
Ein Feuerwehr Gelsenkirchen Einsatz hat am Feiertag und in den frühen Morgenstunden des Folgetages zahlreiche Kräfte gebunden. Nach Angaben der Feuerwehr Gelsenkirchen gab es mehrere Alarmierungen in verschiedenen Stadtteilen. Dazu gehörten eine gemeldete Rauchentwicklung in der Neustadt, ein Brand in einer KFZ-Werkstatt an der Rotthauser Straße sowie mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen. Besonders der Werkstattbrand in der Altstadt erforderte umfangreiche Löschmaßnahmen. Zeitweise wurde wegen der Rauchentwicklung auch eine nahegelegene Bahnstrecke durch die Bundespolizei gesperrt.
Der erste größere Feuerwehr Gelsenkirchen Einsatz begann am Donnerstag um 13:05 Uhr. Der Leitstelle wurde Rauch aus einer Wohnung in der Ottilienstraße in der Neustadt gemeldet. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Menschen in der Wohnung befanden, alarmierte die Feuerwehr unter dem Stichwort „Brand 2 – Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ insgesamt 40 Einsatzkräfte. Beteiligt waren Kräfte der Wachen Altstadt, Heßler und Buer sowie die Freiwillige Feuerwehr Altstadt und Ückendorf. Vor Ort stellte sich heraus, dass angebranntes Essen die Rauchentwicklung verursacht hatte. Die Bewohnerin war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.
In der Nacht wurden die Einsatzkräfte um 02:46 Uhr erneut alarmiert. Diesmal ging es um eine Rauchentwicklung an der Rotthauser Straße in der Altstadt. Die ersteintreffenden Kräfte fanden einen Vollbrand in den Hallen einer KFZ-Werkstatt vor. Sofort wurden Löschmaßnahmen eingeleitet. Gleichzeitig schützte die Feuerwehr angrenzende Gebäudeteile mit einer sogenannten Riegelstellung vor einem Übergreifen der Flammen. Nach Angaben der Feuerwehr blieb das Feuer auch durch die brandschutztechnische Trennung der Hallen auf einen Gebäudeteil begrenzt.
Bei dem Brand an der Rotthauser Straße setzte die Feuerwehr drei C-Rohre und einen Wasserwerfer über die Drehleiter ein. Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte der Wachen Altstadt, Heßler und Buer beteiligt. Nach rund zweidreiviertel Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Wegen der Rauchentwicklung wurde zeitweise auch eine nahegelegene Bahnstrecke durch die Bundespolizei gesperrt. Angaben zu Verletzten enthält die Mitteilung der Feuerwehr nicht. Auch zur Schadenshöhe oder zur Brandursache wurden zunächst keine Informationen genannt.
Parallel zum Werkstattbrand gingen weitere Meldungen bei der Leitstelle ein. Um 3 Uhr wurde eine interne Brandmeldeanlage an der Zeppelinallee in der Altstadt gemeldet. Dort konnte kein Schaden festgestellt werden. Die Auslösung des Rauchansaugsystems erfolgte wahrscheinlich durch Rauchgase des nahegelegenen Brandes an der Rotthauser Straße. Um 03:36 Uhr löste außerdem die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebs an der Alfred-Zingler-Straße in Schalke-Nord aus. Dort hatte eine Sprinkleranlage ohne erkennbaren Grund ausgelöst. Eine weitere Brandmeldeanlage meldete sich um 04:13 Uhr an der Feldmarkstraße. Auch dort wurde kein Schadenereignis festgestellt.
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