
Ein ungewöhnliches Fahrzeug hat am Montagnachmittag die Polizei im Kreis Warendorf beschäftigt. Auf der L 547 zwischen Warendorf-Hoetmar und Freckenhorst war ein 70-Jähriger mit einem umgebauten Fahrrad unterwegs, das rund 40 Kilometer pro Stunde erreichte.
Wie die Polizei Warendorf mitteilt, bemerkten Einsatzkräfte den Mann am 27. Juli 2026 gegen 16.40 Uhr. Da sich der Fahrer ohne erkennbare Tretbewegungen mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit fortbewegte, kontrollierten die Beamten das Gefährt.
Bei der Polizeikontrolle in Warendorf-Hoetmar stellte sich heraus, dass es sich nicht mehr um ein gewöhnliches Fahrrad handelte. Der Fahrer hatte einen Verbrennungsmotor montiert, der über eine Kette mit dem Hinterrad verbunden war. Zudem befand sich auf der Querstange des Rahmens ein Benzintank.
Durch diesen Umbau war das Fahrzeug nach Angaben der Polizei als Kleinkraftrad einzustufen. Damit gelten andere rechtliche Anforderungen als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Unter anderem sind eine Betriebserlaubnis und ein gültiger Versicherungsschutz erforderlich.
Beides konnte der 70 Jahre alte Mann aus Warendorf bei der Kontrolle nicht vorweisen. Deshalb durfte er seine Fahrt auf der L 547 nicht fortsetzen.
Die Beamten untersagten dem Warendorfer die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Welche konkreten Vorwürfe dabei geprüft werden, teilte die Polizei zunächst nicht mit.
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