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Mehrwertsteuererhöhung sorgt für Unzufriedenheit

Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie: Widerstand und Folgen Breite Ablehnung der Mehrwertsteuererhöhung in der Bevölkerung Eine aktuelle Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Yougov offenbart eine deutliche Ablehnung der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung für Speisen in der Gastronomie. Ab dem kommenden Jahreswechsel soll der Steuersatz von sieben auf 19 Prozent angehoben werden. Diese Änderung trifft auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung: 69 Prozent der Befragten sprechen sich gegen die Erhöhung aus, während lediglich 14 Prozent sie befürworten.
Jay Wennington

Breite Ablehnung der Mehrwertsteuererhöhung in der Bevölkerung

Eine aktuelle Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Yougov offenbart eine deutliche Ablehnung der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung für Speisen in der Gastronomie. Ab dem kommenden Jahreswechsel soll der Steuersatz von sieben auf 19 Prozent angehoben werden. Diese Änderung trifft auf erheblichen Widerstand in der Bevölkerung: 69 Prozent der Befragten sprechen sich gegen die Erhöhung aus, während lediglich 14 Prozent sie befürworten.

Sorgen um Preisanstieg und Gastronomiebetriebe

Die Hauptbedenken der Gegner dieser Maßnahme liegen in der Befürchtung eines Preisanstiegs und der potenziellen Schließung vieler Restaurants. Rund 70 Prozent der Kritiker äußern die Sorge, dass die höheren Kosten nicht nur die Verbraucher belasten, sondern auch für viele Gastronomiebetriebe eine nicht zu bewältigende Herausforderung darstellen könnten.

Verhaltensänderung bei Restaurantbesuchen

Die Mehrwertsteuererhöhung könnte auch das Verhalten der Konsumenten beeinflussen. Laut Umfrage planen 44 Prozent der Befragten, ihre Restaurantbesuche nach der Steuererhöhung anzupassen. Von diesen geben 68 Prozent an, seltener essen zu gehen, während 25 Prozent sogar erwägen, ganz auf Restaurantbesuche zu verzichten. Weitere Anpassungen umfassen den Wechsel zu günstigeren Restaurants, die Auswahl preiswerterer Gerichte oder Einsparungen beim Trinkgeld.

Auswirkungen auf die Gastronomie

Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie war während der Pandemie auf sieben Prozent reduziert worden. Mit dem Auslaufen dieser Regelung steigt der Satz wieder auf 19 Prozent. Gastronomen stehen nun vor der Entscheidung, wie sie auf diese Änderung reagieren. Einige Betriebe haben bereits Preiserhöhungen angekündigt, während andere noch zögern. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) betont, dass viele Betriebe keine andere Wahl haben, als die Preise zu erhöhen.

Unterschiedliche Strategien der Gastronomieketten

Große Gastronomieketten wie Blockhouse und L’Osteria planen unterschiedliche Ansätze zur Preisanpassung. Während Blockhouse eine moderate Preiserhöhung ankündigt, plant L’Osteria eine regionale Preisdifferenzierung, um in preissensiblen Gebieten die Erhöhung zu minimieren.

Fazit

Die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie stößt auf breite Ablehnung und könnte weitreichende Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die Gastronomiebranche haben. Die Reaktionen der Gastronomen variieren, wobei viele vor der Herausforderung stehen, die gestiegenen Kosten zu bewältigen, ohne ihre Kunden zu verlieren.