
Im Freizeitbad Miramar in Weinheim hat ein schwerer Unfall auf einer Wasserrutsche ein tragisches Ende genommen. Ein 25 Jahre alter Mann, der am späten Abend des 23. Mai 2026 auf der Rutsche Twister verunglückt war, ist nach Berichten regionaler Medien gestorben. Die Polizei hatte bereits zuvor Ermittlungen aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es zu dem Zusammenstoß mehrerer Badegäste auf der Rutsche kommen konnte.
Nach bisher bekannten Angaben musste der Mann nach dem Vorfall reanimiert werden. Der Unfall ereignete sich am Pfingstsamstag im Rutschenbereich des Erlebnisbades. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die Polizei die Umstände des Vorfalls untersucht.
Nach Darstellung des Freizeitbades waren an dem Abend mehrere Badegäste in der Twister-Rutsche zusammengestoßen. Eine Person sei anschließend in kritischem Zustand bemerkt worden. Mitarbeitende hätten Erste Hilfe geleistet und Rettungsdienst sowie Notarzt alarmiert. Der Betreiber teilte nach Medienberichten mit, der Polizei Videoaufnahmen und weitere Unterlagen übergeben zu haben.
Unklar blieb zunächst, welche konkrete Abfolge zu dem Zusammenstoß führte. Ebenso offen war, ob Regelverstöße einzelner Badegäste, organisatorische Abläufe oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten. Diese Fragen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Betreiber erklärte, aus seiner Sicht habe es keinen technischen Defekt und kein Fehlverhalten von Mitarbeitenden gegeben. Eine abschließende behördliche Bewertung ersetzt diese Aussage nicht.
Die Ermittlungen sind auch deshalb bedeutsam, weil Freizeitbäder mit großen Rutschenanlagen besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Dazu gehören technische Kontrollen, klare Nutzungsregeln, Hinweise für Badegäste und Abläufe zur Aufsicht im Rutschenbereich. Ob diese Vorgaben im konkreten Fall eingehalten wurden und ob sie für den Unfall relevant waren, muss nun geklärt werden.
Für Besucherinnen und Besucher ist entscheidend, ob die Anlage sicher betrieben werden kann und welche Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen werden. Das Miramar Weinheim verwies mit Blick auf die Ermittlungen darauf, sich zu Details nicht weiter äußern zu wollen.
Das Miramar in Weinheim gehört zu den bekannten Freizeitbädern im Südwesten. Es zieht Besucherinnen und Besucher aus der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus an. Neben Erlebnisbad, Rutschenwelt und Saunabereich befindet sich die Salz- und Kristalltherme nach einem Brand weiterhin im Wiederaufbau. Der Betreiber hatte zuletzt eine Wiedereröffnung für Sommer 2026 angestrebt.
Der aktuelle Unfall trifft das Bad damit in einer Phase, in der der Betrieb nach den Folgen des Brands schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren sollte. Bis belastbare Ermittlungsergebnisse vorliegen, gilt die Unschuldsvermutung für alle Beteiligten. Gesichert ist der schwere Unfall auf der Twister-Rutsche, der Tod des 25-Jährigen nach Medienberichten und die laufende Untersuchung durch die Polizei.
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