
Wie zuverlässig hilft der ADAC bei einer Autopanne, welche Leistungen erhalten Mitglieder für ihre Beiträge und wie gut funktioniert die Beratung? Diesen Fragen widmet sich die Verbraucherreportage Marktcheck checkt ADAC, die am Dienstag, 3. November 2026, um 21:00 Uhr im SWR Fernsehen läuft. Die 45 Minuten lange Sendung untersucht den größten deutschen Automobilclub und vergleicht wichtige Angebote mit denen konkurrierender Anbieter. Im Mittelpunkt stehen praktische Tests, Mitgliedschaftskosten und die Herausforderungen durch Elektroautos.
Der SWR zeigt Marktcheck checkt ADAC am Dienstagabend von 21:00 bis 21:45 Uhr. Unmittelbar davor läuft ab 20:15 Uhr das reguläre Verbrauchermagazin Marktcheck. Die ADAC-Reportage schließt damit an einen Themenabend an, der sich mit Verbraucherrechten, Dienstleistungen und Kaufentscheidungen beschäftigt.
Bei der Ausgabe über den Automobilclub handelt es sich nicht um eine Fernsehpremiere. Der MDR hatte die Reportage bereits am 6. Oktober 2026 um 20:15 Uhr ausgestrahlt. In den Programmübersichten wird sie als sechste Folge der 15. Staffel geführt. Das Produktionsjahr ist 2026.
Die Reportage unterscheidet sich vom klassischen Verbrauchermagazin durch ihren ausführlichen Blick auf einen einzelnen Anbieter. Statt mehrerer voneinander unabhängiger Alltagsthemen steht ein Unternehmen beziehungsweise eine Organisation mit ihren unterschiedlichen Leistungen im Mittelpunkt.
Der ADAC ist vielen Autofahrern vor allem durch seine gelben Pannenhilfefahrzeuge bekannt. Das Angebot des Clubs reicht jedoch über die Unterstützung bei Fahrzeugproblemen hinaus. Deshalb beschäftigt sich die Untersuchung auch mit Mitgliedschaften, Versicherungen, Finanzprodukten und der Beratung in Geschäftsstellen.
Ein zentraler Bestandteil der Reportage ist ein praktischer Vergleich verschiedener Pannendienste. Dafür arbeitet das Fernsehteam mit einer Familie zusammen, die bereits Mitglied beim ADAC ist.
Gemeinsam mit dem Mobilitätsexperten Andreas Keßler untersucht die Reportage, wie die Helfer auf unterschiedliche technische Probleme reagieren. Für die Versuche werden Fahrzeuge mit gezielt herbeigeführten Defekten vorbereitet. Anschließend werden Pannendienste verständigt.
Neben dem ADAC berücksichtigt der Vergleich auch den Automobilclub von Deutschland, kurz AvD, und den Auto Club Europa, kurz ACE.
Untersucht werden insbesondere die Zeitspanne zwischen dem Hilferuf und dem Eintreffen der Unterstützung sowie die technische Fehlersuche und die angebotenen Hilfsmaßnahmen.
Damit geht die Sendung über einen reinen Preisvergleich hinaus. Bei einer Panne ist schließlich nicht allein entscheidend, ob eine Mitgliedschaft günstig ist. Auch die praktische Hilfe und der Umfang der zugesagten Leistungen spielen für betroffene Autofahrer eine Rolle.
Die simulierten Situationen ermöglichen es, das Vorgehen der verschiedenen Anbieter anhand vorbereiteter technischer Probleme zu vergleichen. Zugleich handelt es sich um einzelne Testsituationen und nicht um eine vollständige statistische Bewertung sämtlicher Pannenhilfeeinsätze.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Pannenhilfe bei Elektroautos. Die zunehmende Verbreitung elektrisch angetriebener Fahrzeuge verändert auch die Anforderungen an die technischen Helfer.
Während klassische Verbrennungsmotoren seit Jahrzehnten zum Alltag der Pannendienste gehören, kommen bei Elektroautos zusätzliche elektrische Systeme und herstellerspezifische Technologien hinzu.
Die Reportage untersucht deshalb, wie die unterschiedlichen Automobilclubs bei technischen Schwierigkeiten mit einem Elektrofahrzeug vorgehen.
Für Verbraucher ist dabei relevant, ob sich die bislang vor allem aus der Betreuung von Verbrennerfahrzeugen bekannte Pannenhilfe auch auf andere Antriebsarten übertragen lässt.
Die Frage betrifft nicht nur den ADAC. Auch konkurrierende Mobilitätsclubs müssen ihre Dienstleistungen an Veränderungen des Fahrzeugbestands anpassen. Mit dem technischen Wandel steigen die Anforderungen an Diagnosemöglichkeiten, Ausrüstung und Fachkenntnisse.
