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Weitere Bewohnerparkzonen sind in Münster geplant

Münster erlebt eine Wende in der Parkplatzpolitik für Studierende. Ab dem kommenden Wintersemester werden Studierende, die ihre Fahrzeuge an den Wohnheimen des Studierendenwerks Münster abstellen, zur Kasse gebeten. Doch was steckt hinter dieser Entscheidung und wie reagiert die Studierendenschaft darauf? Parken am Studierendenwohnheim nicht mehr kostenlos Die Diskussionen um steigende Parkgebühren in Münster sind nicht neu. Nun trifft es auch die Studierenden: Das Studierendenwerk hat beschlossen, ab dem 1. September eine Gebühr von 60 Euro pro Semester für Stellplätze an den Wohnheimen zu erheben. Diese Maßnahme soll vor allem Studierenden zugutekommen, indem sie bevorzugt werden. Über eine spezielle App können andere Interessenten nur dann Parkplätze buchen, wenn noch Kapazitäten frei sind. AStA sieht die Entscheidung gelassen Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zeigt Verständnis für die neue Regelung. Viele Studierende nutzen ohnehin vorrangig Fahrräder oder den öffentlichen Nahverkehr. Das Studierendenwerk hingegen betont finanzielle Gründe für die Einführung der Gebühren. Die Unterfinanzierung und die Kosten für die Bereitstellung der Parkflächen seien Hauptgründe für die Maßnahme. Hintergrund der Gebührenänderung Die Stadtverwaltung hat ihre eigenen Vorschriften bezüglich der erforderlichen Anzahl von Parkplätzen für Pkw bei Studierendenwohnheimen. Das Studierendenwerk sieht sich daher gezwungen, entsprechend zu handeln. Dennoch betont das Werk den Wunsch, den Autoverkehr in Münster nicht zu fördern, sondern Alternativen wie den ÖPNV oder das Fahrradfahren zu unterstützen. Investition in nachhaltige Mobilität Die Einnahmen aus den neuen Parkgebühren sollen in nachhaltige Mobilitätslösungen fließen. Dazu gehören beispielsweise überdachte Fahrradstellplätze, Fahrradboxen oder Carsharing-Angebote. Der AStA betont ebenfalls die Wichtigkeit von Fahrradstellplätzen und einer guten Busanbindung für den täglichen Bedarf der Studierenden. Digitale Überwachung durch Avantpark Die Überwachung und Verwaltung der Parkplätze wird durch Avantpark, einen erfahrenen Dienstleister, übernommen. Dies geschieht kamerabasiert, jedoch unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen. Der AStA lobt insbesondere diese digitale Umsetzung. Insgesamt verfügt das Studierendenwerk über 1419 Stellplätze an 17 Wohnanlagen. Davon sind 1029 Plätze für Studierende reserviert. Bewohnerparkgebühren
Foto: Thomas

Münster: Planung von neuen Bewohnerparkzonen in drei Stadtteilen

In den Münsteraner Stadtteilen Erphoviertel, Sentruper Höhe und Pluggendorf plant die Stadtverwaltung die Einführung von Bewohnerparkzonen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, das Parken in diesen verdichteten Innenstadtbereichen zu regulieren.

Kosten und Regelungen für Anwohner

Anwohner, die ihre Autos am Straßenrand dieser neuen Parkzonen abstellen möchten, müssen zukünftig mit Kosten rechnen. Für das Parken wird ein jährlicher Parkausweis erforderlich sein, der 260 Euro kosten soll. Ohne diesen Ausweis drohen bei Parkkontrollen Strafzettel.

Rechtliche Überprüfungen und Datenerhebung vor der Umsetzung

Bevor die Bewohnerparkzonen offiziell eingeführt werden können, muss die Stadtverwaltung noch einige vorbereitende Schritte unternehmen. Dazu gehört die Überprüfung der rechtlichen Zulässigkeit der Parkzonen sowie die Erhebung relevanter Daten zur Parksituation in den betroffenen Gebieten. Ein konkretes Datum für die Einführung der Parkzonen steht noch aus.

Bewohnerparkzonen in Münster: Hintergrund der Entscheidung

Die Entscheidung zur Einführung der Bewohnerparkzonen wurde von der Rathauskoalition vorangetrieben. Die Koalition setzt sich dafür ein, das kostenlose Parken am Straßenrand in den verdichteten Innenstadtbereichen zu beschränken. Dies soll helfen, den verfügbaren Parkraum besser zu verwalten und den Verkehr in diesen Gebieten zu reduzieren.