Sperrungen am Kreuz Rippachtal: Verbindungen nach Leipzig fallen aus

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Symbolfoto

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Am Autobahnkreuz Rippachtal in Sachsen-Anhalt müssen Autofahrer am Montag, 9. November 2026, mit Einschränkungen rechnen. Mehrere Verbindungen zwischen der A9 und der A38 in Richtung Leipzig werden vorübergehend gesperrt. Auch die Anschlussstelle Lützen ist betroffen. Nach Angaben der Autobahn GmbH beginnen die Sperrungen gegen 8 Uhr und sollen bis Dienstagmorgen dauern. Hintergrund sind Rückbauarbeiten nach der Fahrbahnerneuerung auf der A38.

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Sperrung am Autobahnkreuz Rippachtal dauert rund 24 Stunden

Die Sperrung am Autobahnkreuz Rippachtal beginnt nach der offiziellen Verkehrsmitteilung am Montag, 9. November, gegen 8 Uhr. Als voraussichtliches Ende nennt die Autobahn GmbH Dienstag, 10. November, ebenfalls gegen 8 Uhr. Damit sind die Einschränkungen für einen Zeitraum von ungefähr 24 Stunden vorgesehen.

Betroffen sind sämtliche Überfahrten zwischen der A9 und der A38, die in der Mitteilung der Fahrtrichtung Leipzig zugeordnet werden. Wer auf diesem Weg zwischen den beiden Autobahnen wechseln möchte, muss während der Arbeiten eine ausgeschilderte Umleitung nutzen.

Das Autobahnkreuz liegt bei Lützen im Burgenlandkreis und verbindet die A9 mit der A38. Die Sperrungen betreffen damit einen Verkehrsknotenpunkt, über den unterschiedliche Fahrtrichtungen und Strecken miteinander verknüpft sind.

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Eine vollständige Sperrung der beiden Autobahnen hat die Autobahn GmbH für diesen Zeitraum nicht angekündigt. Die Einschränkungen beziehen sich auf die genannten Verbindungen am Kreuz sowie auf die Anschlussstelle Lützen.

Welche Verbindungen zwischen A9 und A38 gesperrt werden

Die Autobahn GmbH unterscheidet ausdrücklich zwischen den betroffenen Verbindungen Richtung Leipzig und den weiterhin nutzbaren Überfahrten Richtung Göttingen.

Nicht betroffen sind demnach die Überfahrten von der A9 auf die A38 sowie von der A38 auf die A9 in Fahrtrichtung Göttingen. Für diese Fahrbeziehungen gilt die angekündigte Sperrung nicht.

Anders ist die Situation für die Verbindungen in Richtung Leipzig. Hier müssen Verkehrsteilnehmer mit gesperrten Überfahrten rechnen und den ausgeschilderten Alternativen folgen.

Die Unterscheidung ist vor allem für Autofahrer wichtig, die nicht nur auf einer der Autobahnen unterwegs sind, sondern am Kreuz Rippachtal auf die jeweils andere Strecke wechseln möchten.

Für die geplanten Einschränkungen nennt die offizielle Verkehrsmitteilung keine einzelnen Rampennummern oder Autobahnkilometer. Maßgeblich sind deshalb die angegebenen Fahrtrichtungen und die Beschilderung vor Ort.

Anschlussstelle Lützen auf der A38 ebenfalls gesperrt

Neben den Verbindungen am Autobahnkreuz wird auch die Anschlussstelle Lützen auf der A38 in Fahrtrichtung Leipzig gesperrt. Verkehrsteilnehmer können diese Anschlussstelle während des angekündigten Zeitfensters nicht wie gewohnt für die Fahrt Richtung Leipzig nutzen.

Für die betroffenen Fahrbeziehungen kündigt die Autobahn GmbH Umleitungen an, die entsprechend ausgeschildert werden.

Im Rahmen der längerfristigen Fahrbahnerneuerung waren bereits Umleitungen über die Anschlussstelle Leipzig-Südwest und das Autobahnkreuz Rippachtal vorgesehen. Die Projektbeschreibung verweist dabei auf entsprechende Wegweisungen sowohl auf der Autobahn als auch im nachgeordneten Straßennetz.

