
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der österreichischen Westautobahn ist auch die dritte Insassin gestorben. Die 82-jährige Frau aus Ibbenbüren erlag in einem Krankenhaus in Linz ihren Verletzungen. Ihr 74-jähriger Ehemann und ihr 44-jähriger Sohn waren bereits an der Unfallstelle ums Leben gekommen.
Die österreichische Polizei bestätigte den Tod der Frau am Dienstag, 21. Juli 2026. Sie war nach dem Unfall zunächst schwer verletzt mit einem Notarzthubschrauber in das Kepler Universitätsklinikum nach Linz gebracht worden.
Feuerwehrleute hatten die 82-Jährige zuvor aus dem stark beschädigten Auto befreit. Sie hatte auf der Rückbank gesessen und war nach dem Zusammenstoß in dem Fahrzeug eingeklemmt worden. Mit ihrem Tod steigt die Zahl der Todesopfer auf drei. Alle Insassen gehörten zu einer Familie aus Ibbenbüren im Kreis Steinfurt.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 18. Juli 2026, gegen 6.40 Uhr auf der Westautobahn A1. Das Auto war in Richtung Wien unterwegs, als es im Bereich der Ausfahrt Oed in der Gemeinde Oed-Oehling nach rechts von der Fahrbahn abkam.
Der Wagen prallte gegen eine Leitplanke, die längs in das Fahrzeug eindrang. Der 74-jährige Fahrer und sein 44 Jahre alter Sohn auf dem Beifahrersitz starben noch an der Unfallstelle. Weitere Fahrzeuge waren nach bisherigen Erkenntnissen nicht an dem Unfall beteiligt.
Die genaue Ursache des schweren Verkehrsunfalls ist bislang nicht geklärt. Die österreichische Polizei teilte mit, dass das Auto aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen sei. In einzelnen Berichten wurde ein möglicher Sekundenschlaf genannt. Offiziell bestätigt ist diese Vermutung jedoch nicht.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn zunächst vollständig gesperrt. Es entstand ein rund 14 Kilometer langer Stau. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
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