
Münster. Der Kreisverkehr zwischen von-Esmarch-Straße, Busso-Peus-Straße und Roxeler Straße in Münster soll grundlegend umgestaltet werden. Der Rat der Stadt hat am Mittwochabend, 20. Mai 2026, beschlossen, die zunächst gestoppten Planungen wieder aufzunehmen. Ziel ist der Umbau des heutigen Kreisverkehrs zu einer Ampelkreuzung. Hintergrund ist die Verkehrssicherheit an einem Knotenpunkt, der als Unfallhäufungsstelle gilt.
An der Kreuzung kam es wiederholt zu Unfällen, bei denen vor allem Radfahrende verletzt wurden. Auch ein Unfall im Februar dieses Jahres spielte bei der Bewertung erneut eine Rolle. Mit dem Beschluss folgt der Rat einer Empfehlung der Unfallkommission Münster. Ein aktuelles Gutachten im Auftrag der Stadt kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass eine Ampelkreuzung an dieser Stelle die sicherere Lösung wäre.
Der geplante Umbau soll vor allem Konflikte zwischen abbiegenden Autos, Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern reduzieren. Bei einer Ampelkreuzung können Grünphasen vollständig getrennt geschaltet werden. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, würde damit nicht gleichzeitig mit abbiegenden Kraftfahrzeugen geführt. Auch der Busverkehr könnte an der neuen Kreuzung bevorzugt werden. Nach Einschätzung des Gutachtens wäre eine solche Lösung gut akzeptiert und ließe sich über die Signalsteuerung flexibel an veränderte Verkehrsströme anpassen.
Für den Umbau liegt der Stadt Münster bereits eine qualifizierte Planung vor. Die Kosten werden auf rund 1,9 Millionen Euro geschätzt. Nach Angaben der Verwaltung wird mit einer Förderung von etwa 60 Prozent gerechnet. Mit dem Ratsbeschluss kann die Stadt nun die noch offenen Planungsphasen abschließen.
Der aktuelle Beschluss bedeutet noch nicht den unmittelbaren Baubeginn. Als nächster Schritt soll ein kombinierter Planungs- und Baubeschluss vorbereitet werden. Darüber muss die Politik anschließend erneut entscheiden. Erst danach könnte der Umbau des Kreisverkehrs an der von-Esmarch-Straße konkret umgesetzt werden.
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