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Vorsicht vor Phishing: Universität Münster im Visier von Betrügern

Der Hauptsitz der Universität Münster ist das Schloss. Uni Münster Hochschultag 2023. Bevölkerungsprognose Münster
Foto: Erich Westendarp

Universität Münster erneut Ziel von Phishing-Attacken

Die Universität Münster sieht sich einmal mehr mit einer Welle von Phishing-Attacken konfrontiert. Diese betrügerischen Aktivitäten zielen darauf ab, sensible Daten von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule zu ergaunern. In den irreführenden E-Mails wird den Empfängern suggeriert, dass das Speichervolumen ihres universitären E-Mail-Postfachs kurz vor der Kapazitätsgrenze steht und fordert sie auf, einen Link zu klicken.

Gefälschte Anmeldeseiten: Ein trügerisches Abbild

Der besagte Link führt die Betroffenen zu einer gefälschten Anmeldeseite. Diese Seite ist optisch kaum von der echten Anmeldeseite der Universität Münster zu unterscheiden, befindet sich jedoch vollständig unter der Kontrolle von Kriminellen. Unachtsame Nutzer, die auf dieser Seite ihre Daten eingeben, riskieren, dass diese Informationen für unautorisierte Aktivitäten missbraucht werden. Dazu gehören beispielsweise Online-Einkäufe auf Kosten der Opfer.

Kein Datenleck, aber eine stetige Bedrohung

Die Universität Münster hat klargestellt, dass es kein direktes Datenleck an der Hochschule gibt. Vielmehr stammen die Mailadressen, die für diese Phishing-Versuche genutzt werden, aus öffentlich zugänglichen Quellen oder wurden durch frühere Angriffe erbeutet. Diese Art von Attacken auf die Universität und ihre Angehörigen sind kein Einzelfall, sondern geschehen in regelmäßigen Abständen. In einigen Fällen wurden bereits Provider gefälschter Webseiten erfolgreich zur Sperrung der Seiten aufgefordert, um die Gefahr zu minimieren.

Schutzmaßnahmen und Empfehlungen

Für Konten, die durch solche Phishing-Versuche kompromittiert wurden, ergreift die Universität Münster umgehend Maßnahmen. Der Zugang zu diesen Konten wird deaktiviert, bis der rechtmäßige Inhaber die Kontrolle zurückgewinnt. Diese Vorfälle dienen als ernste Erinnerung daran, stets wachsam zu sein und verdächtige E-Mails kritisch zu hinterfragen, bevor man auf Links klickt oder persönliche Informationen preisgibt.