
Bei einem schweren Unfall auf der A96 bei Bad Wörishofen im bayerischen Landkreis Unterallgäu sind am Sonntag, 25. Oktober 2026, drei Menschen verletzt worden. Ein Auto kam zwischen den Anschlussstellen Mindelheim und Bad Wörishofen von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Unter den Verletzten sind nach ersten Angaben auch Schwerverletzte. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung München gesperrt. Am Mittag liefen dort die Unfallaufnahme und die Arbeiten der Einsatzkräfte.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, die über die Nachrichtenagentur dts verbreitet wurden, waren alle drei Verletzten Insassen des verunglückten Pkw. Das Fahrzeug war auf der A96 in Richtung München unterwegs, als es von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Wie viele Personen schwere Verletzungen erlitten und wie der Gesundheitszustand der einzelnen Beteiligten war, ging aus den ersten Informationen nicht hervor.
Zum Alter der Verletzten, zur Besetzung der einzelnen Sitzplätze und zu den Umständen unmittelbar vor dem Überschlag lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Ebenso war zunächst nicht bekannt, ob noch weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. Fest steht bislang, dass sich das Unglück auf dem Streckenabschnitt zwischen Mindelheim und Bad Wörishofen ereignete. Der genaue Punkt auf der Autobahn wurde zunächst nicht näher eingegrenzt.
Wegen des Unfalls rückten Rettungskräfte auf die Autobahn aus. Mindestens ein Rettungshubschrauber landete nach den ersten polizeilichen Informationen direkt an der Unfallstelle. Ob darüber hinaus ein zweiter Hubschrauber eingesetzt wurde, ließ sich zunächst nicht unabhängig bestätigen. Auch dazu, wie viele der Verletzten mit einem Hubschrauber oder einem Rettungswagen transportiert wurden, lagen keine abschließenden Angaben vor.
Die Rettung und medizinische Versorgung der Insassen standen im Mittelpunkt des Einsatzes. Die Verkehrsmeldungen warnten ausdrücklich vor Einsatzfahrzeugen und Personen auf der Fahrbahn. Sie wiesen außerdem auf Hindernisse und Gegenstände im Bereich der Unfallstelle hin. Für Fahrzeuge, die sich bereits vor der Sperrung im Rückstau befanden, wurde dazu aufgerufen, eine Rettungsgasse zu bilden und den Weg für die Einsatzkräfte freizuhalten.
Der Unfall führte am Sonntagvormittag zu erheblichen Einschränkungen auf der A96. Betroffen war die Richtungsfahrbahn von Lindau nach München zwischen Mindelheim und Bad Wörishofen. Der Verkehr wurde nach den ersten Angaben von der Autobahn abgeleitet. Eine Sperrung der gesamten Autobahn in beiden Richtungen war dagegen nicht bestätigt.
Am Mittag meldete der Verkehrsservice von Radio Arabella für diesen Abschnitt eine gesperrte Richtungsfahrbahn und laufende Unfallaufnahme. In der Verkehrsinformation mit Stand 12.24 Uhr wurde eine Sperrung voraussichtlich bis etwa 16 Uhr angegeben. Dabei handelte es sich um eine Prognose, nicht um einen bestätigten Zeitpunkt für die Freigabe. Ein gesicherter Zeitpunkt für die Wiederöffnung lag zunächst nicht vor.
Um 12.26 Uhr verzeichnete der Verkehrsservice zudem in Richtung München zwischen Stetten und Bad Wörishofen rund zwei Kilometer Stau und einen Zeitverlust von etwa einer Stunde. Damit waren die Auswirkungen auch auf den Streckenabschnitten vor der eigentlichen Unfallstelle spürbar. Autofahrer mussten mit Verzögerungen rechnen. Wie lange die Arbeiten an der Unfallstelle noch dauern würden, war zunächst nicht abschließend geklärt.
Warum der Pkw von der Fahrbahn abkam, war zunächst unklar. Ob die Fahrbahnverhältnisse, ein Fahrmanöver oder andere Umstände eine Rolle spielten, stand nicht fest. Auch die Frage, ob das Auto zunächst mit einer Schutzplanke oder einem anderen Gegenstand zusammenstieß, war anhand der ersten Angaben nicht zu beantworten. Zu einer möglichen Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer gab es ebenfalls keine gesicherten Einzelheiten.
Ebenso fehlten zunächst Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens. Unklar war, ob die Polizei für die Rekonstruktion des Unfallhergangs weitere Maßnahmen anordnete. Eine abschließende Darstellung der Ereignisse lag am frühen Sonntagnachmittag noch nicht vor.
Die A96 gehört zu den wichtigen Verkehrsverbindungen im Süden Deutschlands. Sie führt von Lindau am Bodensee über Memmingen, Mindelheim und Landsberg am Lech bis nach München. Damit verbindet die Autobahn das Allgäu mit dem Großraum München und nimmt auch Verkehr aus Richtung Bodensee und dem angrenzenden Ausland auf.
Eine Vollsperrung einer Richtungsfahrbahn kann deshalb nicht nur den unmittelbaren Bereich der Unfallstelle beeinträchtigen. Auch auf vorgelagerten Streckenabschnitten entstehen Wartezeiten, wenn Fahrzeuge nicht mehr wie gewohnt weiterfahren können. Am Sonntag zeigte sich das insbesondere zwischen Stetten, Mindelheim und Bad Wörishofen. Im Mittelpunkt des Einsatzes standen zunächst die Versorgung der drei Verletzten und die Sicherung der Unfallstelle.
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