A44 bei Aachen nach tödlichem Auffahrunfall gesperrt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Aachen. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A44 bei Aachen ist am Dienstagnachmittag, 6. Oktober 2026, ein Mensch ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 16.15 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Belgien zwischen Aachen-Brand und Aachen-Lichtenbusch. Nach ersten Polizeiangaben waren drei Fahrzeuge beteiligt, darunter ein Kleinlaster. Dessen Fahrer starb. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Belgien ab der Anschlussstelle Aachen-Brand vollständig gesperrt.

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Drei Fahrzeuge an Auffahrunfall auf der A44 beteiligt

Nach den zunächst vorliegenden Angaben handelte es sich um einen Auffahrunfall. Insgesamt waren drei Fahrzeuge beteiligt. Nähere Angaben zu den beiden weiteren Fahrzeugen lagen zunächst nicht vor. Auch war zunächst nicht bekannt, ob weitere Menschen verletzt wurden. Bestätigt war lediglich, dass sich unter den beteiligten Fahrzeugen ein Kleinlaster befand und dessen Fahrer bei dem Unfall ums Leben kam. Alter, Herkunft und weitere persönliche Angaben zu dem Verstorbenen waren zunächst nicht veröffentlicht worden. Der Unfall auf der A44 wurde gegen 16.15 Uhr gemeldet.

Wie es zu dem Zusammenstoß kam, war zunächst offen. Ein Spezialistenteam der Polizei sollte die Unfallstelle untersuchen und den Ablauf rekonstruieren. Angaben dazu, welches Fahrzeug zuerst beteiligt war, ob Fahrzeuge bereits standen oder mit welcher Geschwindigkeit sie unterwegs waren, lagen zunächst nicht vor. Ebenso gab es keine gesicherten Angaben zu einer möglichen technischen Ursache oder zum Verhalten einzelner Beteiligter.

A44 ab Aachen-Brand in Richtung Belgien vollständig gesperrt

Nach dem Unfall wurde die A44 in Richtung Belgien ab Aachen-Brand gesperrt. Die Sperrung betrifft damit die wichtige Verbindung von Aachen in Richtung Lichtenbusch und weiter zur belgischen Grenze. Zum Zeitpunkt der ersten Meldung war mit einer längeren Dauer der Sperrung zu rechnen, weil die Polizei die Unfallstelle für die Rekonstruktion sichern und untersuchen musste. Ein konkreter Zeitpunkt für die Freigabe der Autobahn war zunächst nicht genannt.

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Eine Verkehrsmeldung wies für den Abschnitt zwischen Aachen-Brand und Aachen-Lichtenbusch ebenfalls eine gesperrte Richtungsfahrbahn aus. Als Grund wurden Unfallaufnahme und Gefahr angegeben. Verkehrsteilnehmer wurden aufgefordert, eine Gasse für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge zu bilden. Die in dem Verkehrssystem angegebene Laufzeit bis 23.59 Uhr ist dabei nicht mit einem bestätigten Ende der Sperrung gleichzusetzen.

Rückstau entstand unmittelbar nach dem Unfall

Die Vollsperrung wirkte sich kurz nach dem Unfall deutlich auf den Verkehr aus. Der Verkehrsdatendienst Verkehrslage.de registrierte gegen 16.20 Uhr einen Rückstau von rund 4,5 Kilometern und einen zusätzlichen Zeitverlust von etwa 52 Minuten. Die Werte können sich bei einer laufenden Sperrung schnell verändern. Eine entsprechende Kilometerangabe einer Behörde lag zunächst nicht vor.

Für Autofahrer in Richtung Belgien bedeutete die Sperrung, dass eine Weiterfahrt auf der A44 ab Aachen-Brand zunächst nicht möglich war. Besonders betroffen war damit der Verkehr in Richtung Lichtenbusch und zur Grenze. Angaben zu einer offiziellen großräumigen Umleitung waren in den ersten Informationen noch nicht veröffentlicht. Auch zur Verkehrslage auf den umliegenden Straßen lagen zunächst keine gesicherten Detailangaben vor.

Baustelle bei Aachen-Lichtenbusch schränkt Verkehr zusätzlich ein

Unabhängig von dem Unfall besteht im Bereich Aachen-Lichtenbusch derzeit bereits eine größere Baustelle. Die Autobahn GmbH erneuert dort die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle. Seit dem 20. September ist die A44 im Bereich Lichtenbusch nach Angaben des Unternehmens sowohl in Richtung Aachen als auch in Richtung Belgien nur einspurig befahrbar. Diese Verkehrsführung soll voraussichtlich bis Ende Oktober bestehen.

Im Zuge der Bauarbeiten werden unter anderem Mittelstreifenüberfahrten hergestellt sowie Entwässerungsanlagen und Schutzeinrichtungen bearbeitet. Die gesamte Brückenerneuerung ist für den Zeitraum von Sommer 2026 bis Sommer 2028 vorgesehen. Auch die Autobahn zwischen der belgischen Grenze und der Anschlussstelle Aachen-Lichtenbusch wird im Zuge des Projekts erneuert. Ein Zusammenhang zwischen der Baustelle und dem tödlichen Unfall war zunächst nicht bekannt.

A44 ist wichtige Verbindung zwischen Deutschland und Belgien

Der betroffene Autobahnabschnitt hat auch für den grenzüberschreitenden Verkehr Bedeutung. Die A44 führt von Aachen über die Anschlussstelle Lichtenbusch bis zur deutsch-belgischen Grenze. Auf belgischer Seite setzt sich die Verbindung als Autobahn A3 in Richtung Lüttich fort. Entsprechend betrifft eine Sperrung südlich von Aachen nicht nur den regionalen Verkehr, sondern auch Reisende und Güterverkehr auf der Verbindung zwischen Deutschland und Belgien.

Wann die Fahrbahn wieder freigegeben werden kann, war am späten Dienstagnachmittag zunächst offen. Vorrang hatte die Aufnahme und Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Weitere gesicherte Angaben zum Hergang, zu möglichen weiteren Verletzten und zur Ursache lagen zunächst nicht vor.

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