Kleinwagen kollidiert mit Lkw: 70-Jährige stirbt auf B17

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Auf der Bundesstraße 17 bei Hohenwart im Landkreis Landsberg am Lech ist am Dienstagvormittag eine 70 Jahre alte Autofahrerin bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.25 Uhr auf Höhe Fuchstal. Nach Angaben der Polizei kollidierten ein Kleinwagen und ein entgegenkommender Lkw. Die Frau aus Peiting erlitt so schwere Verletzungen, dass sie trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch an der Unfallstelle starb. Die B17 wurde für die Unfallaufnahme in beiden Richtungen vollständig gesperrt.

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Kleinwagen und Lkw stoßen im Gegenverkehr zusammen

Nach dem bislang bekannten Stand waren zwei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt. Ein Kleinwagen und ein Lastwagen trafen im Gegenverkehr aufeinander. Wie es zu der Kollision kam, war zunächst nicht geklärt. Die Polizei machte am Nachmittag noch keine näheren Angaben dazu, weshalb es zum Zusammenstoß kam oder welche Fahrtrichtung die Beteiligten jeweils befuhren. Auch zu möglichen weiteren Umständen unmittelbar vor der Kollision lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.

Die Fahrerin des Kleinwagens konnte nach der Kollision nicht mehr gerettet werden. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 70-jährige Frau aus Peiting. Zum Fahrer des Lastwagens lagen Angaben zu dessen Beteiligung vor, zu möglichen Verletzungen veröffentlichte die Polizei zunächst jedoch keine bestätigten Informationen. Damit war am frühen Abend ein Todesfall sicher bestätigt. Eine belastbare Zahl weiterer Verletzter lag zunächst nicht vor.

Gutachter untersucht die Unfallstelle auf der B17

Für die Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter an die Unfallstelle gerufen. Die Begutachtung war am Nachmittag noch nicht abgeschlossen. Solche Untersuchungen können unter anderem dazu dienen, Spuren an der Fahrbahn und an den beteiligten Fahrzeugen zu sichern und den Ablauf einer Kollision technisch zu rekonstruieren. Welche konkreten Fragen in diesem Fall untersucht werden, war zunächst nicht bekannt.

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Der Unfall auf der B17 führte über Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Bundesstraße blieb im Bereich Hohenwart vollständig gesperrt. Verkehrsmeldungen verorteten die Sperrung auf einem rund 1,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen Römerkessel und dem Abzweig nach Denklingen beziehungsweise der Kreisstraße LL17. Betroffen waren beide Fahrtrichtungen. Hohenwart ist ein Ortsteil der Gemeinde Fuchstal und liegt unmittelbar an der B17.

Vollsperrung sollte bis in den frühen Abend dauern

Nach einer Einschätzung der Polizei von etwa 16.15 Uhr sollte die Sperrung zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich noch zwei bis drei Stunden bestehen bleiben. Damit reichte das zunächst genannte Zeitfenster ungefähr bis zwischen 18.15 Uhr und 19.15 Uhr. Eine verbindliche Uhrzeit für die vollständige Freigabe nannte die Polizei nicht. Ob die Strecke anschließend unmittelbar wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein würde, war zunächst nicht bestätigt.

Für den Verkehr wurde eine Umleitung eingerichtet. Eine konkrete Straßenfolge der Umleitung wurde in den veröffentlichten Polizeiangaben zunächst nicht genannt. Die Verkehrsbehinderungen konzentrierten sich auf den Bereich zwischen Römerkessel und dem Abzweig nach Denklingen. Frühere Verkehrsmeldungen hatten die Bundesstraße dort bereits seit dem Mittag in beiden Richtungen als gesperrt ausgewiesen.

Polizeiinspektion Landsberg führt die Unfallaufnahme

Für Fuchstal und damit auch den Bereich Hohenwart ist die Polizeiinspektion Landsberg zuständig. Die Dienststelle gehört zum Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich zählen neben der Stadt Landsberg am Lech und dem Markt Kaufering auch Gemeinden wie Fuchstal und Denklingen.

Die vollständige Sperrung war vor allem wegen der umfangreichen Unfallaufnahme und der Arbeit des hinzugezogenen Gutachters erforderlich. Die ersten Meldungen über den schweren Unfall waren am Mittag veröffentlicht worden. Zu diesem Zeitpunkt waren weder der genaue Hergang noch die Folgen abschließend bekannt. Später bestätigte die Polizei den Tod der 70-jährigen Autofahrerin und konkretisierte die Beteiligung des Kleinwagens und des Lastwagens.

Unfallursache bleibt zunächst ungeklärt

Die genaue Ursache des Zusammenstoßes war am Dienstagabend noch nicht geklärt. Gesichert war zunächst, dass der Kleinwagen und der Lkw im Gegenverkehr kollidierten und die 70-jährige Autofahrerin an ihren schweren Verletzungen starb. Weitergehende Angaben dazu, wie die Fahrzeuge unmittelbar vor dem Zusammenstoß unterwegs waren oder welche Faktoren die Kollision ausgelöst haben könnten, lagen zunächst nicht vor.

Auch eine abschließende Bilanz zu möglichen Verletzungen des Lkw-Fahrers war zunächst nicht veröffentlicht. Der hinzugezogene Gutachter soll bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs helfen. Bis die Auswertung abgeschlossen ist, bleiben die genauen Umstände der tödlichen Kollision auf der B17 bei Hohenwart offen.

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