
Vier Tage, rund 215 Kilometer und mehrere große Open-Air-Abende: Die NRW-Radtour 2026 führt vom 30. Juli bis zum 2. August quer durchs Münsterland. Start und Ziel liegen in Dülmen, dazwischen stehen Lünen, Münster, Warendorf und Havixbeck auf dem Programm. Die 16. Auflage verbindet geführtes Radfahren mit Kulturstationen, Naturprojekten und kostenlosen Konzerten von WDR 4.
Die regulären Plätze für die mehrtägige Teilnahme sind bereits ausgebucht. Wer trotzdem dabei sein möchte, kann sich noch als Tagesgast für einzelne Etappen anmelden. Pro Etappe sollen bis zu 200 zusätzliche Radfahrerinnen und Radfahrer mitfahren können. Die Teilnahme kostet 30 Euro pro Person und Etappe.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 30. Juli, in Dülmen statt. Um 12 Uhr startet die erste Etappe am Dülmen Beach. Von dort geht es über rund 45 Kilometer nach Lünen. Unterwegs ist eine Pause an der Burg Lüdinghausen geplant, bevor die Gruppe den Willy-Brandt-Platz in Lünen erreicht.
Am Freitag führt die längste Etappe von Lünen nach Münster. Die Strecke umfasst etwa 65 Kilometer und sieht eine Pause am Schloss Nordkirchen vor. Ziel ist der Hafenplatz in Münster. Dort startet am Samstag auch der dritte Tourtag. Der rund 60 Kilometer lange Rundkurs führt zum Nordrhein-Westfälischen Landgestüt Warendorf und anschließend zurück nach Münster. Am Sonntag geht es schließlich über etwa 45 Kilometer von Münster über Havixbeck zurück nach Dülmen. Die Ankunft am Autoparkplatz ist gegen 14.30 Uhr vorgesehen.
Die NRW-Radtour ist als geführte Freizeittour angelegt und richtet sich an Menschen, die Tagesstrecken zwischen 45 und 65 Kilometern bewältigen können. Die festen Plätze für Dauergäste sind bereits vergeben. Damit sind die regulären 1300 Plätze für die drei- beziehungsweise viertägige Tour ausgebucht.
Für Tagesgäste gibt es noch begrenzte Möglichkeiten zur Teilnahme. Die Startgebühr beträgt 30 Euro pro Etappe. Eine Übernachtung ist dabei nicht enthalten. Die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Die Begrenzung dient vor allem der Sicherheit und Organisation auf der Strecke.
Die Tour ist kein Radrennen, sondern eine organisierte Gemeinschaftsfahrt. Begleitet wird die Gruppe von erfahrenen TourGuides des ADFC, der Polizei, den Maltesern und einem Reparaturservice. Die Route ist ausgeschildert, Pausen sind eingeplant.
Zum Angebot gehören Betreuung auf der Strecke, medizinische Versorgung, Reparaturhilfe und Zugang zum Abendprogramm. Verpflegung während der Pausen ist vorgesehen, muss aber vor Ort selbst bezahlt werden. Für Dauergäste gab es zusätzlich Buchungsmodelle mit Hotelübernachtung oder Sportquartier, Gepäcktransport, Frühstück und weiteren Leistungen.
Zum Charakter der NRW-Radtour gehört das Motto „Tagsüber radeln, abends feiern“. Jede Etappe endet mit einem WDR 4 Sommer Open Air. Die Veranstaltungen sind auch für Gäste ohne Tourteilnahme kostenlos zugänglich.
Bereits am Mittwoch, 29. Juli, gibt es in Dülmen eine Welcome-Party im Rahmen von Dülmen Beach. Am Donnerstag folgt das Open Air in Lünen. Am Freitag und Samstag wird der Hafenplatz in Münster zur Konzertfläche. Für Münster sind unter anderem Lisa Feller, Rednex, Marc Almond, Johnny Hates Jazz und Sydney Youngblood angekündigt.
Veranstalter der NRW-Radtour sind WestLotto, die NRW-Stiftung und WDR 4. Neben dem Radfahren sollen auch Natur- und Kulturprojekte in Nordrhein-Westfalen sichtbar werden. Entlang oder nahe der Strecke liegen unter anderem die Davert südlich von Münster, das Stadtmuseum Warendorf, Haus Rüschhaus in Münster, die Schlossmühle Buddenburg in Lünen und das Naturschutzgebiet Welter Bach bei Dülmen.
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