Westhofener Kreuz: A45 wird wegen Brückenabriss mehrere Tage gesperrt

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Symbolfoto

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Am Autobahnkreuz Westhofen bei Schwerte steht eine mehrtägige Vollsperrung der A45 bevor. Wegen des Abbruchs einer alten Autobahnbrücke wird die Sauerlandlinie von Freitag, 13. November 2026, bis Montag, 16. November 2026, im Bereich des Kreuzes vollständig gesperrt. Zusätzlich fallen zwei Verbindungen zwischen der A1 und der A45 weg. Andere Fahrbeziehungen bleiben geöffnet. Für den Verkehr sind örtliche und großräumige Umleitungen vorgesehen.

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A45 am Westhofener Kreuz vom 13. bis 16. November gesperrt

Die Sperrung beginnt am Freitag, 13. November 2026, um 20 Uhr. Nach Angaben der Autobahn GmbH Westfalen sollen die Arbeiten bis Montag, 16. November, um 5 Uhr abgeschlossen sein. Während dieses Zeitraums ist die A45 unmittelbar unterhalb der abzubrechenden Brücke in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar.

Betroffen ist damit die Verbindung zwischen Dortmund und Frankfurt im Bereich des Autobahnkreuzes Westhofen. Die Sperrung gilt durchgehend, also auch während der Nachtstunden am Samstag und Sonntag.

Grund ist der Abriss eines weiteren Brückenteils, über den bislang Verteilerfahrbahnen der A1 in Richtung Hagen und Dortmund führten. Die Arbeiten sollen an einem einzigen Wochenende durchgeführt werden. Damit will die Autobahn GmbH die Verkehrseinschränkungen und die Lärmbelastung für die Anwohner zeitlich begrenzen. Dafür wird während des gesamten Wochenendes rund um die Uhr gearbeitet.

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Zwei wichtige Verbindungen zwischen A1 und A45 gesperrt

Neben der A45 selbst sind auch zwei Verbindungsrampen im Autobahnkreuz betroffen.

Wer auf der A1 in Richtung Köln unterwegs ist und im Kreuz Westhofen auf die A45 in Richtung Frankfurt wechseln möchte, kann die entsprechende Verbindung während der Abbrucharbeiten nicht nutzen.

Ebenfalls gesperrt wird die Verbindung von der A1 in Fahrtrichtung Bremen auf die A45 in Richtung Dortmund.

Damit sind insbesondere Fahrten betroffen, bei denen Verkehrsteilnehmer im Autobahnkreuz zwischen den beiden Fernstraßen wechseln möchten.

Nicht sämtliche Fahrbeziehungen werden allerdings unterbrochen. Die Autobahn GmbH hat ausdrücklich vier Verbindungen genannt, die während der Bauarbeiten geöffnet bleiben.

Diese Verbindungen bleiben während der Sperrung offen

Von der A1 können Autofahrer weiterhin in zwei Richtungen auf die A45 wechseln. Befahrbar bleiben die Verbindung von der A1 in Richtung Bremen auf die A45 in Richtung Frankfurt sowie die Verbindung von der A1 in Richtung Köln auf die A45 in Richtung Dortmund.

Auch zwei Verbindungen von der A45 zur A1 bleiben geöffnet. Das betrifft die Verbindung von der A45 in Fahrtrichtung Dortmund auf die A1 in Richtung Bremen und die Verbindung von der A45 in Fahrtrichtung Frankfurt auf die A1 in Richtung Köln.

Die Vollsperrung betrifft somit die A45 im Brückenbereich und bestimmte Verbindungsrampen. Eine vollständige Stilllegung aller Fahrbeziehungen des Autobahnkreuzes ist nicht vorgesehen.

Umleitungen über Hagen-Nord und Schwerte vorgesehen

Für die gesperrten Verbindungen werden Umleitungen eingerichtet. Nach Angaben der Autobahn GmbH führen diese über die Anschlussstellen Hagen-Nord beziehungsweise Schwerte.

Autofahrer sollen dabei einer Ausschilderung mit rotem Punkt oder blauen Umleitungsschildern folgen. Für den Fernverkehr sind darüber hinaus großräumige Umleitungen vorgesehen.

Die Autobahn GmbH berücksichtigt bei der Planung auch Einschränkungen auf möglichen Ausweichstrecken. Im Ruhrgebiet stimmen sich dafür die Niederlassungen Westfalen und Rheinland ab, da beide für Teile des überregionalen Autobahnnetzes zuständig sind.

