A3 am Offenbacher Kreuz: Zwei Wochenenden Vollsperrung wegen Brückenbau

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Symbolfoto

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Auf der A3 im Rhein-Main-Gebiet stehen Ende Oktober zwei Vollsperrungen bevor. Am Offenbacher Kreuz wird die Autobahn in Richtung Köln an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden für Brückenbauarbeiten gesperrt. Betroffen sind auch die Parallelfahrbahn und die nördlichen Schleifenrampen innerhalb des Autobahnkreuzes. Die A661 bleibt dagegen durchgehend befahrbar. Für den Verkehr auf der A3 sind großräumige Umleitungen vorgesehen. Die Bauarbeiten gehören zum Ersatzneubau des zentralen Kreuzungsbauwerks, der seit 2025 läuft.

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A3-Sperrung am 24. und 25. Oktober

Die erste Vollsperrung beginnt am Samstag, 24. Oktober 2026, um 20 Uhr. Sie soll am Sonntag, 25. Oktober, voraussichtlich um 20 Uhr enden. Damit ist für die erste Bauphase ein Zeitraum von etwa 24 Stunden vorgesehen. Gesperrt wird die A3 in Fahrtrichtung Köln im Offenbacher Kreuz, einschließlich der dortigen Parallelfahrbahn und der nördlichen Schleifenrampen. Die Richtungsfahrbahn nach Würzburg ist von dieser angekündigten Vollsperrung nicht betroffen.

Eine Woche später folgt die zweite Unterbrechung: Von Samstag, 31. Oktober, 20 Uhr, bis Sonntag, 1. November 2026, voraussichtlich 11 Uhr, ist derselbe Bereich erneut gesperrt. Für diesen zweiten Termin sind rund 15 Stunden eingeplant. Auch dann gelten die Einschränkungen für die Hauptfahrbahn Richtung Köln, ihre Parallelfahrbahn und die nördlichen Schleifenrampen.

Die Sperrungen fallen damit auf die beiden letzten Oktoberwochenenden. Der zweite Termin reicht bis zum Feiertag Allerheiligen am 1. November.

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Diese Verbindungen am Offenbacher Kreuz bleiben geöffnet

Obwohl die A3 in Richtung Köln unterbrochen wird, werden nicht sämtliche Fahrbeziehungen des Offenbacher Kreuzes geschlossen. Nach dem von der Projektgesellschaft DEGES veröffentlichten Verkehrsplan bleibt die Abfahrt von der A3 in Richtung Köln über den Geißfeldkreisel zu den Zielen Frankfurt, Offenbach und Neu-Isenburg geöffnet.

Weiterhin nutzbar bleibt auch die Verbindung von der A3 in Richtung Köln auf die A661 in Fahrtrichtung Oberursel. Außerdem bleibt die Verbindung von der A661 in Fahrtrichtung Egelsbach auf die A3 in Fahrtrichtung Köln geöffnet.

Der Verkehr auf der A661 selbst wird während der beiden Sperrwochenenden nicht unterbrochen. Entscheidend für die Fahrt durch das Autobahnkreuz ist damit, welche Verbindung genutzt werden soll. Die Vollsperrungen betreffen die A3 in Richtung Köln einschließlich bestimmter Verbindungsbereiche, nicht aber die gesamte A661.

Offizielle Umleitungen führen über A661, A5 und A45

Für Fahrzeuge auf der A3 in Richtung Köln hat die DEGES eine großräumige Umleitung vorgesehen. Der Verkehr wird am Offenbacher Kreuz auf die A661 geführt. Von dort verläuft die ausgeschilderte Strecke bis zum Bad Homburger Kreuz, anschließend über die A5 zum Frankfurter Kreuz und zurück auf die A3 in Richtung Köln.

Wer die Sperrung bereits deutlich vor dem Offenbacher Kreuz umfahren will, kann nach den offiziellen Angaben am Seligenstädter Dreieck auf die A45 in nördlicher Richtung ausweichen.

Auf die großräumigen Umleitungen soll die vorhandene LED-Beschilderung entlang der Strecke durchgehend hinweisen. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke führt damit über mehrere Autobahnen des Rhein-Main-Gebiets.