Neben der Pannenhilfe untersucht Marktcheck checkt ADAC die Kosten der Clubmitgliedschaft. Dabei geht es um die Frage, welche Leistungen durch die unterschiedlichen Mitgliedschaftsmodelle abgedeckt werden und wie sich die Angebote gegenüber denen anderer Anbieter einordnen lassen.
Der Automobilclub bietet verschiedene Mitgliedschaftsmodelle mit unterschiedlichem Leistungsumfang an. Wer sich für eine Mitgliedschaft entscheidet, muss deshalb nicht nur den Jahresbeitrag berücksichtigen, sondern auch die jeweiligen Voraussetzungen für Hilfeleistungen.
Ein weiterer Themenbereich sind Versicherungen. Der ADAC ist nicht ausschließlich als Pannenhilfeorganisation tätig, sondern bietet über seine Unternehmensgruppe verschiedene zusätzliche Produkte und Dienstleistungen an.
Die Reportage vergleicht ausgewählte Versicherungstarife mit Konkurrenzangeboten. Dabei stehen die Konditionen und die Frage im Mittelpunkt, welchen Nutzen die Angebote für Verbraucher haben können.
Auch Finanzprodukte sowie Angebote rund um Reisen und Freizeit gehören zum Geschäftsfeld des ADAC. Die Sendung macht damit deutlich, dass der Club längst nicht mehr ausschließlich mit Autopannen verbunden ist.
Ein weiterer Prüfpunkt betrifft die persönliche Beratung. Das Fernsehteam beschäftigt sich mit der Qualität der Auskünfte in den Geschäftsstellen des Automobilclubs.
Diese Frage ist insbesondere für Menschen relevant, die mehrere Angebote miteinander vergleichen möchten oder sich nicht allein anhand schriftlicher Vertragsinformationen entscheiden wollen.
Bei Versicherungen und Mitgliedschaften können Leistungsumfang, Vertragsbedingungen und zusätzliche Kosten eine wichtige Rolle spielen. Eine verständliche Beratung soll dabei helfen, Unterschiede zwischen Angeboten zu erkennen.
Die Reportage untersucht deshalb nicht nur einzelne Produkte, sondern auch die Dienstleistungen, mit denen der ADAC seine Mitglieder und andere Kunden anspricht.
Zum Gesamtbild gehört außerdem das Markenimage. Der ADAC zählt zu den bekanntesten Mobilitätsorganisationen Deutschlands. Die Untersuchung beschäftigt sich damit, welche Leistungen Verbraucher mit dem Club verbinden und wie bekannt seine weiteren Angebote tatsächlich sind.
Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Automobilclubs zeigt sich an seiner Mitgliederzahl. Nach eigenen Angaben zählte der ADAC zum Jahresende 2025 rund 22,7 Millionen Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr war der Bestand um ungefähr 490.000 gestiegen.
Auch die Pannenhilfe hat weiterhin einen erheblichen Umfang. Im Jahr 2025 kamen die Straßenwacht und die Mobilitätspartner des ADAC nach Vereinsangaben auf rund 3,7 Millionen Hilfeleistungen.
Für den ADAC e.V. beliefen sich die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Leistungsmitfinanzierung 2025 auf rund 1,05 Milliarden Euro. Davon wurden nach Angaben des Clubs mehr als 821 Millionen Euro für Hilfeleistungen eingesetzt.
Diese Größenordnungen verdeutlichen, warum die Qualität der Pannenhilfe und die Gestaltung der Mitgliedschaftsangebote für zahlreiche Menschen in Deutschland von Bedeutung sind.
Zugleich steht der Automobilclub in einem Markt, in dem auch andere Organisationen und Versicherungsunternehmen Mobilitätsleistungen anbieten. Verbraucher können daher unterschiedliche Modelle miteinander vergleichen, beispielsweise klassische Clubmitgliedschaften und Schutzbriefangebote.
Wer die Fernsehausstrahlung am Dienstagabend nicht verfolgen möchte, kann die vollständige Reportage bereits in der ARD Mediathek ansehen.
Die Ausgabe wurde dort im Zusammenhang mit der MDR-Ausstrahlung vom 6. Oktober 2026 veröffentlicht. Laut Mediathek bleibt die 45 Minuten lange Sendung bis zum 6. Oktober 2028 abrufbar.
Im SWR Fernsehen beginnt die Wiederholung am 3. November um 21:00 Uhr. Die Sendung zeigt anhand praktischer Beispiele, welche Aspekte beim Vergleich von Pannenhilfe, Mitgliedschaften und zusätzlichen Dienstleistungen eine Rolle spielen.
Für Autofahrer bietet die Reportage damit einen Überblick über ein breites Angebotsspektrum, das von der unmittelbaren Unterstützung am Straßenrand bis zur Versicherungsberatung reicht.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu