste Comedy-Opening seit Pitch Perfect 2 aus dem Jahr 2015. Damit hat das Sequel schon in der zweiten Woche den Gesamteinspieler des Originals von 326 Millionen Dollar übertroffen. Nach zwei Wochen steht der Film bei 433 Millionen Dollar weltweit.
Regisseur David Frankel, der bereits das Original inszenierte, und Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna haben das Sequel mit einer zeitgemäßen Geschichte ausgestattet. Im Mittelpunkt steht diesmal der Kampf um das Modemagazin Runway: Andy Sachs (Hathaway) kehrt an die Seite von Miranda Priestly (Streep) zurück, um das Magazin vor einer feindlichen Übernahme zu retten. Die Geschichte spielt zwei Jahrzehnte nach den Ereignissen des ersten Films und greift aktuelle Themen wie den digitalen Wandel im Mediengeschäft auf.
Herzstück des Films ist die Wiedervereinigung des Original-Casts. Emily Blunt, die zuletzt mit ihrem Hollywood-Stern auf dem Walk of Fame geehrt wurde, spielt erneut die ehrgeizige Emily Charlton. Anne Hathaway, die 2026 gleich fünf Kinofilme veröffentlicht, kehrt als Journalistin Andy Sachs zurück. Stanley Tucci ist ebenfalls wieder dabei. Alle drei Hauptdarstellerinnen handelseinten einen sogenannten „favored nations“-Deal aus: Meryl Streep, Anne Hathaway und Emily Blunt erhielten jeweils 12,5 Millionen Dollar Grundgage — zuzüglich erheblicher Box-Office-Boni, die dank des Riesenerfolgs bereits ausgezahlt werden.
Dass ein solcher Ensemble-Deal zwischen gleichrangigen Hauptdarstellerinnen zustande kam, gilt in Hollywood als Ausnahme. Branchenbeobachter werten es als Signal für einen Wandel in der Vergütungsstruktur großer Studioproduktionen. Variety berichtete exklusiv über die Vertragsdetails. Das Original aus dem Jahr 2006, das ebenfalls auf Aline Brosh McKennas Drehbuch basierte, gilt bis heute als einer der einflussreichsten Modefilme aller Zeiten. Es spielte weltweit 326 Millionen Dollar ein. Der Teufel trägt Prada war zuletzt am 30. April 2026 im deutschen Fernsehen auf VOX zu sehen — just einen Tag vor dem Kinostart des Sequels.
Anne Hathaway erlebt 2026 ein außergewöhnliches Karrierehoch. Neben The Devil Wears Prada 2 erscheinen in diesem Jahr noch vier weitere Filme mit ihr: das A24-Drama Mother Mary (April), die Odyssee-Verfilmung (Juli), der Science-Fiction-Thriller Flowervale Street (August) sowie die Colleen-Hoover-Adaption Verity (Oktober). Kritiker sprechen bereits von „The Year of Anne Hathaway“. Auch der Auftritt beim Met Gala 2026 am 4. Mai machte Schlagzeilen: Hathaway trug ein schwarz-weißes Kleid von Michael Kors mit einer Taube als Symbol für Frieden und setzte damit ein politisches Statement inmitten laufender Proteste.
Der Erfolg von The Devil Wears Prada 2 wirft auch grundsätzliche Fragen über die Zukunft Hollywoods auf. Fortune Magazine analysierte, ob der Film der letzte große Triumph der IP-Maschine sein könnte — also der Strategie, auf Nostalgie und bekannte Marken statt auf neue Stoffe zu setzen. Die Kinobranche beobachtet das Ergebnis genau.
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