
Münster. Bei einer gemeinsamen Schwerpunktkontrolle rund um den Hauptbahnhof Münster haben Polizei und Bundespolizei zahlreiche Personen überprüft. Der Einsatz am Donnerstag, 16. Juli 2026, konzentrierte sich zwischen 13 und 21 Uhr auf den Engelenschanzenpark. Ziel war es, den öffentlichen Handel mit Betäubungsmitteln zu bekämpfen, mutmaßliche Straftäter zu identifizieren und die Sicherheit im Bahnhofsviertel zu erhöhen.
Bereits im Vorfeld hatten verdeckte Ermittler fünf mutmaßliche Rauschgifthändler identifiziert und sechs mutmaßliche Übergaben von Betäubungsmitteln dokumentiert. Die mutmaßlichen Käufer wurden unmittelbar danach kontrolliert. Dabei arbeiteten die Polizei Münster und die Bundespolizei teilweise eng zusammen. Zusätzlich suchte ein Rauschgiftspürhund das Gelände rund um den Engelenschanzenpark ab und entdeckte weitere mutmaßliche Betäubungsmittel.
Während des Einsatzes stellten die Beamten die Identität von 37 Personen fest und sprachen ebenso viele Platzverweise aus. Zudem wurden fünf Strafanzeigen gefertigt, unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Cannabis. Fünf Personen kamen in Gewahrsam. Die Einsatzkräfte stellten außerdem Cannabis und Bargeld sicher.
Die Polizei Münster kündigte an, auch künftig gemeinsame Schwerpunktkontrollen im Engelenschanzenpark durchzuführen. Die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei soll ein abgestimmtes Vorgehen gegen den öffentlichen Handel mit Betäubungsmitteln ermöglichen und zugleich das Sicherheitsgefühl im Umfeld des Hauptbahnhofs stärken.
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