
Der Blindgänger am Rikeweg ist entschärft. Die Sperrungen im betroffenen Bereich wurden wieder aufgehoben. Auch der Albersloher Weg ist für den Verkehr wieder freigegeben.
An der Fundstelle laufen noch letzte Arbeiten. Deshalb kann es im direkten Umfeld weiterhin zu kleineren Einschränkungen kommen.
Die Evakuierung rund um den Blindgänger am Rikeweg ist abgeschlossen. Nach Angaben der Stadt beginnt der Kampfmittelbeseitigungsdienst gegen 14.20 Uhr mit der Entschärfung der 250 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe.
Der Albersloher Weg bleibt zwischen Egbert-Snoek-Straße und Willy-Brandt-Weg bis zum Ende der Entschärfung gesperrt. Rund 600 Menschen sind weiterhin von den Maßnahmen betroffen.
Nach Angaben der Stadt sind rund 600 Menschen von der Evakuierung am Rikeweg betroffen. Für sie ist eine Notbetreuungsstelle im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland eingerichtet. Zusätzlich fährt ein Shuttle-Service ab der Haltestelle „Loddenheide / Beresa“.
Auch der Radverkehr muss sich auf Einschränkungen einstellen. Die Fahrradstraße Lindberghweg verläuft durch das Sperrgebiet. Die Feuerwehr empfiehlt Radfahrenden deshalb eine Umleitung durch das Gewerbegebiet Loddenheide.
Aus Gremmendorf führt die empfohlene Strecke stadteinwärts über den Willy-Brandt-Weg. Stadtauswärts in Richtung Gremmendorf wird die Egbert-Snoek-Straße empfohlen. Wer von der Schillerstraße kommt, kann das Gebiet über den Lütkenbecker Weg, Haus Lütkenbeck und den Heumannsweg umfahren.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittwochvormittag am Rikeweg einen Blindgänger entdeckt. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Fund muss entschärft werden.
Inzwischen haben die Evakuierungsmaßnahmen im betroffenen Gebiet begonnen. Der Evakuierungsbereich liegt überwiegend östlich des Albersloher Wegs. Gleichzeitig wurde der Albersloher Weg im betroffenen Abschnitt für den Verkehr gesperrt.
Die Sperrung soll nach Angaben der Stadt bis zum Abschluss der Entschärfungsarbeiten bestehen bleiben. Für den Verkehr ist eine Umfahrung über die westliche Seite des Albersloher Wegs in Richtung Loddenheide möglich.
Münster. Ein Blindgänger am Rikeweg in Münster ist bislang nicht bestätigt, doch der Verdachtspunkt wird am Mittwoch, 10. Juni 2026, untersucht. Erst nach der Freilegung entscheidet sich, ob der Kampfmittelräumdienst tatsächlich tätig werden muss. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wären noch am selben Tag weitere Maßnahmen möglich.
Grund für die Untersuchung sind Hinweise aus Kampfmittelüberprüfungen am Rikeweg. Der betroffene Punkt wird durch den Kampfmittelräumdienst genauer geprüft. Ob dort tatsächlich ein Blindgänger liegt, steht zunächst nicht fest. Auch eine Entschärfung ist deshalb noch nicht beschlossen. Klar ist aber: Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste die Stadt kurzfristig ein Sicherheitsgebiet einrichten. Dieses würde nach den bisherigen Planungen einen Radius von 250 Metern um die Fundstelle umfassen.
Im Fall einer Entschärfung müssten rund 600 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen. Zusätzlich könnte es zu spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr im Südosten Münsters kommen. Der Albersloher Weg müsste dann zwischen Egbert-Snoek-Straße und Willy-Brandt-Weg gesperrt werden. Eine Notbetreuungsstelle würde im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland eingerichtet. Stadt und Feuerwehr wollen bei einer bestätigten Entschärfung über Medien, städtische Kanäle, soziale Netzwerke und die Warn-App NINA informieren.
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