Ibbenbüren trauert nach Fund eines Vermissten im Kanal

Ibbenbüren trauert nach Fund eines Vermissten im Kanal
Foto: Caroline Muffert

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Ibbenbüren. Ein 84-jähriger Mann aus Ibbenbüren ist tot im Dortmund-Ems-Kanal gefunden worden. Wie der WDR berichtet, hatten Einsatzkräfte seit Donnerstag nach dem Vermissten gesucht, nachdem am Kanal im Bereich Dörenthe persönliche Gegenstände entdeckt worden waren.

Der Mann war demnach seit Donnerstagmittag vermisst. Sein Sohn meldete ihn bei der Polizei als vermisst. Etwa zur gleichen Zeit wurden am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals Kleidungsstücke gefunden, die dem 84-Jährigen zugeordnet werden konnten. Außerdem lagen dort nach WDR-Angaben ein Fahrrad und der Ausweis des Mannes.

Dortmund-Ems-Kanal Ibbenbüren: Suche mit Drohne und Sonar

Nach dem Fund der persönlichen Gegenstände startete am Dortmund-Ems-Kanal Ibbenbüren eine größere Suche. Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei überprüften zunächst den Nahbereich und den Kanal. Dabei kamen laut WDR unter anderem Taucher, Suchhunde und eine Drohne zum Einsatz. Die Feuerwehr Ibbenbüren dokumentierte den Einsatz für Donnerstag, 11. Juni, 15:58 Uhr, im Bereich Ibbenbüren-Dörenthe.

Unterstützung kam außerdem aus Rheine. Taucher suchten den Kanal ab, während ein Sonarboot den Grund des Gewässers kontrollierte. Damit sollten Hinweise unter Wasser gefunden werden. Zunächst blieb die Suche jedoch ohne Ergebnis. Erst am Freitagnachmittag fanden Polizeitaucher den Leichnam des vermissten Ibbenbüreners im Dortmund-Ems-Kanal.

Polizei prüft Todesumstände nach Leichenfund im Münsterland

Nach dem Leichenfund im Münsterland ermittelt die Polizei zu den Umständen des Todes. Der WDR berichtet, dass die mögliche Todesursache geprüft werde. Ein Suizid könne demnach nicht ausgeschlossen werden. Weitere gesicherte Angaben zu den Hintergründen lagen zunächst nicht vor.

Der Fall hatte seit Donnerstag einen größeren Einsatz ausgelöst, weil die gefundenen Gegenstände am Kanal auf eine mögliche Notlage hindeuteten. Für die Einsatzkräfte bedeutete die Suche ein koordiniertes Vorgehen an Land, am Ufer und auf dem Wasser. Besonders der Einsatz von Drohne, Booten und Sonartechnik zeigt, wie aufwendig die Suche am Dortmund-Ems-Kanal war.

Wer selbst Suizidgedanken hat oder sich in einer akuten Krise befindet, kann sich anonym und kostenlos an die Telefonseelsorge wenden. Hilfe gibt es rund um die Uhr unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 und 116 123.

Quelle: WDR, Feuerwehr Ibbenbüren

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