
Chlorgas im Waldschwimmbad Schriesheim hat am Mittwochnachmittag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen trat das Gas in einem Betriebsraum des Schwimmbades aus. Daraufhin wurde ein interner Alarm aktiviert.
Die Besucherinnen und Besucher wurden vorsorglich aufgefordert, den betroffenen Bereich des Bades zu verlassen. Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage lagen nach Angaben der Polizei zunächst nicht vor.
Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, ereignete sich der Austritt des Chlorgases in einem Betriebsraum des Waldschwimmbades. Feuerwehr und Polizei rückten daraufhin zum Einsatzort aus.
Weitere Angaben zur Ursache oder zur Menge des ausgetretenen Gases machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung nicht. Auch Informationen darüber, ob Personen medizinisch untersucht werden mussten, lagen zunächst nicht vor. Der betroffene Bereich des Bades wurde vorsorglich verlassen.
Aufgrund des Einsatzes wurde die Talstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen dem Branichtunnel und der Einmündung zur L 596 A.
Ortskundige Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, war zunächst nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr befanden sich zum Zeitpunkt der Mitteilung weiterhin vor Ort.
Nach dem bisherigen Stand liegen keine Hinweise auf eine Gefährdung für Besucher oder Anwohner vor. Die Räumung des betroffenen Bereichs erfolgte nach Angaben der Polizei vorsorglich.
Der Einsatz wegen Chlorgas im Waldschwimmbad Schriesheim dauert an. Weitere Informationen zum Ablauf, zur Ursache und zur Wiederöffnung des betroffenen Bereichs wurden zunächst nicht veröffentlicht.
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