
Münster. Wo früher Flächen der York-Kaserne lagen, stehen jetzt Spielplatz, Laufbahn, Obstbäume und eine Dirt-Bike-Strecke. Im York-Quartier in Gremmendorf ist am Freitag der neue Landschaftspark eröffnet worden. Auf mehr als 80.000 Quadratmetern ist eine öffentliche Grün- und Freizeitfläche entstanden, die etwa elf Fußballfeldern entspricht.
Rund zwei Millionen Euro wurden in den Umbau investiert. Der Park bildet den westlichen Teil des neuen Quartiers und soll sowohl den künftigen Bewohnern als auch Menschen aus Gremmendorf als Naherholungsfläche dienen.
Zu den neuen Angeboten gehören ein Spielplatz mit Rutschenturm und Kletterlandschaft, ein Streetball-Feld, eine Calisthenics-Anlage sowie ein rund 1.000 Quadratmeter großer Kunstrasen-Fußballplatz. Hinzu kommen eine Laufbahn mit Weitsprunggrube und ein Rodelhügel. Auch die bereits 2022 fertiggestellte Dirt-Bike-Strecke ist Teil des Parks.
Die Sport- und Spielflächen stehen nicht nur der Öffentlichkeit, sondern auch der nahegelegenen Grundschule York zur Verfügung.
Neben den Freizeitangeboten setzt die Stadt auf naturnahe Flächen. Große Wiesen werden durch Blüh- und Kräuterwiesen sowie eine Obstbaumwiese ergänzt. Insgesamt wurden 235 neue Bäume gepflanzt, die nach Angaben der Stadt überwiegend als hitzeresistent gelten. Reifes Obst dürfen Besucherinnen und Besucher selbst pflücken.
Auch die Entwässerung ist Teil des Konzepts. Regenwasser wird in mehreren Mulden gesammelt und kann dort versickern. Erst überschüssiges Wasser wird in die Kanalisation geleitet. Der beim Bau ausgehobene Boden wurde vollständig auf dem Gelände wiederverwendet, unter anderem für den neuen Rodelhügel.
Der Landschaftspark ist Teil der Entwicklung der ehemaligen York-Kaserne. Auf dem rund 500.000 Quadratmeter großen Gelände sollen mehr als 1.800 Wohnungen entstehen. Geplant sind außerdem Gewerbeflächen, Nahversorgung, Gastronomie, sechs Kitas, eine Grundschule, ein Bürgerhaus, zwei Turnhallen und Mobilitätshubs.
Rund 30 Prozent der Wohnungen sollen gefördert werden. Langfristig rechnet die Stadt mit etwa 5.000 Menschen im Quartier. Die Entwicklung soll noch bis 2032 andauern.






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