
Ein 18-Jähriger wird in der Weser vermisst. Der junge Mann hatte in der Nacht zum Samstag gemeinsam mit einem Bekannten versucht, den Fluss zu durchschwimmen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Polizei und Feuerwehr suchten stundenlang mit umfangreichen Maßnahmen nach dem Vermissten. Die nächtliche Suche blieb jedoch ohne Erfolg und soll im Laufe des Samstags fortgesetzt werden.
Ein 20 Jahre alter Freund alarmierte gegen 1.50 Uhr die Polizei und die Feuerwehr. Nach seinen Angaben hatte der 18-Jährige kurz zuvor gemeinsam mit einem weiteren Bekannten versucht, die Weser zu durchschwimmen. Der Schwimmversuch begann etwa auf Höhe des Anlegers der Sielwallfähre am Osterdeich im Bremer Stadtteil Ostertor.
Der weitere Bekannte erreichte nach Angaben der Polizei wieder das Ufer. Anschließend sei er weggelaufen. Der 18-Jährige kehrte dagegen nicht aus dem Wasser zurück. Weshalb die Männer nachts durch den Fluss schwimmen wollten, geht aus der Mitteilung der Polizei nicht hervor.
Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leiteten unmittelbar nach dem Notruf eine umfangreiche Vermisstensuche in Bremen ein. Die Maßnahmen konzentrierten sich auf die Weser und den Bereich rund um den Anleger der Sielwallfähre.
Trotz der Suche konnte der junge Mann in der Nacht nicht gefunden werden. Die Polizei machte zunächst keine Angaben dazu, welche Boote, Taucher oder weiteren technischen Mittel eingesetzt wurden. Auch zum Verlauf des Schwimmversuchs und zur genauen Stelle, an der der 18-Jährige zuletzt gesehen wurde, liegen bislang keine weiteren Informationen vor.
Der 18-Jährige in der Weser bleibt damit weiterhin vermisst. Polizei und Feuerwehr wollen die Suche im Laufe des Tages fortsetzen. Wie lange die Maßnahmen dauern und welche Bereiche des Flusses erneut abgesucht werden, war zunächst offen.
Der Einsatz betrifft den Abschnitt der Weser am Osterdeich im Ortsteil Ostertor. Weitere Erkenntnisse zum Aufenthaltsort des Vermissten oder zu dem Bekannten, der nach dem Schwimmversuch weggelaufen sein soll, teilte die Polizei zunächst nicht mit.
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