
Die Domgasse in Münster soll ab Montag, 27. Juli 2026, für voraussichtlich zwei Wochen vollständig gesperrt werden. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Domplatz und dem Kunstwerk „4 Tore“. Grund sind Arbeiten am Freiherr-von-Vincke-Haus, das zum neuen Sitz des Verfassungsgerichtshofs NRW umgebaut wird.
Während der Sperrung werden die Pflastersteine aufgenommen und zwischengelagert. Anschließend erhält die Gasse vorübergehend eine geschlossene Asphaltdecke. Ursprünglich waren Stahlplatten vorgesehen, die nach Angaben des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW jedoch Stolperstellen verursacht hätten.
Die Domgasse dient während der Bauarbeiten als Zufahrt und Rangierfläche für Baufahrzeuge. Eine dauerhafte Öffnung für Fußgänger sei deshalb derzeit nicht möglich. Der BLB will jedoch prüfen, ob die Gasse zeitweise freigegeben werden kann. Bei planmäßigem Verlauf könnte die Sperrung bis zum 9. oder 10. August dauern.
Die Baustellenlogistik hatte bereits im Mai Kritik ausgelöst. Die CDU-Ratsfraktion warnte vor Belastungen für Anlieger, Geschäfte, Fußgänger und Radfahrer. Die Domgasse ist eine wichtige Verbindung zwischen Drubbel, Prinzipalmarkt und Domplatz.
Im Freiherr-von-Vincke-Haus entstehen auf rund 850 Quadratmetern Büros, Sitzungsräume und weitere Bereiche für den Verfassungsgerichtshof. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll der Asphalt entfernt und das ursprüngliche Pflaster wieder verlegt werden.
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