
Münster. Ein 38-jähriger Mann hat am Mittwochnachmittag (28. Oktober 2026) für einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof Münster gesorgt. Nachdem er einen Besucher der Bahnhofsmission zunächst angespuckt und später ins Gesicht geschlagen haben soll, nahm ihn die Bundespolizei in Gewahrsam. Zuvor hatte der Mann bereits wiederholt Platzverweise missachtet.
Nach Angaben der Bundespolizei war der 38-jährige polnische Staatsangehörige innerhalb kurzer Zeit mehrfach durch sein Verhalten aufgefallen. In der Bahnhofsmission soll er zunächst einen anderen Besucher angespuckt haben. Die Einsatzkräfte erteilten ihm daraufhin einen Platzverweis für das gesamte Bahnhofsgebäude. Allerdings hielt sich der Mann nicht an die Anordnung. Bereits wenige Minuten später entdeckten ihn die Beamten erneut vor Ort und forderten ihn ein weiteres Mal auf, den Bereich zu verlassen.
Auch die zweite Aufforderung zeigte offenbar keine Wirkung. Kurze Zeit später kehrte der 38-Jährige in die soziale Einrichtung zurück. Dort traf er erneut auf den Besucher, den er zuvor angespuckt hatte. Nach Darstellung der Polizei eskalierte die Situation, als der Mann seinem Gegenüber ins Gesicht schlug.
Nach dem Angriff nahmen die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen in Gewahrsam. Die Maßnahme sollte die Durchsetzung des Platzverweises sicherstellen und weitere Straftaten verhindern. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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