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Lehrerabordnungen von Münster ins Ruhrgebiet: NRW reagiert auf Mangel

Die Versetzungen und Lehrerbordnungen aus Münster sind ein wichtiger Schritt, um den Lehrermangel in NRW, insbesondere im Ruhrgebiet und Münsterland, zu bekämpfen. Diese Maßnahmen zeigen, wie dringend die Situation ist und wie wichtig es ist, gezielte Lösungen zu finden, um eine gerechte und ausreichende Unterrichtsversorgung zu gewährleisten.
Foto: Hanspeter Lechner auf Pixabay

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Lehrerabordnungen aus Münster

Um den Lehrermangel in Gelsenkirchen, Bottrop und dem Kreis Recklinghausen zu mildern, wurden insgesamt 256 Lehrer ins Ruhrgebiet geschickt. Diese Maßnahme betrifft 137 Grundschullehrkräfte und 119 Gymnasiallehrkräfte. Von den abgeordneten Lehrern werden 109 Grundschullehrkräfte und 24 Gymnasiallehrkräfte in den genannten Gebieten eingesetzt, um dort an unterversorgten Grundschulen auszuhelfen.

Spezifische Zuweisungen im Münsterland

Im Münsterland werden ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um den Lehrermangel zu bekämpfen. 28 Grundschullehrkräfte wurden an Grundschulen versetzt, die zuvor Lehrkräfte verloren haben. Zum Schuljahr 2024/25 sollen weitere 95 Gymnasiallehrkräfte an Grundschulen im Münsterland nachrücken, um die Abgänge zu kompensieren und eine gerechte Unterrichtsversorgung sicherzustellen.

Abordnungen in einzelne Kreise und Stadt Münster

In der Stadt Münster wurden 22 Grundschullehrer und 25 Gymnasiallehrer abgeordnet. Für den Kreis Borken wurden 16 Grundschullehrer und neun Gymnasiallehrer abgeordnet, während acht Gymnasiallehrer aufgenommen wurden. Im Kreis Coesfeld erfolgten Abordnungen von 31 Grundschullehrern und 15 Gymnasiallehrern, und es wurden 15 Gymnasiallehrer aufgenommen. Der Kreis Steinfurt verzeichnete die Abordnung von 28 Grundschullehrern und 35 Gymnasiallehrern sowie die Aufnahme von 34 Gymnasiallehrern. Im Kreis Warendorf wurden 18 Grundschullehrer und 15 Gymnasiallehrer abgeordnet, während 13 Gymnasiallehrer aufgenommen wurden.

Ziel der Abordnungsverfahren

Das Abordnungsverfahren soll eine gerechte Unterrichtsversorgung sicherstellen, insbesondere an unterversorgten Schulen im Emscher-Lippe-Raum. Diese Maßnahme soll die Personalausstattung verbessern und gewährleisten, dass alle Schüler eine angemessene Bildung erhalten. Das Verfahren für das Schuljahr 2024/25 ist bereits abgeschlossen.

Auswirkungen auf die Stadt Münster

In Münster gibt es keinen personellen Ersatz für die Lehrerabordnungen der Grundschullehrer, jedoch werden 25 Gymnasiallehrer an den Gymnasien nachrücken. Dies soll die Bildungslücke schließen und den Schülern eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Bildung bieten.