
Bares für Rares am 18. August 2026 läuft am Dienstag um 15.05 Uhr im ZDF. Gezeigt wird Staffel 2026, Folge 145 mit dem Titel Ein farbenfroher Blickfang. Die Ausgabe wird mit dem 18. August 2026 als Veröffentlichungstag geführt und ist damit keine Wiederholung einer älteren Tagesfolge. Im Mittelpunkt stehen erneut mehrere Antiquitäten, Schmuckstücke und Sammlerobjekte, die zunächst bewertet und anschließend den Händlern angeboten werden. Besonders auffällig ist diesmal ein großer Silberteller, den sein Besitzer bei der Sanierung eines Altbaus entdeckt hatte.
Der auffälligste Fund der Ausgabe ist ein großer Prunkteller aus 800er Silber. Der Verkäufer hatte das Stück nach eigenen Angaben bei Arbeiten an einem gemeinsam mit seiner Frau gekauften Altbau entdeckt. Der Teller befand sich demnach verborgen in einer Ritze des Gebäudes. Auf dem Stück befindet sich ein graviertes Wappen mit Krone, Greif, Sternen und Schlüsseln. Punzen verweisen auf Bruckmann und Söhne aus Heilbronn sowie auf Posen. Das 836 Gramm schwere Stück wird in die Zeit zwischen etwa 1900 und 1915 eingeordnet.
Der Verkäufer hatte sich zunächst lediglich 300 bis 500 Euro erhofft. Die Expertise lag deutlich höher und bezifferte den Wert auf 1600 bis 2000 Euro. Allein der Materialwert des Silbers wurde mit rund 1500 Euro angesetzt. Im Händlerraum stieg das Gebot schließlich auf 1800 Euro. Der Verkäufer nahm die Summe an. Damit ist der Silberteller zugleich das Objekt der Folge, für das sich Wunschpreis, Schätzung und tatsächlicher Verkaufspreis belastbar nachvollziehen lassen.
Neben dem Silberteller werden in der Folge zwei Füllfederhalter der Marken Montblanc und Pelikan samt Lederetui angeboten. Die fachliche Einschätzung liegt für das Konvolut bei 190 bis 250 Euro. Hinzu kommt eine Porzellanfigur mit tanzenden Mädchen nach einem Entwurf von Claire Volkhart. Das Stück stammt aus der Produktion der Schwarzburger Werkstätten und wird trotz kleiner Beschädigungen auf 400 bis 500 Euro geschätzt.
Ebenfalls dabei ist ein großformatiges Hinterglas Werbeschild für Heines Würstchen aus Halberstadt, das vermutlich aus den Jahren zwischen 1910 und 1920 stammt. Dafür liegt die Schätzung bei 800 bis 1000 Euro. Ein Art déco Schmuckensemble aus Ring und Anhängerkette mit Diamanten erreicht ebenfalls eine Einschätzung von 800 bis 1000 Euro. Komplettiert wird die Auswahl durch einen kleinen Bronze Spatz, der dem Designer Ernest Igl zugeschrieben und auf 100 bis 150 Euro geschätzt wird.
Für diese weiteren Objekte waren vor der Ausstrahlung weder sämtliche Wunschpreise der Besitzer noch alle endgültigen Verkaufssummen belastbar dokumentiert. Auch aus den verfügbaren Angaben lässt sich nicht für jedes Stück sicher feststellen, ob es tatsächlich verkauft wurde.
Wer in genau dieser Folge am 18. August 2026 auf allen fünf Plätzen im Händlerraum sitzt, ließ sich vor der Ausstrahlung nicht aus einer eindeutigen offiziellen Folgenbeschreibung ableiten. Auch die vollständige Zuordnung der jeweiligen Experten zu den einzelnen Objekten war in den verfügbaren Programmdaten nicht abschließend dokumentiert.
Die auf Programmseiten verwendeten Pressebilder zeigen zwar bekannte Händler und Experten der Sendung, solche Motive werden jedoch auch allgemein zur Bebilderung des Formats eingesetzt und belegen deshalb keine konkrete Besetzung einer einzelnen Folge. Eine Zuordnung allein anhand dieser Bilder wäre nicht belastbar.
Moderiert wird Bares für Rares seit dem Start von Horst Lichter. Das Grundprinzip hat sich über die Jahre kaum verändert. Verkäufer bringen Antiquitäten, Schmuck, Kunst, Designobjekte oder ungewöhnliche Fundstücke mit. Zunächst untersuchen Fachleute Herkunft, Alter, Zustand und möglichen Marktwert. Danach entscheidet sich, ob das Objekt in den Händlerraum gelangt.
Die Händler kennen die vorherige Werteinschätzung normalerweise nicht. Das ZDF achtet darauf, Händler und Experten während der Aufzeichnung voneinander getrennt zu halten. Erst wenn ein Objekt im Händlerraum präsentiert wird, können die Händler es begutachten und ihre Gebote abgeben. Der Verkäufer entscheidet am Ende selbst, ob er das höchste Angebot annimmt oder das Stück wieder mit nach Hause nimmt.
Die Sendung gehört seit 2013 zum Programm. Horst Lichter ist seit Beginn als Moderator dabei. Bis 2024 waren bereits mehr als 2000 Ausgaben produziert worden. Das ZDF bezeichnete Bares für Rares anlässlich dieses Jubiläums als erfolgreichste Daytime Sendung des Senders. In den bis September 2024 ausgewerteten Wochen erreichten die Ausgaben im Durchschnitt knapp zwei Millionen Fernsehzuschauer.
Auch beim Streaming zählt das Format zu den reichweitenstärksten Unterhaltungssendungen des ZDF. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 16. Dezember 2025 weist das ZDF für Bares für Rares rund 49,3 Millionen Abrufe und ein Sehvolumen von rund 1,55 Milliarden Minuten aus. Damit lag die Sendung im ZDF Streamingangebot in der Kategorie Unterhaltung auf Platz eins.
Die regulären Tagesausgaben entstehen im Walzwerk in Pulheim bei Köln. Das ehemalige Industrieareal dient seit Jahren als Kulisse für Expertisentisch und Händlerraum. Das ZDF bestätigte auch 2026, dass die Sendung weiterhin dort produziert wird. Davon zu unterscheiden sind die größeren Sonderausgaben, für die teilweise andere Drehorte genutzt werden.
Die Trennung von Expertise und Händlerraum gehört dabei nicht nur zur Dramaturgie. Die Händler sollen den Schätzwert vor ihrer eigenen Begutachtung gerade nicht kennen. Selbst Abläufe am Set werden so organisiert, dass Experten und Händler sich während der Aufzeichnung möglichst nicht begegnen.
Bares für Rares ist auch über das Streamingangebot des ZDF abrufbar. Auf der Sendungsseite stehen aktuelle sowie zahlreiche ältere Folgen zur Verfügung. Für einzelne Ausgaben nennt das ZDF jeweils direkt am Video, wie lange sie noch abrufbar sind.
Für Folge 145 vom 18. August 2026 war zum Zeitpunkt der Recherche noch keine eindeutig veröffentlichte Ablaufangabe zur konkreten Verfügbarkeitsdauer auffindbar. Zuschauer können deshalb nach der Ausstrahlung die Folgenübersicht von Bares für Rares im ZDF aufrufen und dort die für diese Ausgabe angezeigte Frist prüfen.
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