Neue Brückenträger werden mit Schwerlastkränen eingesetzt

Hinter den beiden Vollsperrungen stehen unterschiedliche Arbeitsschritte am neuen Hauptkreuzungsbauwerk. Am Wochenende vom 24. auf den 25. Oktober werden nördliche Brückenlängsträger eingehoben. Die Bauteile sind bereits vormontiert. Sie werden mit Schwerlastkränen zum Einbauort gebracht und dort an ihre vorgesehene Position gehoben.

Am zweiten Wochenende werden Schalungen angebracht, ebenfalls unter Einsatz von Kränen. Die Arbeiten gehören zum Ersatzneubau der Brücken, über die die A661 im Offenbacher Kreuz die A3 überquert.

Der Neubau ist Teil einer längeren Abfolge von Bauabschnitten, bei denen bestehende Brückenteile nacheinander ersetzt werden. Für die Arbeiten unmittelbar über der A3 sind die zeitweiligen Vollsperrungen vorgesehen.

Abriss der ersten Brücken bereits abgeschlossen

Der Neubau begann nicht erst mit den jetzt angekündigten Arbeiten. Nach Bauvorbereitungen seit 2024 startete im Sommer 2025 der Ersatz des zentralen Kreuzungsbauwerks. Ende Februar und Anfang März 2026 wurden an zwei Wochenenden bereits die ersten beiden Brückenteile abgebrochen. Über diese Bauwerke verlief zuvor der Verkehr der A661 in Richtung Norden.

Die abgerissenen Brückenteile waren jeweils rund 70 Meter lang und 12 beziehungsweise 25 Meter breit. Insgesamt wurden nach Angaben der DEGES mehr als 4.000 Tonnen Material abgetragen.

Auch für diese Arbeiten war die A3 zeitweise in beiden Richtungen voll gesperrt worden. Der Verkehr der A661 wurde auf die verbliebenen westlichen Brückenteile und ein Behelfsbrückenprovisorium verlegt. Damit konnte der Verkehr auf der A661 während des weiteren Neubaus aufrechterhalten werden.

Weitere Sperrungen der A3 im November geplant

Mit den beiden Oktoberterminen ist die Herstellung des neuen Kreuzungsbauwerks noch nicht abgeschlossen. Die DEGES kündigt für November weitere Arbeiten an, für die auch Sperrungen der A3 in Richtung Würzburg vorgesehen sind. Zusätzlich ist eine weitere Sperrung in Richtung Köln angekündigt. Über die genauen Termine will die Projektgesellschaft gesondert informieren.

Bis Mitte 2027 sollen die neuen Teilbauwerke so weit fertiggestellt sein, dass der Verkehr der A661 darauf verlegt werden kann. Anschließend folgen der Rückbau weiterer vorhandener Brückenteile und zusätzliche Neubauarbeiten. Die vollständige Erneuerung des Hauptkreuzungsbauwerks ist für 2029 vorgesehen.

Offenbacher Kreuz wird für steigende Verkehrszahlen umgebaut

Das Offenbacher Kreuz verbindet die A3 mit der A661 und zählt zu den stark belasteten Autobahnknoten im Rhein-Main-Gebiet. Auf der A3 sind nach Angaben der DEGES täglich etwa 160.000 Fahrzeuge unterwegs.

Für das Jahr 2030 geht die Projektgesellschaft von einer Verkehrsbelastung von rund 181.000 Fahrzeugen täglich auf der A3 und etwa 117.000 auf der A661 aus. Der Umbau soll die Leistungsfähigkeit des Autobahnkreuzes an die bestehenden und künftig erwarteten Verkehrsmengen anpassen.

Der Ersatzneubau des Hauptkreuzungsbauwerks ist dabei nur der erste Schritt. Langfristig sollen auch das Rampensystem und die Verkehrsführung innerhalb des Autobahnkreuzes verändert werden. Ziel ist unter anderem, bestehende Verflechtungsbereiche durch geänderte Rampenführungen zu beseitigen. Dieser umfassendere Umbau des Offenbacher Kreuzes befindet sich weiterhin in der Planung.

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