Für die zusätzlichen Sperrungen am 9. und 10. November enthält die aktuelle Verkehrsmitteilung allerdings keine gesonderte Streckenbeschreibung mit konkreten Umleitungsnummern. Autofahrer müssen sich deshalb an der Beschilderung orientieren, die für die jeweiligen gesperrten Verbindungen eingerichtet wird.

Rückbauarbeiten nach der Fahrbahnerneuerung bei Lützen

Grund für die Sperrungen sind Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der Fahrbahnerneuerung auf der A38 bei Lützen. Die Arbeiten gehören zu einem größeren Infrastrukturprojekt, das bereits im Frühjahr 2026 begonnen hat.

Die Autobahn GmbH erneuert zwischen den Anschlussstellen Leuna und Leipzig-Südwest die Richtungsfahrbahn Leipzig auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern. Das Autobahnkreuz Rippachtal und die Anschlussstelle Lützen liegen innerhalb des betroffenen Streckenbereichs.

Die Arbeiten umfassen nicht ausschließlich den Austausch der Fahrbahndecke. Nach Angaben der Autobahn GmbH werden zusätzlich zwei Bauwerke instandgesetzt. Auch die Sicherheitsausstattung, Fahrbahnmarkierungen und Beschilderung gehören zum Projekt.

Für die gesamte Maßnahme sind Kosten von rund 17,1 Millionen Euro angegeben.

Als Gründe für die Erneuerung nennt die Autobahn GmbH das Alter der Straßeninfrastruktur und die Verkehrsbelastung. Die betroffene Strecke ist demnach seit ungefähr 26 Jahren in Betrieb. Das Verkehrsaufkommen liegt bei etwa 17.000 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden, darunter ein hoher Anteil an Schwerverkehr.

Bauarbeiten laufen seit März 2026

Die Fahrbahnerneuerung bei Lützen ist Teil einer längerfristigen Modernisierung der A38. Nach dem Projektzeitplan der Autobahn GmbH erstrecken sich die Arbeiten von März bis Dezember 2026.

Während der Hauptbauphase wird der Verkehr teilweise über die gegenüberliegende Richtungsfahrbahn geführt. Dazu hat die Autobahn GmbH eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung vorgesehen. Dabei stehen auf der Richtungsfahrbahn Göttingen zwei Fahrstreifen für den Verkehr Richtung Leipzig und ein Fahrstreifen in Gegenrichtung zur Verfügung.

Im Bereich des Autobahnkreuzes Rippachtal kommt eine 3+1-Verkehrsführung zum Einsatz. Damit soll der Verkehr zwischen den Autobahnen während der Bauarbeiten weitgehend aufrechterhalten werden.

Die nun angekündigten Sperrungen dienen dem Rückbau im Zusammenhang mit dieser Fahrbahnerneuerung. Das Ende der rund 24-stündigen Sperrung am Dienstag bedeutet allerdings nicht automatisch den Abschluss sämtlicher Arbeiten an der A38. Für das Gesamtprojekt nennt die Autobahn GmbH weiterhin Dezember 2026 als vorgesehenen Abschlussmonat.

Autobahn GmbH bittet um angepasste Fahrweise

Während der Sperrungen sollen Verkehrsteilnehmer den ausgeschilderten Umleitungen folgen. Die Autobahn GmbH bittet außerdem darum, im Baustellenbereich besonders aufmerksam zu fahren und die Geschwindigkeit den örtlichen Verhältnissen anzupassen.

Der Hinweis richtet sich insbesondere auf die Sicherheit der Beschäftigten, die während der Rückbauarbeiten unmittelbar an den betroffenen Verkehrsflächen tätig sind.

Für Autofahrer, die am Montag oder am frühen Dienstagmorgen zwischen der A9 und der A38 in Richtung Leipzig wechseln möchten, ist das angekündigte Zeitfenster entscheidend. Die Einschränkungen sollen am 9. November gegen 8 Uhr beginnen und am 10. November gegen 8 Uhr enden.

Die Verbindungen Richtung Göttingen bleiben nach der offiziellen Ankündigung von diesen zusätzlichen Sperrungen ausgenommen.

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