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Schwere Körperverletzung und sexuelle Misshandlung: Prozess vor dem Landgericht

Im Münsteraner Drogenprozess wurden zwei Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt, während ein dritter eine Haftstrafe erhielt.
Foto: Kelly Sikkema

Vor dem Landgericht Münster steht ein 21-jähriger Mann vor Gericht. Die Anklage lautet: Schwere Körperverletzung und sexuelle Misshandlung. Der Vorfall, der sich im April 2022 ereignete, führte zu einer Anklage nach einem Angriff auf eine ihm flüchtig bekannte Frau.

Details des Übergriffs und der Anklage

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, die Frau im Streit zu Boden geworfen und zusammen mit einem weiteren Täter, der separat angeklagt wird, auf sie eingetreten und sie geschlagen zu haben. Zusätzlich soll er sexuelle Handlungen gegen den Willen des Opfers durchgeführt haben, was zu schweren Verletzungen führte.

Geständnis und Reue des Angeklagten

Am ersten Verhandlungstag legte der Angeklagte ein umfassendes Geständnis ab, unterstützt von einem Dolmetscher. Er äußerte tiefe Reue über seine Tat und betonte, besonders im nüchternen Zustand, sein Bedauern. Der Angeklagte ist vorbestraft und bekannt für weitere Raub- und Körperverletzungsdelikte.

Hintergrund und Eskalation der Tat

Der Angeklagte kannte das Opfer aus der Drogenszene am Bremer Platz in Brakel. Am Abend der Tat hatten beide zusammen Drogen, einschließlich Crack und Alkohol, konsumiert. Der Streit, der zum Angriff führte, eskalierte um den Konsum von Drogen.

Weiterer Verlauf des Gerichtsverfahrens

Das Gerichtsverfahren wird am 16. April fortgesetzt, wobei Zeugen angehört werden sollen. Der Angeklagte wird auch als Zeuge im Prozess gegen den zweiten Beteiligten aussagen. Auf die Anhörung des Opfers wird verzichtet, um ihr weitere Belastungen zu ersparen.