A3 bei Hünxe nach Kollision zeitweise gesperrt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Der Unfall auf der A3 bei Hünxe hat am frühen Donnerstagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zwischen den Anschlussstellen Dinslaken-Nord und Hünxe kollidierten in Fahrtrichtung Arnheim zwei Autos. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Die Richtungsfahrbahn war vorübergehend vollständig gesperrt.

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Auto gerät auf der A3 ins Schleudern

Nach den bislang bestätigten Angaben geriet eines der Fahrzeuge auf dem Abschnitt zwischen Dinslaken-Nord und Hünxe ins Schleudern. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit einem zweiten Auto. Nähere Angaben dazu, weshalb der Wagen die Kontrolle verlor, lagen am Donnerstagmorgen zunächst nicht vor.

Die Autobahnpolizei Düsseldorf bestätigte den Unfall. Eine minutengenaue Unfallzeit wurde zunächst nicht veröffentlicht. Die erste entsprechende Verkehrsmeldung für den Abschnitt wurde gegen 6.49 Uhr verbreitet. Der Unfall hatte sich demnach zuvor am frühen Morgen ereignet.

Bei der Kollision wurden zwei Menschen leicht verletzt. Angaben zum Alter oder Wohnort der Beteiligten lagen zunächst ebenso wenig vor wie nähere Informationen zu den verwendeten Fahrzeugtypen.

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Feuerwehr mit mehreren Kräften im Einsatz

Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzkräften an der Unfallstelle. Sie kümmerte sich um die Verletzten und sicherte den betroffenen Bereich ab. Auch die Autobahnpolizei war vor Ort.

Ob zusätzlich ein Rettungshubschrauber eingesetzt wurde, war am Donnerstagmorgen nicht bestätigt. Auch zu möglichen Transporten der Verletzten in Krankenhäuser gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Eine Schadenshöhe wurde ebenfalls noch nicht genannt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache dauerten an. Dass ein Fahrzeug vor dem Zusammenstoß ins Schleudern geriet, beschreibt damit den bislang bekannten Ablauf, lässt aber noch keinen Rückschluss auf die Ursache zu.

A3 zunächst vollständig gesperrt

Nach dem Unfall musste die A3 in Fahrtrichtung Arnheim zwischen Dinslaken-Nord und Hünxe vorübergehend vollständig gesperrt werden. Während der Rettungsarbeiten und der Absicherung der Unfallstelle staute sich der Verkehr zurück.

Am frühen Morgen wurde zwischen Dinslaken-Süd und Dinslaken-Nord ein Stau von etwa zwei Kilometern gemeldet. Der zusätzliche Zeitbedarf wurde zunächst mit rund zehn Minuten angegeben.

Die Verkehrslage entspannte sich anschließend schrittweise. Gegen 7.28 Uhr wurde gemeldet, dass der Verkehr wieder an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte. Der rechte Fahrstreifen blieb zunächst gesperrt. Die vollständige Sperrung war damit beendet.

A3 gehört zu den besonders belasteten Autobahnen

Die A3 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands. Sie führt von der niederländischen Grenze bei Emmerich über das Ruhrgebiet, den Raum Köln, das Rhein-Main-Gebiet und Nürnberg bis nach Passau an der österreichischen Grenze. Entsprechend treffen auf der Strecke regionaler Pendlerverkehr, Fernverkehr und ein hoher Anteil des Güterverkehrs zusammen.

Auch der Abschnitt am Niederrhein ist stark beansprucht. Eine Dauerzählstelle an der A3 bei Hünxe registrierte bereits 2015 durchschnittlich rund 59.000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Neuere, direkt vergleichbare Zahlen für genau diese Zählstelle sind nicht ohne Weiteres verfügbar.

Wie hoch die Belastung der A3 weiterhin ist, zeigt auch die Staubilanz des ADAC für 2025. In Nordrhein-Westfalen wurden auf der A3 insgesamt 20.272 Staustunden registriert. Damit entfiel auf sie die höchste Staudauer aller Autobahnen des Bundeslandes. Der Abschnitt zwischen Oberhausen und Arnheim, zu dem auch Hünxe gehört, kam auf 63 Staustunden je Autobahnkilometer.

Eine bundesweit zusammengefasste amtliche Jahreszahl sämtlicher Unfälle speziell auf der gesamten A3 wird in der allgemeinen Straßenverkehrsunfallstatistik nicht nach Autobahnnummer ausgewiesen. Für Deutschland insgesamt registrierte die Polizei 2025 rund 2,52 Millionen Straßenverkehrsunfälle. Bei knapp 297.000 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet. Rund acht Prozent aller Verletzten des Jahres verunglückten auf Autobahnen.

Geschwindigkeit und Abstand spielen wichtige Rolle

Bei schweren Verkehrsunfällen ist nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit weiterhin ein bedeutender Faktor. Im Jahr 2025 kamen 42 Prozent der auf Autobahnen tödlich Verunglückten bei Unfällen ums Leben, bei denen Geschwindigkeit als Ursache festgestellt wurde.

Auch zu geringer Abstand zählt zu den häufig registrierten Fehlern. Bundesweit wurde 2025 bei etwa 15 Prozent der Unfälle mit Personenschaden mindestens einem Beteiligten angelastet, den notwendigen Abstand nicht eingehalten zu haben.

Diese statistischen Ursachen erlauben allerdings keinen Rückschluss auf den Unfall zwischen Dinslaken und Hünxe. Dort war die konkrete Ursache am Donnerstagmorgen weiterhin ungeklärt.

Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr bilden

Bei einem Unfall oder Stau auf der Autobahn müssen Fahrer schon bei stockendem Verkehr eine Rettungsgasse bilden. Auf dem linken Fahrstreifen wird möglichst weit nach links gefahren. Fahrzeuge auf allen übrigen Fahrstreifen halten sich nach rechts. Der Standstreifen muss grundsätzlich frei bleiben.

Die Rettungsgasse darf nicht erst geschaffen werden, wenn Einsatzfahrzeuge von hinten heranfahren. Sobald der Verkehr nur noch mit Schrittgeschwindigkeit läuft oder zum Stillstand kommt, muss ausreichend Platz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vorhanden sein.

Zudem sollten Autofahrer genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten und bei einem sich aufbauenden Stau frühzeitig die Geschwindigkeit reduzieren. Rückwärtsfahren oder Wenden auf der Autobahn ist verboten. Auch das eigenmächtige Befahren des Standstreifens oder der Rettungsgasse ist nicht erlaubt.

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