
In der ARD-Reihe „Einspruch, Schatz!“ wird am Freitag, 9. Oktober 2026, ein langjähriges Ehepaar zum Streitfall für zwei Anwälte, die auch privat miteinander verbunden sind. Im neuen Film „Rosenkrieg“ treffen Eva Schatz und ihr Lebensgefährte Hanno Bertram auf ein Paar, dessen Trennung zunehmend kompliziert wird. Besonders brisant ist, dass Hanno die Ehefrau von früher kennt. Das Erste zeigt den neunten Film der Reihe heute um 20:15 Uhr als TV-Premiere. Die Hauptrollen spielen ChrisTine Urspruch und Wolfram Grandezka.
Der neue Fernsehfilm läuft am Freitag von 20:15 bis 21:45 Uhr im Ersten. „Rosenkrieg“ ist der neunte Teil der Reihe und wird in der ARD Mediathek als Episode 9 der ersten Staffel geführt. Es handelt sich um die erste reguläre Ausstrahlung im deutschen Fernsehen. Im Streamingangebot der ARD war der Film bereits seit dem 16. September 2026 zu sehen.
Die Produktion gehört zu den vier neuen Filmen der Reihe, die seit Mitte September jeweils freitags im Ersten ausgestrahlt werden. Den Auftakt machte „Hundeliebe“ am 18. September, gefolgt von „Kindersegen“ am 25. September und „Kavaliersdelikt“ am 2. Oktober. Mit „Rosenkrieg“ folgt nun der vierte Film dieser Ausstrahlungsphase.
Im Mittelpunkt steht Susanne Kramer, eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die sich nach 25 Jahren Ehe von ihrem Mann Oliver trennen möchte. Die 52-Jährige hat über Jahre den Lebensunterhalt der Familie verdient, während Oliver sich vor allem um Haushalt und Kinder gekümmert hat.
Was zunächst nach einer einvernehmlichen Scheidung aussieht, entwickelt sich zu einem erheblichen Konflikt. Susanne erfährt, dass sie möglicherweise umfangreiche finanzielle Verpflichtungen gegenüber ihrem Ehemann übernehmen muss. Oliver wiederum fühlt sich durch die Auseinandersetzung um Unterhalt und Vermögen in seiner jahrelangen Familienarbeit nicht ausreichend anerkannt.
Hinzu kommt eine persönliche Verbindung, die den Fall für die beteiligten Anwälte besonders schwierig macht. Susanne ist eine Jugendliebe von Hanno Bertram. Als sie überraschend wieder in seinem Leben auftaucht, übernimmt er ihre rechtliche Vertretung.
Oliver entscheidet sich daraufhin, Eva Schatz als Anwältin einzuschalten. Damit vertreten Eva und Hanno plötzlich gegensätzliche Interessen in derselben Scheidungsangelegenheit. Ihre berufliche Zusammenarbeit und ihre private Beziehung geraten dadurch in eine ungewöhnliche Situation.
Neben dem eigentlichen Scheidungsfall beschäftigt den Film auch das Verhältnis der beiden Hauptfiguren. Eva wird bereits zu Beginn durch einen unangenehmen Traum über Hanno und dessen verstorbene Ehefrau verunsichert. Als anschließend Susanne Kramer in der Kanzlei erscheint, verschärft das die Situation.
Eva muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass ihr Partner eine gemeinsame Vergangenheit mit einer neuen Mandantin hat. Zugleich verlangt der Rechtsstreit zwischen Susanne und Oliver, dass beide Anwälte ihre jeweiligen beruflichen Aufgaben erfüllen.
Die Trennung der Kramers wirft außerdem Fragen nach der Verteilung von Verantwortung innerhalb einer Ehe auf. Susanne hat ihre Karriere vorangetrieben, während Oliver einen großen Teil der Familienarbeit übernommen hat. Die unterschiedlichen Vorstellungen davon, welchen Wert diese Leistungen besitzen, machen eine Verständigung zunehmend schwierig.
Eine weitere Rolle spielt die erwachsene Tochter Sophie, die inzwischen zum Studium ausgezogen ist. Damit haben sich auch die bisherigen Familienstrukturen verändert. Welche Bedeutung diese Entwicklung für die Trennung ihrer Eltern hat, gehört zur Geschichte des Films.
ChrisTine Urspruch übernimmt erneut die Rolle der Rechtsanwältin Eva Schatz. An ihrer Seite spielt Wolfram Grandezka ihren Lebensgefährten Hanno Bertram. Beide Figuren stehen im Mittelpunkt der fortlaufenden Geschichte, die berufliche Konflikte mit familiären und persönlichen Themen verbindet.
