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Endspurt eingeleitet: Preußen Münster holt drei Punkte gegen SC Freiburg II

Rekordkulisse im Preußenstadion: Duell gegen Freiburg II zieht die Massen an Unerwarteter Zuschauerrekord Die Saison im Preußenstadion erlebt einen überraschenden Höhepunkt, nicht durch die Derbys gegen Bielefeld oder Essen, die jeweils 11.744 Fans anzogen, sondern durch das Aufeinandertreffen mit Freiburg II. Das Stadion, das eine Kapazität von 12.794 Plätzen hat, war beim Duell mit der zweiten Mannschaft von Freiburg komplett ausverkauft. Ein Grund für das hohe Interesse ist, dass bei diesem Spiel die volle Kapazität genutzt werden durfte und der Gästeblock ausschließlich den Preußen-Fans zur Verfügung stand, während die mitgereisten Freiburger auf der Haupttribüne Platz fanden. Stadionausbau Preußen Münster, Preußenstadion
Foto: Tim Eichler

Der SCP bleibt weiter ganz oben dran. Durch den verdienten 2:0 Sieg gegen den Tabellenletzten aus Freiburg stehen die Adlerträger nun auf dem Relegationsplatz. Die drei Punkte besiegelten auch den Abstieg von SC Freiburg II in die Regionalliga.

Grodowski als „Dosenöffner“

Preußen Münster kam von Beginn an gut in die Partie und dominierte die Anfangsphase. Nicht mal eine Minute war gespielt, als ein Kopfball nur durch eine Glanzparade des Gästekeepers entschärft werden konnte. Eben jener Sauter war fünf Minuten später die tragische Figur. Der Schlussmann vertändelte im eigenen Strafraum den Ball und lud SCP-Angreifer zum 1:0 ein. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und besorgte mit seinem 16. Saisontor die Führung. In der Folge hätten die Preußen mehrmals auf 2:0 erhöhen können. Vor allem ein Freistoß von Marc Lorenz und ein Volley von Mrowca brachten die Breisgauer in Bedrängnis.

Verwalten in den zweiten 45 Minuten

Auch in der zweiten Hälfte geriet die Preußen-Führung kaum in Gefahr. Zwar trat die Mannschaft von Sascha Hildmann hin und wieder zu passiv auf, aber die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Im Gegenzug hätte Grodowskis Sturmpartner Malik Batmaz in der 73. Minute beinahe auf 2:0 erhöht, doch das Aluminium war dazwischen. Drei Minuten später war es dann soweit: Nach Pass Grodowski verwandelte Batmaz souverän und stellte den gewünschten Zwei-Tore-Vorsprung her. 

Was ist jetzt noch drin?

Nach diesem überzeugenden Sieg geht es für Preußen Münster in den letzten Spielen um nichts weniger als den Aufstieg. Unter anderem Begegnungen gegen direkte Konkurrenten in der Liga stehen an. Viktoria Köln, der 1. FC Saarbrücken, der SC Verl und die Spielvereinigung Unterhaching warten im Kopf um Liga Zwei. Mit den Fans und der Doppelspitze Grodowksi/Batmaz ist allerdings alles möglich.