
Unbekannte haben in einem Brautmoden-Outlet in Tauberbischofsheim 19 Hochzeitskleider mutwillig beschädigt. Die Kleider wurden teilweise zerrissen und sind nach Angaben der Geschäftsinhaberin nicht mehr verkäuflich. Der entstandene Schaden wird auf rund 11.000 Euro geschätzt. Besonders ungewöhnlich: Die Sachbeschädigungen ereigneten sich offenbar am helllichten Tag und während das Geschäft geöffnet war.
Entdeckt wurden die beschädigten Kleider am 21. Juli 2026 gegen 17 Uhr. Kundinnen, die sich im Laden umsehen wollten, bemerkten die zerstörten Stücke und machten die Inhaberin darauf aufmerksam. Diese verständigte anschließend die Polizei und erstattete Anzeige. Nach Informationen des SWR wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Wer für die Zerstörungen verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteckt, ist bislang nicht bekannt.
Betroffen ist das Outlet in der Lioba-Straße, in dem sich zum Zeitpunkt des Vorfalls rund 60 Brautkleider befanden. Die Verkaufsfläche wird gemeinsam mit einem Paketshop genutzt. Besonders am Nachmittag herrscht dort nach Angaben der Inhaberin reger Publikumsverkehr. Deshalb könnte es den unbekannten Personen gelungen sein, in den hinteren Bereich des Geschäfts zu gelangen und die Kleider unbemerkt zu beschädigen. Der mögliche Tatzeitraum wurde auf den 21. Juli zwischen 15 und 17 Uhr eingegrenzt.
Nach der Sachbeschädigung hat die Geschäftsinhaberin die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Der Bereich mit den Brautkleidern wird inzwischen mit Kameras überwacht. Auf ihren Social-Media-Kanälen berichtete Schunder ebenfalls über den Vorfall. Dort sorgten die Bilder der zerrissenen Kleider für zahlreiche empörte Reaktionen.
Die Polizei versucht nun, die Hintergründe zu klären. Zeuginnen und Zeugen, denen am Nachmittag des 21. Juli im Bereich des Paketshops oder des Brautmoden-Outlets etwas Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Polizei in Tauberbischofsheim zu melden.
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