Die wichtigsten Rollen in „Rosenkrieg“ sind:
ChrisTine Urspruch als Eva Schatz
Wolfram Grandezka als Hanno Bertram
Susanna Simon als Susanne Kramer
Tim Bergmann als Oliver Kramer
Lina Hüesker als Sophie Kramer
Karmela Shako als Sissi Konrad
Jochen Busse als Werner Schatz
Tatja Seibt als Gisela Bertram
Lola Höller als Lili Bertram
Stephan Grossmann als Dr. Sascha Schmidt
Sylta Fee Wegmann als Peggy Gutbrodt
Susanna Simon und Tim Bergmann stehen als zerstrittenes Ehepaar im Zentrum des neuen Falls. Lina Hüesker verkörpert die gemeinsame Tochter Sophie.
Auch die bekannten Figuren aus Evas und Hannos familiärem Umfeld sind wieder vertreten. Damit setzt der Film neben der abgeschlossenen Scheidungsgeschichte auch die persönlichen Erzählstränge der Reihe fort.
Die Geschichte behandelt die Frage, wie sich beruflicher Erfolg, finanzielle Abhängigkeit und Familienarbeit innerhalb einer Partnerschaft zueinander verhalten. Dabei werden traditionelle Rollenbilder umgekehrt: Nicht der Ehemann ist der Hauptverdiener, sondern die Ehefrau, während der Mann einen großen Teil der unbezahlten Arbeit innerhalb der Familie geleistet hat.
Der Film nimmt dabei auch Bezug auf „Kramer gegen Kramer“, den US-amerikanischen Spielfilm aus dem Jahr 1979 mit Dustin Hoffman und Meryl Streep. Auch dort spielen die Folgen einer Trennung und die unterschiedlichen Vorstellungen der Eltern über ihre familiären Verpflichtungen eine wesentliche Rolle.
Bei „Einspruch, Schatz!“ wird die juristische Auseinandersetzung mit humorvollen Elementen und der fortlaufenden Beziehungsgeschichte zwischen Eva und Hanno verbunden. Der Film erzählt damit sowohl von den Schwierigkeiten einer Eheauflösung als auch von den Herausforderungen einer Partnerschaft, in der beide Seiten beruflich eng miteinander verbunden sind.
Regie führte Josh Broecker, das Drehbuch stammt von Torsten Lenkeit. Für die Kamera war Christoph Iwanow verantwortlich, die Filmmusik komponierte Martina Eisenreich. Produziert wurde „Rosenkrieg“ von W&B Television für die ARD Degeto.
Die Dreharbeiten fanden in Leipzig statt. Die sächsische Stadt bildet auch den Schauplatz der Fernsehreihe, in der Eva Schatz als Rechtsanwältin arbeitet.
Der Film stammt aus Deutschland und trägt das Produktionsjahr 2026. Seine reine Laufzeit liegt bei 88 Minuten, während das Erste für die Ausstrahlung ein Programmfenster von 90 Minuten vorsieht. Untertitel und eine Audiodeskription gehören zum Angebot.
Die Reihe konnte zuletzt ein Millionenpublikum erreichen. Der am 2. Oktober ausgestrahlte Film „Kavaliersdelikt“ kam auf 3,05 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 15,2 Prozent.
In dieser vorherigen Episode musste sich Eva Schatz selbst vor Gericht verantworten, nachdem ein wertvolles Schmuckstück in ihrer Handtasche entdeckt worden war. Ihr Lebensgefährte Hanno übernahm dabei die Verteidigung.
Mit „Rosenkrieg“ wechseln die Figuren nun wieder auf die Seite der rechtlichen Vertretung von Mandanten. Allerdings arbeiten sie diesmal nicht gemeinsam für dieselbe Sache, sondern stehen auf unterschiedlichen Seiten eines Scheidungskonflikts.
Wer die Fernsehausstrahlung am Freitag verpasst, kann den Film auch über die ARD Mediathek abrufen. „Rosenkrieg“ wurde dort bereits am 16. September 2026 vor der Fernsehpremiere veröffentlicht. Die ARD weist für den Film derzeit eine Verfügbarkeit bis zum 16. September 2027 aus.
Im linearen Fernsehprogramm ist außerdem eine Wiederholung für Samstag, 10. Oktober 2026, um 2:30 Uhr im Ersten vorgesehen. Weitere Sendetermine sind für den ARD-Sender One am 15. und 18. Oktober angekündigt.
Die heutige Ausstrahlung beginnt um 20:15 Uhr und endet planmäßig um 21:45 Uhr. Anschließend folgen im Ersten die Tagesthemen.
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