Eine genaue Straßenfolge der großräumigen Umleitungen oder zusätzliche Streckenkilometer werden in der Mitteilung vom 29. Oktober nicht genannt. Ebenso enthält sie keine konkreten Stauprognosen für das Sperrwochenende.

Zweite von vier alten Autobahnbrücken wird abgerissen

Hinter der Sperrung steht ein umfangreicher Ersatzneubau am Westhofener Kreuz. Insgesamt werden vier nebeneinanderliegende Brücken erneuert, über die die A1 die A45 überquert.

Die Bauwerke stammen aus dem Jahr 1961. Nach Angaben der Autobahn GmbH sind sie den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen.

Der erste Brückenteil wurde bereits im September 2025 abgebrochen. Für den Ersatzneubau entstanden neue Widerlager und ein neuer Mittelpfeiler. Im April 2026 wurden zehn jeweils rund 30 Meter lange und etwa 40 Tonnen schwere Brückenträger aufgelegt. Im Sommer wurde der erste Ersatzneubau für den Verkehr freigegeben.

Nun folgt die nördlich gelegene Brücke. Für den Abbruch wird zunächst ein Fallbett hergestellt. Anschließend werden die Fahrbahnplatte und die noch vorhandenen Widerlager abgebrochen.

Ein Teil der Vorbereitungen ist bereits abgeschlossen. Die alte Asphaltdecke wurde abgefräst, Schutzeinrichtungen wurden entfernt und Teile der Widerlager wurden zurückgebaut. Dadurch können die eigentlichen Abbrucharbeiten unmittelbar nach Beginn der Sperrung starten.

Westhofener Kreuz gehört zu den stark belasteten Autobahnknoten

Das Autobahnkreuz Westhofen verbindet die A1 mit der A45 und liegt bei Schwerte nordöstlich von Hagen. Es ist ein wichtiger Knotenpunkt für den Verkehr zwischen dem Ruhrgebiet, dem Münsterland und dem südlichen Nordrhein-Westfalen.

Die Verkehrsbelastung ist entsprechend hoch. Nach Angaben der Autobahn GmbH nutzen täglich bis zu 110.000 Fahrzeuge die A1 in diesem Bereich. Auf der A45 sind es durchschnittlich etwa 90.000 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden.

Damit die A1 während der mehrjährigen Erneuerung der Brücken möglichst weitgehend befahrbar bleibt, wurde bereits 2025 eine Behelfsbrücke errichtet.

Sie verläuft neben den ursprünglichen Bauwerken und bietet Platz für zwei Fahrstreifen. Die vier alten Brückenteile können dadurch schrittweise ersetzt werden, ohne dass für den gesamten Zeitraum eine vollständige Sperrung der A1 erforderlich ist.

Der Brückenneubau ist zudem vom geplanten sechsstreifigen Ausbau der A45 zwischen dem Autobahnkreuz Hagen und dem Westhofener Kreuz zu unterscheiden. Beide Maßnahmen betreffen denselben Verkehrsknoten, der Ersatz der vier A1-Brücken erfolgt jedoch unabhängig vom Planfeststellungsverfahren für den Autobahnausbau.

Bereits Ende Oktober gab es eine weitere Verbindungssperrung

Die bevorstehenden Abbrucharbeiten sind nicht die erste Verkehrseinschränkung im Westhofener Kreuz in diesem Herbst.

Bereits ab dem 19. Oktober war die Verbindung von der A45 in Richtung Dortmund auf die A1 in Richtung Bremen wegen Bauarbeiten gesperrt. Dort wurde der Beschleunigungsstreifen verbreitert. Die Einschränkung war nach Angaben der Autobahn GmbH vom 16. Oktober bis voraussichtlich 30. Oktober vorgesehen.

Diese Arbeiten dienten ebenfalls der Anpassung der Verkehrsführung im Autobahnkreuz. Sie sind jedoch von der für Mitte November angekündigten Vollsperrung der A45 zu unterscheiden.

Mit dem Abbruch des nächsten Brückenteils setzt die Autobahn GmbH die abschnittsweise Erneuerung der insgesamt vier Brücken fort. Für die aktuelle Sperrung ist die Wiederfreigabe am Montag, 16. November 2026, um 5 Uhr vorgesehen.

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