
Spielfeld der Macht ARD: Die ARD zeigt am Montagabend die Dokumentation Spielfeld der Macht: Die WM in Trumps Amerika. Die Sendung läuft am 8. Juni 2026 um 20:15 Uhr im Ersten. Bereits seit dem 4. Juni ist der Film in der ARD Mediathek abrufbar. Die Dokumentation dauert 60 Minuten und wurde als Auslandsdoku für das Jahr 2026 angekündigt. Im Mittelpunkt steht die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada, die am 11. Juni beginnt. Der Film blickt vor dem Turnier vor allem auf die politische Lage im Gastgeberland USA.
Für die Dokumentation reisen Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und Sportjournalist Philipp Awounou durch die Vereinigten Staaten. Der Film zeigt ein Land, in dem Sport eine große gesellschaftliche Bedeutung hat, zugleich aber immer stärker politisch aufgeladen erscheint. Die Autoren der Dokumentation sind Dominic Egizzi, Philipp Awounou und Ingo Zamperoni. Buch und Regie stammen nach Angaben der Produktionsseite von Dominic Egizzi. Produziert wurde die Doku von Doclights im Auftrag des WDR für Das Erste.
Ein zentrales Thema der Dokumentation ist die Frage, wie Donald Trump den Sport politisch nutzt. Die Sportschau beschreibt die WM 2026 als Turnier, bei dem Sport und Politik eng miteinander verbunden erscheinen. Thematisiert wird auch Trumps Nähe zu FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die Dokumentation ordnet die Weltmeisterschaft damit nicht nur als Sportereignis ein, sondern als Bühne für politische Symbolik. Dabei geht es auch um die gesellschaftliche Spaltung in den USA und die Frage, ob ein globales Turnier unter diesen Bedingungen verbindend wirken kann.
Die Doku greift mehrere politische Konfliktfelder rund um die WM auf. Dazu gehören Migration, Einreiseverbote, die harte Linie der US-Regierung und Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE. In den verfügbaren Programminformationen wird zudem auf Spannungen zwischen den USA und den Mitgastgebern Mexiko und Kanada verwiesen. Auch der Iran spielt eine Rolle, weil das Team nach den vorliegenden Angaben im Umfeld des Turniers nicht wie ursprünglich geplant in den USA untergebracht werden sollte. Unklar blieb zunächst, ob einzelne Visa-Fälle im Film ausführlich behandelt werden.
Zu den belegten Gesprächspartnern und Begegnungen gehört Jürgen Klinsmann. Der frühere Bundestrainer und ehemalige US-Nationaltrainer lebt seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten und spricht in der Doku über die Rolle des Sports bei großen Turnieren. Außerdem werden der Soziologe Ben Carrington aus Los Angeles, der Kampfsportler Dustin Jacoby, die frühere Fußballspielerin Ali Riley, die Influencerin Emily Austin und der Football-Fan Jon „Big Nut“ Peters genannt. Die Auswahl zeigt, dass die Doku unterschiedliche politische und gesellschaftliche Perspektiven auf die WM zusammenführt.
Neben politischen Fragen zeigt die Dokumentation auch die amerikanische Sportkultur. Die Reise führt durch Stadien und Fankurven. Dabei geht es um Football, Basketball, College-Sport und um die Frage, welche Bedeutung solche Ereignisse für das Gemeinschaftsgefühl in den USA haben. Die Sicherheitsfrage wird vor allem im Zusammenhang mit Migration, ICE und der internationalen Lage angesprochen. Belegt ist, dass der Film die Stimmung vor dem Turnier zwischen Vorfreude und Skepsis beschreibt. Konkrete Sicherheitskonzepte einzelner WM-Stadien wurden in den geprüften Quellen zunächst nicht detailliert genannt.
Spielfeld der Macht: Die WM in Trumps Amerika ist seit dem 4. Juni 2026 in der ARD Mediathek verfügbar. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am 8. Juni um 20:15 Uhr im Ersten. TV Spielfilm nennt eine Online-Verfügbarkeit bis zum 3. September 2026. Damit ist die Doku auch nach der TV-Ausstrahlung abrufbar. Für die ARD ist der Film Teil des begleitenden Programms zur Fußball-WM 2026, das neben Live-Übertragungen auch Hintergrundstücke und dokumentarische Formate umfasst.
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